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Nüziders verbindet eine lange Kirchengeschichte mit Bauwerken aus unterschiedlichen Epochen und Angeboten für Bewegung im Freien. Die St. Vinerkirche und die Pfarrkirche stehen für verschiedene historische Anknüpfungspunkte. Dazu kommen die Villa Dressel, eine Kapelle in Laz, eine erhaltene Burgruine und das Biotop Hangender Stein. Wer Kultur mit Natur oder sportlicher Aktivität verbinden möchte, kann diese Themen bei der Wahl des Aufenthalts berücksichtigen.

Kirchengeschichte in Nüziders

Die St. Vinerkirche ist eine der ältesten Kirchen in Vorarlberg und ein herausragendes Baudenkmal in Nüziders. Der erste Kirchenbau wird in das 9. oder 10. Jahrhundert datiert. Damit gehört die Kirche zu den markanten Bezugspunkten für alle, die sich für frühe Baugeschichte interessieren.

Eine Pfarrkirche in Nüziders wird erstmals im Jahr 881 erwähnt. Die heutige Pfarrkirche entstand im Wesentlichen in den 1820er-Jahren und steht auf älteren Fundamenten, die mindestens bis in die Gotik zurückreichen. Die Jahreszahl 881 und die Bauphase des heutigen Gebäudes geben unterschiedliche zeitliche Orientierungspunkte für die Ortsgeschichte.

Bauwerke und Ortsgeschichte

Die 1904 errichtete Villa Dressel verbindet Heimatstil und Jugendstil. Zugleich ist sie ein sichtbarer Ausdruck der industriellen Gründerzeit in Nüziders um 1900. Ihre Bauzeit und die Mischung der Stilrichtungen machen sie zu einem konkreten Beispiel für Architektur aus dieser Epoche.

Das ehemalige Gasthaus Schwarzer Adler zählt zu den wenigen Gebäuden in Nüziders, die den Dorfbrand von 1865 überstanden haben; es steht unter Denkmalschutz. In Laz wurde 1672 eine barocke Kapelle mit kleinem Glockenturm errichtet. Auch Schloss Sonnenberg gehört zur historischen Auswahl: Es wurde nicht wiederaufgebaut, Teile der Ruine sind bis heute erhalten. Zusammen zeigen diese Bauwerke unterschiedliche Facetten der Orts- und Baugeschichte, von einem einzelnen historischen Jahr bis zu einer erhaltenen Ruine.

Biotop und Rundwege

Das Biotop Hangender Stein Nüziders umfasst 13,7 Hektar. Es setzt einen eigenständigen Naturakzent neben den Kirchen und historischen Gebäuden und ergänzt damit die kulturgeschichtlichen Themen um einen Landschaftsbezug.

Für die Wegwahl stehen unterschiedliche Merkmale zur Verfügung: Der Panoramaweg Bludenz–Nüziders ist ein leicht begehbarer Spazier- oder Wanderweg und dauert 1 Stunde und 45 Minuten. Alpine Art Muttersberg ist ein Rundweg oberhalb von Nüziders und Bludenz. Entlang des Rundwegs haben acht Künstlerinnen und Künstler Werke gestaltet. Beim Panoramaweg gibt die Dauer einen Anhaltspunkt für die Zeitplanung; beim Alpine Art Muttersberg prägen die Rundwegform und die Kunstwerke das Angebot.

Sportangebote im Sommer

Im Sommer dient der Skaterplatz in Nüziders als Skatepark. Zur Ausstattung gehören eine Quarterpipe, eine Pyramide beziehungsweise kleine Fun-Box, ein Slide-Balken und eine Ollie-Box. Die genannten Elemente geben einen konkreten Eindruck von der Anlage; die saisonale Nutzungszeit ist für die Planung wichtig.

Auf dem Beachvolleyballplatz können Beachvolleyball-Matches und Beachsoccer-Spiele stattfinden. Wer eines der Sportangebote gezielt einplanen möchte, sollte vor dem Besuch die aktuellen Nutzungsangaben prüfen. So lässt sich der Aufenthalt an den eigenen Schwerpunkten ausrichten: Kirchen und Baugeschichte, ein Weg mit Zeitangabe oder Kunstwerken entlang der Runde, Natur oder sommerliche Bewegung.

Weitere Reiseziele entdecken: Damüls, Sonntag, Tschagguns, Stuben Am Arlberg, Lech, Nenzing, Sankt Gerold, Sankt Gallenkirch

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bludenz.

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