Zum Inhalt

Granowo verbindet ein Herrenhaus im Park, kirchliches Kulturerbe und Radverbindungen nach Granówko und Kubaczyn. Für Ihre Planung können Sie zwischen Bau- und Ortsgeschichte sowie Ausflügen per Rad unterscheiden. Im Ort kommen eine Bibliothek, kulturelle Aktivitäten und ein Gedenkpark hinzu.

Herrenhaus und Kultur in Granowo

Das Herrenhaus Pałac w Granowie stammt aus dem 19. Jahrhundert und liegt in einem 4,57 ha großen Park an der Stawowa-Straße. Seine Geschichte lässt sich an zwei Familien und zwei Jahrhunderten festmachen: Im 19. Jahrhundert bewohnte die Familie Działyński das Herrenhaus, im 20. Jahrhundert die Familie Czartoryski.

Zum denkmalgeschützten Palastkomplex gehört außerdem die Oficyna, ein ehemaliges Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert. Im Herrenhaus befinden sich heute die Biblioteka Publiczna Gminy Granowo und der Gminny Ośrodek Kultury. Damit treffen im historischen Gebäude auch Bibliotheks- und Kulturarbeit aufeinander. Zeitlich erweitert die Oficyna den Blick auf den Komplex: Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert, während Herrenhaus und Bewohnerfamilien die Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert fortsetzen.

Die Biblioteka Publiczna Gminy Granowo dient auch als Kulturhaus. Zu den Aktivitäten der Bibliothek gehören Treffen der Pracownia Gobelinu Artystycznego und des Gesangsensembles „Granowianie“ sowie Gobelin-Ausstellungen und Begegnungen mit Künstlern und Buchautoren. Wenn Sie gezielt an einer Veranstaltung interessiert sind, prüfen Sie vorab konkrete Termine, denn einzelne Programmpunkte können sich ändern.

Kirchliches Erbe und Gedenken

Die Pfarrkirche des heiligen Martin gilt als eine der wertvollsten Denkmalstätten der Gemeinde Granowo. Zu ihrem Komplex gehört ein hölzerner Glockenturm aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Kirche liegt außerdem am „Powiatowym Szlaku Turystycznym im. Michała Drzymały, Kościoły Drewniane Powiatu Grodziskiego“.

Bei der Kirche befindet sich das Grab von Michał Hoffmann, einem Gefreiten des 3. Bataillons der westlichen Gruppe der Großpolnischen Aufständischen. Er fiel am 11. Februar 1919 an der Westfront. Die beiden Details erzählen unterschiedliche Zeitschichten: Der Glockenturm verweist auf das späte 19. Jahrhundert, Hoffmanns Grab auf den Aufstand und den 11. Februar 1919 an der Westfront.

Góra Zwycięstwa ist ein Gedenkpark im Zentrum von Granowo, an der Kreuzung der Straßen Poznańska und Szkolna. Der Ort setzt neben dem kirchlichen Erbe einen eigenen Schwerpunkt auf Gedenken.

Radverbindungen im Blick

Ein Radweg verbindet Granowo mit Granówko. Er wurde 2012 im Rahmen der Maßnahme „Erneuerung und Entwicklung des ländlichen Raums“ des PROW für die Jahre 2007 bis 2013 gebaut. Eine weitere Radwegverbindung führt zwischen Kubaczyn und Granowo. Der Gehweg an der Kościańska-Straße in Granowo ist die Verlängerung des neu gebauten Radwegs.

Eine Strecke ermöglicht Einwohnerinnen und Einwohnern von Drużyn, Granowo zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Neben dem Eisenbahnviadukt in Granowo entstand ein überdachter Rastplatz für Touristen. Beim Vergleich der Radverbindungen helfen die benannten Zielorte: Granówko und Kubaczyn sind über Radwege mit Granowo verbunden; für Einwohnerinnen und Einwohner von Drużyn ist außerdem der Weg nach Granowo zu Fuß oder mit dem Fahrrad möglich.

Weitere Reiseziele entdecken: Rakoniewice, Szczepowice, Wielichowo, Kotowo, Kamieniec, Grodzisk Wielkopolski.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Grätz.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.