Die Reserva Nacional Tambopata, die Collpas im Sektor Alto Tambopata und ein dortiger Aussichtspunkt bieten unterschiedliche Anhaltspunkte für die Planung: Artenvielfalt, Ara-Beobachtung, eine markante Lehmklippe und eine lange Bootsanreise stehen für verschiedene Schwerpunkte.
Tambopata als Naturraum
Die Reserva Nacional Tambopata wurde im September 2000 durch das Decreto Supremo Nr. 048-2000-AG ausgewiesen. Die Inventur nennt eine Fläche von 274.690 Hektar. Eine auf SERNANP 2011 bezogene Erfassung führt 1.260 Arten auf: darunter 93 Amphibien-, 648 Vogel-, 108 Säugetier- und 323 Fischarten. Die Zahlen vermitteln einen Überblick über die Vielfalt im Schutzgebiet; sie sind kein Versprechen, einzelne Arten bei einem Besuch zu sehen.
Zu den in der Reserva vorkommenden Tieren zählen Flussotter, Huanganas, Affen, Aras, Papageien, Pfeilenten, Taricayas und Motelos. Auch große Bäume wie Lupuna und Shihuahuaco sowie Aguajales gehören zum beschriebenen Naturraum. Geführte Beobachtungen widmen sich Flora, Fauna und Landschaft. Wer sich besonders für Natur interessiert, findet hier mehrere Themen, die sich voneinander unterscheiden: Tierbeobachtung, Pflanzenwelt und die Landschaft des Schutzgebiets.
Aras oder Lehmklippe?
Die Collpa Chuncho liegt im Sektor Alto Tambopata, im Distrikt und in der Provinz Tambopata, und ist für die Beobachtung von Aras bekannt. Das macht sie zu einem passenden Schwerpunkt für Reisende, die sich für diese Vögel interessieren. Die Bezeichnung beschreibt den Charakter des Ziels, nicht eine Garantie für Sichtungen.
Eine andere Landschaftsform steht bei der Collpa Colorado im Vordergrund. Sie liegt ebenfalls im Sektor Alto Tambopata, am linken Ufer des Río Tambopata, im Distrikt und in der Provinz Tambopata sowie innerhalb der Reserva Nacional Tambopata. Ihre Lehmklippe ist 50 Meter hoch und 500 Meter lang. So lässt sich zwischen einem bekannten Ziel für Ara-Beobachtung und einer klar vermessenen, großformatigen Fels- und Uferlandschaft unterscheiden.
Für die Collpa Colorado führt die aufgeführte Anfahrt von der Anlegestelle der Comunidad Nativa de Infierno per Boot über 113 Kilometer und dauert acht Stunden. Diese Route und Dauer beziehen sich auf diesen Ausgangspunkt. Die Reisebedingungen können variieren; planen Sie die angegebene Zeit daher nicht als unveränderlichen Wert ein. In der Reserva Nacional Tambopata werden außerdem touristische Boots- und Katamaranfahrten angeboten.
Jahreszeit und Unterkunftswahl
Für Besuche der Reserva ist das ganze Jahr als Zeitraum angegeben; die Trockenzeit von Mai bis November gilt als ideale Besuchszeit. Da die Wetterbedingungen jährlich variieren, ist dieser Zeitraum ein saisonaler Anhaltspunkt für Ihre Planung. Im Sektor Alto Tambopata gibt es außerdem einen erhöhten Aussichtspunkt mit sanitären Einrichtungen und einen dazugehörigen, fast 500 Meter langen erhöhten Weg. Das ergänzt die regionalen Naturthemen um eine konkrete Orientierungsmöglichkeit vor Ort.
Wenn Sie Ferienwohnungen in Inca suchen, hilft es, den gewünschten Schwerpunkt der Reise zuerst festzulegen: interessieren Sie vor allem die Artenvielfalt der Reserva, die Ara-Beobachtung an der Collpa Chuncho oder die Landschaft und die aufgeführte Bootsanreise zur Collpa Colorado? Für Colorado gehören der Start an der Anlegestelle in der Comunidad Nativa de Infierno und die genannte Fahrtdauer in die Planung. So können Sie die Wahl Ihrer Unterkunft und die Organisation eines möglichen Naturausflugs als zwei verbundene, aber unterschiedliche Entscheidungen angehen.
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