Marul lässt sich über konkrete Wanderziele und Baugeschichte kennenlernen: Der Walderlebnispfad bietet zwei Wegführungen, am Marulbach führt eine Wanderung zur Fuchswaldalpe, und ein Bergpfad verläuft durch die Faludriga Alpe in ein Schutzgebiet. Auch die Kuratienkirche Hl. Katharina und die Hubertuskapelle setzen eigene kulturelle Akzente. Wenn Sie Marul als Reiseziel prüfen, helfen Ihnen die Weglängen, benannten Ziele und historischen Daten dabei, Ihre Interessen einzuordnen.
Wandern mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Der Walderlebnispfad Marul bietet Wegführungen mit 3,4 und 5,6 Kilometern Länge. Zwischen den beiden Strecken liegen 2,2 Kilometer Unterschied – ein direkter Vergleich für die eigene Tagesplanung. Der Pfad lädt zum Wandern, Verweilen, Spielen und zu kreativen Aktivitäten ein. Dort geht es also nicht allein ums Gehen: Auch Pausen, Spiel und eigenes Gestalten gehören dazu. Welche der beiden Weglängen besser in Ihren Tag passt, können Sie anhand Ihrer Planung entscheiden.
Eine andere Wanderung beginnt am Wanderparkplatz Marul und führt entlang des Marulbachs zur Fuchswaldalpe. Anders als die zwei Wegführungen des Walderlebnispfads hat sie ein ausdrücklich benanntes Ziel und orientiert sich am Bachlauf. So können Sie zwischen unterschiedlichen Wanderschwerpunkten wählen: zwei Streckenlängen und verschiedene Aktivitäten am Walderlebnispfad oder eine Tour mit der Fuchswaldalpe als Ziel. Die Wegverhältnisse am Marulbach können saisonal variieren; berücksichtigen Sie das bei Ihrer Planung.
Für die Wanderung zur Faludriga-Nova-Kernzone führt ein Bergpfad durch die Faludriga Alpe in das Naturschutzgebiet Faludriga-Nova, das zugleich eine Biosphärenpark-Kernzone ist. Für diese Wanderung fährt der Landbus L575 bis zur Haltestelle „Marul Kirche“. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan, denn Busverbindungen können sich ändern. Damit steht neben den Wanderungen am Walderlebnispfad und am Marulbach ein weiteres, durch die Kernzone geprägtes Ziel zur Auswahl.
Kirche und Kapelle mit eigener Geschichte
Die Kuratienkirche Hl. Katharina in Marul wurde um 1670 erbaut. 1949 restaurierte sie der Architekt Anton Rhomberg. Die Glasgemälde im Chor entwarf Mila Bjelik-Stöhr 1948. Die Jahresfolge ordnet verschiedene Aspekte der Kirche zeitlich ein: Der Bau stammt aus dem 17. Jahrhundert, während der Entwurf der Glasgemälde und die Restaurierung im Abstand von nur einem Jahr folgten. So stehen Baugeschichte, künstlerische Gestaltung und spätere Restaurierung nebeneinander.
Am Walderlebnispfad befindet sich die Hubertuskapelle neben einem wiedererrichteten Kalkofen. Besonders aktive Mitglieder der damaligen Katholischen Landjugend (KLJ) errichteten die Kapelle 1963 in der Parzelle Engel. Baujahr, damalige Gruppe und Ortsbezeichnung geben der Kapelle einen konkreten historischen Bezug. Zusammen mit dem benachbarten Kalkofen ist sie eine Station am Walderlebnispfad, an der sich Natur- und Kulturthemen verbinden.
Saisonale Planung rund um den Wanderparkplatz
Auch bei der Maruler Biosennerei spielt die Jahreszeit eine Rolle: In den Wintermonaten ist sie täglich vormittags geöffnet; in den Sommermonaten findet der Verkauf im Käsehüsli am Wanderparkplatz Marul statt. Dieser Parkplatz ist zugleich der Startpunkt der Wanderung am Marulbach zur Fuchswaldalpe. Damit können Sie zwei konkrete Orientierungspunkte für den Sommer auf derselben benannten Stelle zusammenführen: den Verkaufsort und den Einstieg in die Wanderung. Prüfen Sie die saisonalen Angaben vor Ihrer Reise, wenn Sie den Besuch der Biosennerei einplanen.
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