Auland lässt sich anhand benannter Wege, Erinnerungsorte und des Wildgeheges einordnen. Eine Laufrunde führt an Feldern vorbei bis zum Reither Moor und zum Seefelder Wildsee. Eine weitere Rundwanderung nennt den Reither Waldweg, den Bienenlehrpfad und den Dorfplatz. Dazu kommen eine Winterroute und zwei unterschiedliche lokale Erinnerungsbezüge. So stehen Landschaftsziele, Wege und Ortsgeschichte als verschiedene konkrete Schwerpunkte für die Reiseplanung zur Verfügung.
Wege und Landschaftsziele
Die Auland-Laufrunde führt durch Auland an Feldern vorbei. Über den Möslweg, den Mühlbergweg und den Gstoagberg erreicht sie schließlich das Reither Moor und den Seefelder Wildsee. Die genannte Folge verbindet den Ortsnamen mit drei benannten Wegabschnitten und zwei Landschaftszielen. Wenn Sie eine Runde nach ihren konkreten Zielpunkten auswählen, steht hier der Bezug zu Moor und Wildsee im Vordergrund.
Die Rundwanderung von Seefeld nach Auland & Reith verläuft über das Reither Auland. Sie führt entlang des Reither Waldwegs und des Bienenlehrpfads bis zum Dorfplatz. Der Wintertrail „Um den Gschwandtkopf“ führt über Auland und die Möserer Mähder. Der Name ordnet ihn als Wintertrail ein; er ergänzt die Auswahl um einen weiteren saisonal bezeichneten Weg mit konkret benannten Ortsbezügen.
Als Orientierung für den Routenvergleich dienen die jeweiligen Ziele und Wegnamen: Moor und Wildsee bei der Auland-Laufrunde, Waldweg, Bienenlehrpfad und Dorfplatz bei der Rundwanderung von Seefeld nach Auland & Reith sowie die Möserer Mähder beim Wintertrail. So können Sie die Wege nach den örtlichen Bezügen auswählen, die für Ihren Aufenthalt besonders interessant sind.
Erinnerungsorte und lokale Überlieferung
Zwischen Auland und Reith musste eine Kapelle 1963 dem Bau der Umfahrungsstraße weichen. Der Bildstock zwischen den beiden Orten wurde 1984 im Gedenkjahr eingeweiht, um an diese Kapelle zu erinnern. Die Jahreszahlen markieren eine Abfolge aus Veränderung und Gedenken: Der Straßenbau führte zum Verlust der Kapelle; später nahm der Bildstock die Erinnerung an sie auf. Sein Zweck ist damit unmittelbar mit einem konkreten historischen Ereignis verbunden.
Am „Gstoag“ ist ein Holzbildstock mit einer anderen lokalen Überlieferung verbunden. Sie erzählt von einem Kind, das sich in einem großen Stöbhaufen versteckte und dort einschlief, bevor es glücklich aufgefunden wurde. Anders als der Bildstock zwischen Auland und Reith, der ausdrücklich an die Kapelle erinnert, knüpft die Erzählung am Gstoag an das Wiederfinden eines Kindes an. Die beiden Erinnerungsbezüge unterscheiden sich somit in ihrem Schwerpunkt: Der eine gilt einer Kapelle, der andere einer örtlichen Überlieferung. Für den 15. August 2026 war der Auländer Kirchtag am Dorfplatz Auland von 09:00 bis 18:00 Uhr angesetzt.
Das Wildgehege in Auland ist auch mit dem Rollstuhl bequem zugänglich. Damit ergänzt ein konkretes Besuchsziel die Weg- und Geschichtsthemen des Ortes.
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