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Das Nizwa Fort ist ein konkreter Bezugspunkt für omanische Wehrarchitektur: Es hat einen kreisförmigen Grundriss, ist 34 Meter hoch und misst 45 Meter im Durchmesser. Erbaut wurde es Mitte des 17. Jahrhunderts während der Regierungszeit von Imam Sultan bin Saif bin Malik Al-Ya’rubi (1649–1679).

Festungsgeschichte und Marktleben in Nizwa

Im übergeordneten Reiseziel Ad Dakhiliyah gilt das Nizwa Fort als bedeutendes touristisches Ziel im Oman und als herausragendes Beispiel omanischer Wehrarchitektur. Es vermittelt Aspekte der omanischen Geschichte sowie traditioneller Bau- und Befestigungskunst. Zusammen geben Bauform, Maße und Entstehungszeit dem historischen Schwerpunkt in Nizwa eine konkrete Gestalt.

Am Nizwa Souq findet jeden Freitagmorgen ein Viehmarkt statt. Dort werden Schafe und Kühe nach der traditionellen Versteigerungsmethode Al-Mnadha verkauft. Der Markt bietet einen anderen Zugang zur Stadt als die Geschichte des Forts: Statt eines Bauwerks steht hier ein wiederkehrender Wochenmarkt mit einer benannten Verkaufsform im Mittelpunkt. Wenn der Markt für Ihre Planung wichtig ist, berücksichtigen Sie den Freitagmorgen und prüfen Sie den aktuellen Zeitpunkt vorab.

Ein weiterer historischer Ort im näheren Umfeld

Bayt Al Ridaydah liegt im näheren Umfeld von Nizwa, etwa 24 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert von Imam Sultan bin Saif Al-Ya’rubi (1649–1679 n. Chr.) erbaut. Im übergeordneten Reiseziel Ad Dakhiliyah verläuft außerdem der Falaj Al-Khatmain durch den Innenhof von Bayt Al Ridaydah. Der Falaj ist ein wichtiges traditionelles Bewässerungssystem.

Ad Dakhiliyah: Landschaft und Baukultur

Die Landschaft von Ad Dakhiliyah umfasst die aufragenden Berge Jabal Al Akhdar und Jabal Shams sowie zahlreiche Höhlen, Quellen und Täler. Zu den regionalen Kulturstätten zählt das Bahla Fort. Gemeinsam mit der Oasensiedlung und ihrer Umfassungsbefestigung bildet es ein herausragendes Beispiel mittelalterlicher Wehrarchitektur. Das Ensemble ermöglichte bedeutenden Stämmen Wohlstand in Oman und auf der Arabischen Halbinsel. Das Fort liegt auf einem hohen Hügel inmitten einer fruchtbaren Palmenoase und ist als UNESCO-Welterbestätte eingetragen. Bahla ist zudem für sein Töpferhandwerk bekannt.

Jabreen Castle hat einen rechteckigen Grundriss, zwei Eingänge und zwei Türme. Das große Tor ist mit floralen Motiven und konischen Nieten verziert. Zu den Räumen zählen Versammlungssäle, ein Gerichtssaal, Wohnräume, eine Küche, Vorratsräume für Datteln und Schießpulver, getrennte Gefängnisse für Männer und Frauen sowie Wachräume. Die unterschiedlichen Funktionen zeigen sich auch in zwei benannten Räumen: Der Sun and Moon Room diente wichtigen Beratungen; im Imam’s Protection Room versteckten sich Soldaten, um den Imam zu bewachen.

Im Wilayat Manah vermittelt das Oman Across Ages Museum die Geschichte Omans von der Vorgeschichte über die islamische Zeit bis in die Gegenwart. Damit umfasst der regionale Blick neben Festungen, Architektur und Landschaft auch eine zeitlich weit gespannte Darstellung der Landesgeschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Jalan Bani Buhassan, Ibri, Kharma, Adam, Al Hamra, Ma'murah, Bahlāʼ

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ad Dakhiliyah.

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