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In Dornbirn liegen zwei sehr unterschiedliche Themen für die Reiseplanung nebeneinander: die Industrie- und Stadtgeschichte sowie eine Landschaft, die Wasser über lange Zeit geformt hat. Dazu kommen ein interaktives naturkundliches Museum und Unternehmungen am Karren. So können Sie Ihre Tage nach Interesse gestalten – mit einem Besuch in Ausstellungen, einer Fahrt mit der Seilbahn oder einer Wanderung durch die Schluchten.

Stadtgeschichte am Marktplatz und auf der Route

Das Stadtmuseum Dornbirn befindet sich in einem 200 Jahre alten Patrizierhaus direkt am Marktplatz. Auf drei Stockwerken zeigt es ausgewählte Objekte und Kunstwerke zu wichtigen Kapiteln der Stadtgeschichte. Das Rote Haus am Marktplatz wurde 1639 errichtet und ist ein Beispiel für die früher in der Gegend vorherrschende Holzbauweise.

Wer Stadtgeschichte nicht nur in einer Ausstellung betrachten möchte, findet mit „Stadtspuren. Industrie und Wandel“ eine Route mit 15 Stationen. Sie erzählt vom Aufstieg und Niedergang, von Kontinuitäten und Brüchen. Die Route kann abschnittsweise begangen werden; Sie müssen also nicht alle Stationen in einem Durchgang einplanen. Aus der Themenvielfalt entstehen außerdem Möglichkeiten für Spezialführungen zu Architektur-, Technik- oder Sozialgeschichte. Sonderausstellungen und Veranstaltungen zu regionalen, kulturhistorischen und zeitgenössischen Themen ergänzen die Dauerausstellung des Stadtmuseums; das Programm kann sich ändern.

Natur und Wissenschaft in der inatura

In der inatura werden Forschung, Naturwissenschaft und Technik auf interaktive Weise begreifbar. Experimente, Anschauungsobjekte, Filme und Bilder vermitteln die für Vorarlberg typischen Lebensräume Gebirge, Wald und Wasser. Ein weiterer Schwerpunkt ist der menschliche Körper. Das macht den Museumsbesuch zu einer eigenen Möglichkeit, Naturthemen und Technik aufzugreifen, statt den Aufenthalt ausschließlich auf historische Ausstellungen oder Wege im Freien auszurichten.

Karren: Seilbahnfahrt, Aussicht und Wege

Die Fahrt mit der Karrenseilbahn dauert fünf Minuten und eröffnet Panoramablicke auf die Schweizer Berge, das Rheintal und den Bodensee. An der Bergstation befindet sich die Karren-Kante: Der gläserne Steg ist 12 Meter lang und bietet Rundumblick. Entlang des Familienwanderwegs am Karren gibt es außerdem die Schatzsuche „Karrengold“.

Die nahen Berge bei Dornbirn laden zum Wandern ein und eignen sich gut fürs Mountainbiken. Eine andere Art, den Bereich am Karren zu durchqueren, bietet ein breit angelegter Güterweg durch bewaldetes Gebiet: Er führt von der Bergstation zur Talstation der Karrenseilbahn, die auf 455 Metern Höhe liegt. Diese Angaben beschreiben unterschiedliche Möglichkeiten, die Berglandschaft zu erleben; der Güterweg ist dabei als Weg zwischen den beiden Stationen beschrieben.

Schluchtenwanderungen mit unterschiedlichem Verlauf

Die Rappenloch- und Alplochschluchten sind im Laufe von Hunderttausenden Jahren entstanden: Fließendes Wasser der Dornbirner Ach hat sie in den harten Kalkstein gegraben. Eine Wanderung durch die Rappenlochschlucht führt bis zum Staufensee, umrundet den See und kehrt anschließend auf demselben Weg zum Ausgangspunkt zurück. Eine weitere Schluchtenwanderung beginnt in Dornbirn-Gütle und führt über Rappenlochschlucht, Staufensee und Alplochschlucht bis zur Bushaltestelle Schmitte an der Ebniter Straße auf 695 Metern Höhe.

Für die geführte Rappenloch-Tour nennt das Programm 2026 die Buslinie 177 als Anfahrt ab Dornbirner Hauptbahnhof oder Dornbirner Rathaus. Prüfen Sie vor der Tour den Fahrplan. Bei der Wahl zwischen den beiden beschriebenen Wanderungsverläufen ist vor allem der Endpunkt ein praktischer Unterschied: Die eine Route kehrt zum Ausgangspunkt zurück, die andere führt bis zu einer Bushaltestelle.

Weitere Reiseziele entdecken: Hohenems, Lustenau.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dornbirn.

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