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Die archäologischen Orte der Provinz Espinar in der Region Cusco öffnen verschiedene Zeitfenster: Muyuqhawa wird der späten Zwischenperiode und dem späten Horizont zugeordnet; María Fortaleza–Taqrachullo weist zusätzlich Zeugnisse aus dem mittleren Horizont auf. Für Reisende, die sich für Geschichte interessieren, macht dieser Unterschied den Einstieg in die Region anschaulich.

Archäologische Orte und ihre Zeitspuren

Der Complejo Arqueológico Monumental Muyuqhawa liegt im Distrikt Alto Pichigua, Provinz Espinar, Region Cusco. Am 2. September 2024 wurde er zum Kulturerbe der Nation erklärt. Die Siedlung der K'ana weist auch Inka-Besiedlung auf. Auf einer Hochebene umfasst sie kreisförmige und rechteckige Bauwerke, Terrassenanlagen, Mauern und Chullpas. Die Bauformen geben einen Eindruck von der Anlage; dazu kommen Räume für Wohnen, Kult, Bestattungen und Verteidigung. Diese Funktionen werden chronologisch der späten Zwischenperiode und dem späten Horizont zugeordnet.

Die Zona Arqueológica Monumental María Fortaleza–Taqrachullo befindet sich in der Gemeinde Chaupimayo im Distrikt Suyqutambo. Ihre architektonischen Zeugnisse stammen aus dem mittleren Horizont, der späten Zwischenperiode und dem späten Horizont. Am 27. April 2010 wurde die Anlage mit der Resolución Directoral Nacional N.° 954-2010 zum Kulturerbe der Nation Peru erklärt. Im Vergleich zu Muyuqhawa kommt hier der mittlere Horizont als weiterer Zeitabschnitt hinzu.

Ein weiterer Ort mit Kulturerbestatus ist das Sitio Arqueológico Molloqosi in der Gemeinde Moro Alccasana, Distrikt Pichigua, Provinz Espinar. Die Erklärung zum Kulturerbe erfolgte am 15. August 2024 mit der Resolución Viceministerial N° 000234-2024-VMPCIC/MC. Die Daten 2010 und 2024 beziehen sich auf die Erklärungen zum Kulturerbe; die archäologischen Zeitzuordnungen der Anlagen benennen dagegen andere historische Abschnitte.

Schutzgebiet und Felslandschaft

Das Regionale Naturschutzgebiet Tres Cañones umfasst 39.485,11 Hektar in den Distrikten Coporaque und Suyckutambo der Provinz Espinar. Sein Schutzziel umfasst Biodiversität, natürliche Landschaft, kulturelle Identität und archäologische Denkmäler. Natur- und Kulturerbe stehen hier damit gemeinsam im Blick: Das Schutzgebiet umfasst sowohl Landschaft als auch archäologische Werte.

Einen eigenen Landschaftsakzent setzen die Felsformationen von Chiluyo. Sie liegen im Sektor Chiluyo der Gemeinde Echocollo im Distrikt Suyckutambo, auf 4.825 Metern Höhe in der Puna. Einige Felsformen erinnern an Pilze und prähistorische Tiere. Chiluyo ist außerdem Teil der touristischen Route Suyckutambo der Asociación de Turismo Vivencial Arco Punku. Die beschriebenen Formen und ihre Höhenlage unterscheiden dieses Naturthema deutlich von den archäologischen Anlagen.

Orientierung zu den Straßen

Für María Fortaleza–Taqrachullo führt von Puente Central eine 14,24 Kilometer lange unbefestigte Straße zum archäologischen Ort; die Strecke dauert mit einem privaten Auto etwa 25 Minuten. Von der Hauptstraße im Sektor Laucamayo führt eine asphaltierte Straße zu den Felsmalereien von Ecowasi. Sie ist 7 Kilometer lang; die Zeit dafür beträgt etwa 10 Minuten. Wenn Sie diese Anfahrten einplanen, fragen Sie vor der Fahrt lokal nach den Straßenbedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Espinar, Provincia de Paucartambo, Aguas Calientes, Quispicanchi, Pisac, Provincia de Calca.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuzco.

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