Zum Inhalt

Fügenberg liegt an einem nach Osten gerichteten Berghang im vorderen Zillertal oberhalb von Fügen. Die Gemeinde erstreckt sich auf 59 km² und reicht von 600 bis 2.000 Metern Seehöhe. Zu ihrem Gelände gehören der Schwemmkegel des Rischbaches, das Finsingtal, das Öxeltal und verschiedene Berghänge. Diese unterschiedlichen Höhenlagen prägen den Rahmen für Wanderungen und Winterwege.

Lage und Berglandschaft

Zu den höchsten Erhebungen Fügenbergs zählen Spieljoch, Kellerjoch, Marchkopf und Gilfert. Sie erreichen Höhen von 2.100 Metern bis über 2.500 Meter. Grüne Almen, Zirbenwälder und Legeföhren rahmen die Gipfel ein und bilden eine Bergwelt mit leichten und beschaulichen Wandermöglichkeiten. So gehören sowohl bewaldete Hänge als auch höhere alpine Lagen zum Landschaftsbild.

Wanderungen und Wege im Jahreslauf

Das Wegenetz rund um Hochfügen reicht von kurzen Rundwegen bis zu anspruchsvolleren Touren. Die Wege verlaufen über Almen, durch Bergwälder und in höhere alpine Lagen mit weiten Ausblicken auf die Zillertaler Alpen. Wenn Sie eine Tour anhand konkreter Streckenangaben planen möchten, bietet der Kleine Gilfert dafür klare Eckdaten.

Die mittelschwierige Bergtour „Kleiner Gilfert“ ist 14,4 Kilometer lang, dauert etwa sechs Stunden und umfasst 925 Höhenmeter im Aufstieg. Sie beginnt am Parkplatz der Skilifte Hochfügen. Die Route verläuft am Finsingbach entlang und führt am Pfundsalm Niederleger vorbei. Länge, Dauer und Höhenmeter geben eine konkrete Orientierung für die Tagesplanung; die Einstufung als mittelschwierig bleibt dabei ein wichtiger Teil der Tourenbeschreibung.

Anders ist der Winterwanderweg vom Liftparkplatz in Hochfügen zum Loassattel beschrieben: Er steigt leicht entlang der Loipe an, und der Rückweg führt auf derselben Route zurück. Beim Kleinen Gilfert können Sie mit etwa sechs Stunden Gehzeit planen; beim Winterwanderweg richtet sich die Planung nach dem Verlauf zum Loassattel und dem Rückweg auf derselben Route. Winterbedingungen und Betrieb können saisonal variieren.

Für Skitourengeher beginnt der Aufstieg in Hochfügen am Talboden auf fast 1.500 Metern Seehöhe. Dafür stehen zwei markierte Aufstiegsspuren zur Verfügung. Die Betriebsregeln können sich saisonal ändern.

Der Klettersteig Pfaffenbichl ist eine Sommeraktivität. Der Zustieg erfolgt ausschließlich zu Fuß ab Hochfügen über den markierten Wanderweg zur Bergstation Waidoffen. Der Klettersteig weist 115 Höhenmeter und maximal den Schwierigkeitsgrad B auf. So lassen sich der Zustieg und die Angaben zum Klettersteig als zwei Teile der Tourenplanung betrachten.

Eine weitere Bergtour führt von der Bergstation Spieljochbahn nach Hochfügen und passiert sechs idyllische Almen, von denen einige bewirtschaftet sind. In der Gartalm befindet sich außerdem ein kleines Museum. Für Mountainbiker gehört die Route 411 „Fügen – Kupfnerberg – Finsingtal – Hochfügen“ zur Auswahl.

Bergbaugeschichte und Aussichtspunkte

Das Schaubergwerk Öxltal, auch Schaubergwerk Spieljoch genannt, ist Österreichs höchstgelegenes Schaubergwerk. Dort wird Wissenswertes über 400 Jahre Bergbaugeschichte vermittelt. Der Knappensteig führt von der Bergstation in etwa 40 Minuten zum Schaubergwerk. Die Bergbaugeschichte bietet damit einen anderen Schwerpunkt als die Wege und Gipfeltouren der Umgebung.

Der Berger Bichl ist ein Aussichtspunkt mit Blick auf die Zillertaler Bergwelt, die Wiesen und Felder im Talboden sowie den Golfplatz. Zugleich ist er ein Ort der Ruhe. In Hochfügen gehört die Kapelle St. Michael zu den Sehenswürdigkeiten. Zusammen geben Aussichtspunkt, Kapelle und Schaubergwerk unterschiedliche Anknüpfungspunkte, wenn Sie neben einer Tour auch Landschaft und Bergbaugeschichte in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Pankrazberg, Hochfügen, Uderns, Hippach-Schwendberg, Gallzein, Gerlos, Maurach, Hippach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwaz.