Pöllau Am Greim verbindet Bergtouren mit eigenen örtlichen Bräuchen. Für Ihre Planung lohnt es sich, die verschiedenen Wege am Greim auseinanderzuhalten: Sie führen durch unterschiedliche Landschaften und beschreiben eigene Tourenverläufe. Auch Gedenkstein und Faschingrennen geben dem Ort kulturelle Bezugspunkte.
Touren am Greim: Almgelände, Grate und Gipfelblick
Die Greim-Gipfelrunde führt von der Greimhütte durch das Almgelände über den AV-Weg Nr. 929 zum Gipfel des Greim auf 2.474 Metern. Beim Abstieg verläuft sie über den Sandkogel und den AV-Weg Nr. 928 zum Parkplatz Schöneben, der zugleich ein Aussichtspunkt ist. Damit benennt die Runde sowohl den Weg hinauf durch das Almgelände als auch den Abstieg über einen zweiten markierten Weg.
Die Greimhütte ist von Mai bis Oktober bewirtschaftet und lädt zur kulinarischen Verköstigung ein. Von dort bietet sich ein beeindruckender Ausblick auf die umgebende Berglandschaft. Wenn Sie eine Einkehr einplanen, prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Öffnungsinformationen.
Die Greim-Tour führt über die stark ansteigende Greimstraße 7 Kilometer bis zur Greimhütte. Davon entfallen 2 Kilometer auf Asphaltstraße und 5 Kilometer auf Schotterweg. Für Ihre Orientierung gehören die Streckenlänge und dieser Wechsel des Belags zusammen: Die Straße verläuft nicht durchgehend auf demselben Untergrund.
Eine andere Perspektive bietet die Schneeschuhtour Greim. Sie verläuft oberhalb der Baumgrenze weitgehend über breite Grate und führt ebenfalls zum Greim-Gipfel. Von dort reicht der Panoramablick über die winterliche Landschaft des Bezirks Murau. Direkt an der Greimhütte stehen Parkplätze für diese Tour zur Verfügung. Im Vergleich zur Gipfelrunde mit Almgelände und AV-Wegnummern stehen hier die breiten Grate oberhalb der Baumgrenze und der winterliche Gipfelblick im Vordergrund.
Die Greimhütten-Runde beschreibt wiederum einen eigenen Landschaftsverlauf: Von der Hinteren Pöllau führt sie über Wiesen und durch Wälder bis zur Baumgrenze. Die drei Tourenbeschreibungen unterscheiden sich damit durch ihre genannten Wegabschnitte und Landschaften; Sie können danach abwägen, welcher dieser Aspekte für Ihre Planung besonders wichtig ist.
Bräuche und ein Ziel in der Umgebung
Im August 2022 wurde gegenüber der Kapelle Pöllau am Greim auf öffentlichem Grund ein Gedenkstein aufgestellt. Zu Allerheiligen wird dort jedes Jahr ein Gesteck abgelegt. Der Ort des Gedenkens und der jährlich wiederkehrende Zeitpunkt geben dem Besuch einen anderen Schwerpunkt als die Touren am Berg.
Auch das traditionelle Faschingrennen gehört zum örtlichen Brauchtum. Ein lokaler Bericht aus dem Jahr 2025 beschreibt das „Bärenjagen“ am Rosenmontag. Der Bericht hält außerdem fest, dass dieser Brauch alle fünf Jahre gezeigt wird und in das Faschingrennen eingebettet ist. Das Faschingrennen in Pöllau Am Greim ist mit dem immateriellen UNESCO-Kulturerbe verbunden.
Als weiteres Ziel in der Umgebung umfasst der Eselsberger Almerlebnisweg am Wasserspielplatz des Eselsberger Baches einen Summstein und eine Archimedische Spirale. Damit ergänzen konkrete Stationen am Weg die Bergtouren und örtlichen Bräuche als ein anderes Thema für Ihre Reiseplanung.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sankt Peter Am Kammersberg.