Lima eröffnet mehrere kulturelle Blickwinkel: Im MALI geht es um mehr als 3.000 Jahre peruanischer Kunstgeschichte, die Plaza Mayor verbindet die Stadtgründung mit der Unabhängigkeit, und der Palacio Torre Tagle steht für limeñische Wohnarchitektur des 18. Jahrhunderts. Wenn Sie ein Hotel in Lima suchen, können diese Themen helfen, den Schwerpunkt Ihrer Reise zu bestimmen: Kunst, politische Geschichte oder Architektur.
Kunst und Geschichte im Zentrum von Lima
Das MALI befindet sich im Parque de la Exposición im Zentrum von Lima. Eine geführte Besichtigung der Dauerausstellung umfasst mehr als 3.000 Jahre peruanischer Kunstgeschichte. Wer Kunst als roten Faden wählt, findet hier eine zeitlich breite Perspektive; die Führung setzt einen anderen Schwerpunkt als die historischen Orte und architektonischen Beispiele der Stadt.
Die Plaza Mayor de Lima war Zeugin der Gründung Limas im Jahr 1535; 1821 wurde auf ihr die Unabhängigkeit Perus ausgerufen. Der Palacio Torre Tagle gilt mit seinem in Stein gearbeiteten Portal und den geschnitzten Balkonen aus Zedern- und Mahagoniholz als eines der herausragenden Beispiele limeñischer Wohnarchitektur des 18. Jahrhunderts. Während die Plaza Mayor zwei wichtige historische Ereignisse verbindet, lenken am Palacio die Gestaltung des Portals und die Materialien der Balkone den Blick auf die Wohnarchitektur.
Der Zugang zum Palacio Torre Tagle ist auf den Innenhof beschränkt. Als Besuchszeiten sind Samstag und Sonntag, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr, angegeben. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob diese Zeiten gelten.
Weitere Perspektiven im übergeordneten Reiseziel Lima
Im übergeordneten Reiseziel Lima ist das historische Zentrum ein weiterer Zugang zu Architektur und Stadtentwicklung. Es zeugt von der Entwicklung einer spanischen Kolonialstadt mit großer politischer, wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung in Lateinamerika. Zum historischen Zentrum gehört der monumentale Komplex des Klosters San Francisco.
Der Circuito Mágico del Agua im Parque de la Reserva wurde am 26. Juli 2007 eröffnet. Er umfasst 13 computergesteuerte Brunnen, bei denen Musik, Ton und Laserlicht zu Shows verbunden werden. 2007 erhielt der Komplex den Guinness-Rekord als größter Brunnenkomplex in einem öffentlichen Park. In der Fuente de la Fantasía verwandelt eine 25-minütige audiovisuelle Show das Wasser in eine 95 Meter lange Projektionsfläche. Die genannten Maße und die Verbindung von Wasser, Klang und Licht geben diesem Besuch einen anderen Schwerpunkt als Kunstsammlung, Stadtgeschichte oder Architektur.
Zum Parque de La Muralla gehört das Museo de Sitio del Parque La Muralla. Für das Museum sind Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag, 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, angegeben; prüfen Sie sie vor der Reise erneut. Im Park können Sie auf ausgeschilderten Rundstrecken Fahrrad und nicht motorisierte Fahrzeuge nutzen. Für diese Nutzung ist ein Helm vorgeschrieben. So stehen hier ein Museumsbesuch und eine Aktivität auf den Rundstrecken als unterschiedliche Möglichkeiten nebeneinander.
Auch archäologische Orte eröffnen eigene Perspektiven auf die Geschichte der Region: Die Huaca Huallamarca ist ein vorspanischer pyramidenförmiger Tempel mit aufeinanderfolgenden Besiedlungsphasen der Kulturen Lima, Wari und Inka. Im heutigen Gebiet des Parque de las Leyendas liegen 54 der mehr als 70 archäologischen Stätten des Komplexes von Maranga. Beide Angaben verweisen auf archäologische Geschichte, beschreiben aber unterschiedliche Orte und Zusammenhänge.
Pachacámac bewahrt als einziges küstennahes Tal in der Nähe von Lima noch eine grüne Landschaft, umgeben von Hügeln, die ab Juni grün werden. Damit kommen neben Kunst, Architektur und archäologischer Geschichte auch Landschaft und saisonaler Wandel als Themen für die Reiseplanung hinzu.
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