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Schloss Großsölk verbindet ein Museum mit dem Sölker Jesuitengarten. Dazu kommen Themen rund um den Ennstaler Steirerkäs und verschiedene Wanderziele. Für die Reiseplanung hilft es, diese Schwerpunkte auseinanderzuhalten: Kultur und Käsetradition setzen andere Akzente als Wege am Sölkpass, und beim saisonalen Erlebnisangebot sollten Sie die Teilnahmebedingungen vorab prüfen.

Schloss, Garten und Geschichte

Schloss Großsölk wurde im 14. Jahrhundert erbaut und hatte historisch eine wichtige Funktion für die alten Handelswege über den Sölkpass. Damit stehen zwei unterschiedliche Aspekte im Mittelpunkt: die Geschichte des Gebäudes und seine frühere Bedeutung für den Handel über den Pass. Im Schloss befinden sich ein Museum und der Sölker Jesuitengarten.

Der Garten liegt im Innenhof und ist als Lehr- und Schaugarten anerkannt. Zusammen mit dem Museum eröffnet er unterschiedliche Zugänge zum Schloss: Hier steht ein Garten mit Lehr- und Schaufunktion, dort ein Museumsbesuch. Wer Kulturgeschichte und gestaltete Gartenräume gleichermaßen interessant findet, kann beide Themen bei der Planung berücksichtigen.

Ennstaler Steirerkäs und saisonales Erlebnis

Die Dauerausstellung „Das Gold der Almen“ widmet sich der Geschichte und Tradition des Ennstaler Steirerkäses vom Mittelalter bis in die Moderne. Ihr Thema reicht damit über eine einzelne Herstellungsweise hinaus: Die Ausstellung spannt einen langen historischen Bogen rund um den Käse. Sie passt besonders zu einem Aufenthalt, bei dem regionale Esskultur neben der Schlossgeschichte Platz haben soll.

Zum Erlebnis Ennstaler Almdiplom gehört das Backen von Krapfen nach einem alten Almrezept. Das Programm startet im Naturparkhaus Schloss Großsölk. Es ist saisonal, und die Teilnahmedetails können sich ändern. Wenn Sie dieses Erlebnis einplanen möchten, prüfen Sie daher vorab die aktuellen Termine und Teilnahmebedingungen.

Kirche St. Leonhard und Baugeschichte

Die Kirche St. Leonhard entstand 1743 durch den Umbau eines ehemaligen herrschaftlichen Pferdestalls der adeligen Schlossbesitzer. Der Hochaltar entstand laut Inschrift bereits 1686. Die Jahreszahlen beziehen sich also auf unterschiedliche Details: 1686 auf den Altar, 1743 auf den Umbau des Stalls zur Kirche. Die katholische Pfarrkirche steht nach österreichischem Denkmalschutzrecht unter Denkmalschutz.

Wanderwege und Landschaft

Die Strubwanderung in der Nähe von Schloss Großsölk führt zum Zusammenfluss des Großsölkbachs und des Kleinsölkbachs. Ihr Ziel ist damit ein konkreter Landschaftspunkt. Der geologische Themenweg bietet einen anderen Schwerpunkt: Er verläuft rund um das Gumpekar am Fuß des Gumpenecks und eröffnet Ausblicke auf die Niederen Tauern und die nördlichen Kalkalpen.

Am Sölkpass führen viele Wanderwege in ein Pflanzenschutzgebiet mit alpinen Blütenpflanzen. Wer sich für diese Pflanzenwelt interessiert, findet hier einen eigenen Natur-Schwerpunkt. Eine weitere Möglichkeit ist der Waldweg zur Schönwetterhütte, die über den Sommer bewirtschaftet ist. Wegen dieses saisonalen Betriebs ist es sinnvoll, die Verfügbarkeit vor dem Aufbruch zu prüfen.

Anreise über den Sölkpass

Der Sölkpass lässt sich über eine Straße mit dem Auto überqueren, die seit 1959 befahrbar und nicht gebührenpflichtig ist. Straßenverhältnisse und saisonale Befahrbarkeit sollten Sie vor der Fahrt prüfen. Für die Auswahl Ihrer Unterkunft können Sie überlegen, ob Schloss und Käsetradition oder die Wanderziele den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden sollen; so richten Sie die Reiseplanung an den Themen aus, die Ihnen wichtig sind.

Weitere Reiseziele entdecken: Gstatterboden, Landl, St. Leonard, Pruggern, Strimitzen, Sankt Martin Am Grimming, Gröbming, Geiergraben.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Liezen.

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