Hartberg vereint romanische und gotische Baugeschichte, Street Art im öffentlichen Raum, das Hartberger Gmoos und Mitmachangebote der Posch Mühle. Die unterschiedlichen Schwerpunkte helfen Ihnen, den Aufenthalt an Ihren Interessen auszurichten – ob Sie sich vor allem für historische Bauwerke, zeitgenössische Kunst, Natur oder gemeinsames Tun interessieren.
Stadtgeschichte in Bauwerken und Spuren
Schloss Hartberg gilt als weltliche Keimzelle der Stadt; seine ältesten Mauern bestehen aus romanischen Quadersteinen. Der Hartberger Karner wurde um 1270 als Doppelrundbau errichtet. Als romanisches Bauwerk zählt er zu den bedeutendsten kunsthistorischen Relikten der Architektur der Stauferzeit im heutigen Österreich. Bauform und kunsthistorische Bedeutung machen ihn zu einem markanten Bezugspunkt für die mittelalterliche Geschichte Hartbergs.
Auch die Wallfahrtskirche Maria Lebing verbindet mehrere Zeitschichten: Sie wurde 1472 im gotischen Stil errichtet, ihr Inneres im 18. Jahrhundert barockisiert. Die Kirche blickt auf eine fast 600-jährige Geschichte zurück. Die Filialkirche St. Anna ist eine 1499 errichtete gotische Kirche. In der zeitlichen Abfolge stehen der Karner um 1270, Maria Lebing und St. Anna; bei Maria Lebing kam die barocke Gestaltung des Inneren später hinzu.
Weitere historische Spuren erschließen sich über unterschiedliche Bau- und Landschaftsmerkmale: Die Ringwarte Hartberg ist ein 30 Meter hoher Aussichtsturm. Die Route Steinerne Stiege führt an archäologischen Ausgrabungen des erhaltenen Ringwalls vorbei. So ergänzen archäologische Zeugnisse die Baugeschichte um einen weiteren Zugang zur Vergangenheit der Stadt.
Street Art und ungewöhnliche Museumsstücke
Der hARTberg walk setzt einen zeitgenössischen Akzent. Die Route umfasst 31 Murals internationaler Street-Art-Künstler:innen an 20 Orten in Hartberg und bildet ein kulturtouristisches Erlebnis. Die Murals befinden sich im öffentlichen Raum; Bewohner:innen und Tourist:innen können sich daran erfreuen. Damit steht die öffentliche Kunst neben den älteren Bauwerken als eine andere kulturelle Seite Hartbergs.
Im Museum Hartberg ist ein Teil des Archivs zugänglich. Dort finden sich kleinere und größere, gewöhnliche und kuriose museale Schätze: darunter ein Biedermeierklosett, ein Pietätmander und eine Telefonvermittlungsstelle aus den 1920er Jahren. Die Beispiele reichen von einem ungewöhnlichen Einzelstück bis zu einem historischen technischen Objekt und bieten einen ganz eigenen Blick auf die Museumsbestände.
Das Hartberger Gmoos als Naturthema
Am Rand der historischen Stadt Hartberg in der Oststeiermark liegt das 70 Hektar große Feuchtgebiet Hartberger Gmoos. Es ist ein Natura-2000-Schutzgebiet und grenzt direkt südlich an die Stadt. Ein Themenweg im Gmoos gibt Einblick in die Welt der Ökologie. Wer Naturthemen in den Aufenthalt einbeziehen möchte, findet hier einen konkreten Schwerpunkt, der sich deutlich von Baugeschichte und Street Art unterscheidet.
Mitmachen an der Posch Mühle
Die Posch Mühle bietet zwei unterschiedlich ausgerichtete Mitmachangebote. Bei der Mach-Mit-Tour können Besucher:innen mit einer Steinmühle Korn zu Mehl mahlen. Die Sterz-Tour umfasst eine Mühlenführung sowie das gemeinsame Kochen und Verzehren von Heidensterz. Bei der einen steht das Mahlen im Mittelpunkt, bei der anderen das gemeinsame Zubereiten und Essen. So lässt sich nach dem gewünschten Erlebnis unterscheiden, ohne die beiden Angebote gleichzusetzen.
Wenn Sie Hotels in Hartberg suchen, können Sie zuerst überlegen, welcher Schwerpunkt Ihren Aufenthalt prägen soll: historische Architektur, Kunst im öffentlichen Raum, das Hartberger Gmoos oder die Mühlenangebote. Diese Auswahl gibt Ihrer Übernachtungssuche einen konkreten Bezug zu den Interessen, mit denen Sie Hartberg entdecken möchten.
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