Die Geschichte Aschaus reicht bis in die Rodungszeit zurück: Die Siedlung entstand als eine der ersten im oberen Feistritztal. Weitere konkrete Bezüge sind geschützte Bauwerke im Katastralgebiet und der Bredlitzbach an der Grenze zwischen Aschau und Rossegg. Kulinarische Entdeckungen bieten zwei unterschiedliche Formate: einen Genusswanderweg mit einem benannten Hofladen sowie Führungen mit anschließenden Verkostungen in einer Essigmanufaktur.
Siedlung und Namensgeschichte
Die Rodungszeit verbindet Aschau mit der frühen Besiedlung des oberen Feistritztals. Die Namensgeschichte ergänzt diesen historischen Bezug auf einer anderen Ebene: Aschau gilt als deutsche Entsprechung von Gasen, während der Name Gasen von „jasen“ für Esche hergeleitet wird. Die beiden Aussagen sind nicht gleichbedeutend: Die erste ordnet Aschau sprachlich Gasen zu, die zweite erklärt die hergeleitete Bedeutung des Namens Gasen. So können Sie zwischen Siedlungsgeschichte und sprachlicher Namensdeutung unterscheiden.
Denkmalgeschützte Bauwerke
Die Denkmalliste des Bundesdenkmalamts vom 23. Juni 2026 führt die katholische Filialkirche St. Georgen am Gasenbach und den ehemaligen Friedhof im Katastralgebiet Aschau als per Verordnung geschützt. Ebenfalls per Verordnung unter Denkmalschutz steht der Pfarrhof Koglhof 1 im Katastralgebiet Aschau. Die Angaben setzen unterschiedliche Akzente: Bei St. Georgen werden Kirche und ehemaliger Friedhof gemeinsam genannt, beim Pfarrhof ist eine konkrete Adresse angegeben. Damit sind eine Filialkirche mit Friedhof und ein Pfarrhof als unterschiedliche historische Bezugspunkte benannt.
Bredlitzbach und ältere Grenzbezeichnung
Der Bredlitzbach verläuft an der Grenze zwischen Aschau und Rossegg. In älteren Grenzbeschreibungen wird er auch Prellitzbach genannt. Wenn Ihnen der ältere Name begegnet, bezeichnet er denselben Bach an der Grenze zwischen den beiden Orten. Diese Unterscheidung hilft dabei, eine ältere Bezeichnung nicht mit einem zweiten Gewässer zu verwechseln.
Genusswanderweg und Hofladen
Der Genusswanderweg Koglhof führt über die asphaltierte Fahrstraße zum Biokräuter-Hofladen „Kremel“ und anschließend nach St. Georgen. Die Wegbeschreibung nennt damit sowohl den Straßenbelag als auch die Reihenfolge der Ziele. Für Ihre Planung können Sie berücksichtigen, dass der Hofladen vor dem anschließenden Verlauf nach St. Georgen liegt und die asphaltierte Fahrstraße Teil des Weges ist.
Führungen und Verkostungen in Rossegg
Die Essigmanufaktur Oswald/Schaffer in Rossegg bietet Führungen im Produktionskeller und anschließende Verkostungen verschiedener Essige an. Anders als beim Genusswanderweg steht hier ein geführter Besuch mit anschließendem Probieren im Mittelpunkt. So unterscheiden sich die kulinarischen Formate vor allem in ihrer Gestaltung: Weg und Hofladen auf der einen, Einblick in die Produktion und Verkostung auf der anderen Seite. Konkrete Termine und Betriebsdetails können sich ändern; prüfen Sie diese daher vorab, bevor Sie den Besuch einplanen.
Ferienwohnungen
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