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Südlich der Stadt Lienz liegt Amlach am Fuß des Rauchkofels. Wälder umgeben den Ort; ruhige Waldpfade und Flussbuchten gehören zur Landschaft in und um Amlach. Für die Reiseplanung lohnt sich ein Blick auf drei unterschiedliche Schwerpunkte: die Rundwanderung zum Tristachersee, die Landschaft im Ort und Amlachs Wallfahrtsgeschichte. So lässt sich auswählen, ob Sie Ihre Zeit eher auf der ausgewiesenen Route, bei Naturerholung im Ortszentrum oder mit der Wallfahrtsgeschichte verbringen möchten.

Wandern und Landschaft

Der Naturlehrpfad zum Tristachersee führt am Naturbiotop „Alter See“ vorbei, erreicht den Tristachersee und verläuft an dessen Südufer entlang. Die Rundwanderung „Tristachersee über Naturlehrpfad“ beginnt und endet am Ulrichsbichl in Amlach. Sie ist 7,8 Kilometer lang, dauert etwa 2,5 Stunden und hat den Schwierigkeitsgrad mittel. Für den Tagesplan geben Länge, ungefähre Dauer und Einstufung verschiedene Orientierungspunkte: Strecke, Zeitbedarf und ausgewiesener Anspruch.

Im zentralen Park von Amlach fließt ein kleiner Bach. Der Park bietet im Ort Erholungsmöglichkeiten für Naturliebhaber. Die Dolomitenhütte liegt in Amlach auf 1.616 Metern Seehöhe und bietet Ausblicke auf die Gipfel der Lienzer Dolomiten. So reichen die Naturthemen vom Bach im Ortszentrum bis zu Gipfelblicken; Waldpfade und Flussbuchten prägen die Landschaft in und um Amlach.

Wallfahrtsorte und Geschichte

Die Kirche zur Hl. Ottilia in Amlach bestand vermutlich bereits vor ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1382. Mit ihr ist eine Wallfahrtstradition verbunden, bei der neben der Heiligen Ottilia auch die Heiligen Luzia und Apollonia verehrt wurden; bereits damals kamen zahlreiche Wallfahrer. Außerdem war Amlach früher bei Augenleiden ein viel besuchter Wallfahrtsort. Amlachs Wallfahrtsgeschichte umfasst damit sowohl die Verehrung mehrerer Heiliger als auch die frühere Bedeutung bei Augenleiden.

Zwischen den Gemeindezentren von Amlach und Tristach steht die Kapelle Hl. Ulrich; der Ulrichsbichl wurde zu einer vielbesuchten Wallfahrtsstätte. Die erste Etappe des Bergpilgerwegs Hoch und Heilig führt über die Kapelle am Ulrichsbichl in das Dorf Amlach und weiter zur Kirche zur Hl. Ottilia. Die Wegformen unterscheiden sich: Die Rundwanderung beginnt und endet am Ulrichsbichl, während die erste Pilgeretappe über die Kapelle durch das Dorf zur Kirche führt.

Galitzenklamm und Einkehr

Die Galitzenklamm am Fuß der Lienzer Dolomiten ist ein Erlebnispark am Drauradweg. Am Zusammenfluss des Galitzenbachs mit der Drau befindet sich der Eingang zu einem besonderen Naturerlebnis. Die Jausenstation Galitzenklamm liegt direkt am Drauradweg und am Wassererlebnispark Galitzenklamm und bietet Hausmannskost. Ihre Lage macht sie zu einem konkreten Einkehrpunkt für Radreisende.

Weitere Reiseziele entdecken: Raneburg, Sankt Jakob In Defereggen, Obertilliach, Dölsach, Bruggen, Moos, Innergschlöß, Abfaltersbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lienz.

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