Schützende Hände, eine Taverne mit einer ersten Erwähnung aus dem Jahr 1494 und ein Gebirgspass zwischen zwei Tälern eröffnen drei verschiedene Perspektiven auf Trieben. Zu den kulturellen Themen gehören die Neue Pfarrkirche hl. Andreas, die Alte Taverne und das Hammerherrenhaus. Der Benedikt-Pilgerweg führt nach Trieben; im Triebental liegen die Wanderung zum Eberlsee und der Schneeschuh-Trail zur Moaralm. Für die Reiseplanung ist diese genaue Zuordnung hilfreich.
Kirche, Taverne und Hammerherrenhaus
Die Neue Pfarrkirche hl. Andreas wurde von DI Hans Beckers in Form schützender Hände entworfen. Sie steht gemäß einer Verordnung unter Denkmalschutz.
Die Taverne in Trieben wurde 1494 erstmals erwähnt. Eine Inschrift am Wallnerhof weist auf den Bau des Hauses im Jahr 1654 hin. Die beiden Daten benennen unterschiedliche historische Hinweise: die erste Erwähnung der Taverne einerseits und einen Bauvermerk andererseits. Die Alte Taverne, auch Wallnerhaus genannt, steht gemäß einem Bescheid unter Denkmalschutz. Im Wallnerhaus befinden sich heute unter anderem die öffentliche Bücherei, eine Konditorei, eine Wohnung, eine Ordination und Vereinsräume. Wenn eine dieser Nutzungen für Ihre Planung relevant ist, prüfen Sie den aktuellen Stand vorab.
Das Hammerherrenhaus ist mit dem historischen Hammerwerk von Trieben verbunden; dessen Anfänge liegen im Jahr 1553. Das Haus selbst wurde 1667 als schlösschenartiges Verweserhaus für die kaufmännische Leitung des stiftischen Hammerwerks zu Trieben errichtet. Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche Etappen: 1553 die Anfänge des Hammerwerks, 1667 den Bau des Verweserhauses. Das stark baufällige Hammerherrenhaus wurde 1960 restauriert.
Pass, Pilgerweg und Touren im Triebental
Der Triebener Tauern ist ein Gebirgspass über die Niederen Tauern und liegt an der Scheide zwischen Seckauer und Rottenmanner Tauern. Über die Triebener Straße (B114) verbindet er das Murtal bei Judenburg (Aichfeld) mit dem Paltental bei Trieben. Damit ist seine geografische Rolle durch zwei konkrete Bezugspunkte beschrieben: das Murtal bei Judenburg und das Paltental bei Trieben.
Der Benedikt-Pilgerweg führt über zwei beschriebene Streckenverläufe nach Trieben. Die Etappe Admont–Triebental–Bergerhube verläuft über die Kaiserau nach Trieben. Eine Variante führt von Admont über Trieben nach Hohentauern. Im Vergleich nennt die Etappe die Passage über die Kaiserau, während die Variante die Abfolge von Trieben nach Hohentauern beschreibt. Wenn Sie die Routen für Ihre Tour gegenüberstellen, prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegführung.
Die Wanderung zum Eberlsee beginnt am Parkplatz „Seyfried“ im Triebental und dauert etwa drei Stunden Gehzeit. Sie führt durch Wälder, über sonnige Hänge und an kleinen Bächen vorbei zu einem Bergsee in den Seckauer Alpen. Der Start und die Wanderung liegen im Triebental, nicht im bebauten Ortsbereich von Trieben. Die ungefähre Gehzeit gibt Ihnen einen konkreten Anhaltspunkt für die zeitliche Einordnung dieser Tour.
Als weitere Winteroption gibt es im Triebental einen markierten Schneeschuh-Trail zur Moaralm. Prüfen Sie vor der Reise die Winterbedingungen für diese Tour.
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