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Licheń: Pilgerzentrum und Kirchenbau

Das Sanktuarium Unserer Lieben Frau von Licheń in Licheń Stary ist nach Jasna Góra, gemessen an der Zahl der Pilger, das zweitgrößte religiöse Kultzentrum Polens. In Licheń steht auch die größte Kirche Polens: Die Basilika wurde zwischen 1994 und 2004 erbaut. Die beiden Superlative beschreiben unterschiedliche Maßstäbe – die Bedeutung des Sanktuariums nach Pilgerzahlen und die Größe des Kirchenbaus.

Wanderwege und unterschiedliche Landschaften

Der Landkreis Konin bietet sieben markierte Wanderwege mit einer Gesamtlänge von mehr als 110 Kilometern. Sie eröffnen eine andere Perspektive auf die Region als ihre Bau- und Kulturzeugnisse. Eine markante Höhenangabe gehört zum Naturschutzgebiet Złota Góra: Es schützt den höchsten Hügel im Landkreis Konin, der 191 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Erreichbar ist das Gebiet über den gelben Weg Brzeźno–Złota Góra und den blauen Weg Żychlin–Złota Góra–Wyszyna–Turek. Der Aussichtsturm auf der Złota Góra liegt in der Gemeinde Krzymów innerhalb des Naturschutzgebiets.

Auch die Landschaftsschutzgebiete setzen unterschiedliche Akzente. Der Nadwarciański-Landschaftspark umfasst einen etwa 30 Kilometer langen Abschnitt des Warthetals im Mittellauf, von der Autobahn A2 im Osten bis zur Mündung der Prosna; ein Teil des Parks liegt im Landkreis Konin. Der Powidzki-Landschaftspark schützt eine eiszeitlich geprägte Landschaft. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe von Dutzenden Gletscherseen, überwiegend Rinnenseen. Mit den Gemeinden Kleczew und Wilczyn ist der Park ebenfalls im Landkreis Konin verortet. So stehen das Warthetal und eine von Gletscherseen geprägte Landschaft als unterschiedliche Naturthemen nebeneinander.

Spuren von Geschichte und lokaler Kultur

In Ślesin erinnert der Triumphbogen, von Einwohnern »Napoleons Tor« genannt, an Napoleon: Er wurde 1811 zu seinen Ehren errichtet, vier Jahre nachdem Napoleon Ślesin durchquert hatte. Die Bernsteinstraße gehört zu den historischen Routen, die durch den Landkreis Konin führen. Eine andere landschaftliche Umgebung bietet die Einsiedelei von Bieniszew. Sie liegt auf dem Gipfel des Sowia Góra und ist von den Wäldern bei Kazimierz umgeben.

Auch die Ochweśnica-Kultur ist mit einem konkreten Ort verbunden: Sie entstand in der Gemeinde Skulsk im Landkreis Konin und umfasste eine besondere Umgangssprache namens »kmina ochweśnicka«. Zusammen mit den historischen Routen und dem Triumphbogen zeigt dieser kulturelle Blickwinkel, wie verschieden die regionalen Entdeckungen ausfallen können – von einem benannten Bauwerk bis zu einer lokalen Sprachtradition.

Waldwissen, Tauchen und Wasserwege

Das Waldpädagogische Zentrum in Grodziec bietet praktische Waldpädagogik. Dazu gehören ein Saal mit ausgestopften Tieren, ein Modell eines Braunkohlebergwerks und eine Hütte, in der ein Förster Geschichten erzählt. Prüfen Sie vor einem Besuch den aktuellen Zugang.

Die Tauchbasis Diver im Erholungsgebiet Tręby Stare liegt in der Gemeinde Kleczew und im Powidzki-Landschaftspark. Sie bietet Ausbilder für Menschen an, die noch nie getaucht sind. Auch das Seensystem des Landkreises Konin eröffnet eine weitere Perspektive auf die Region: Es ist durch Kanäle und Schleusen mit der schiffbaren Warthe verbunden und Teil der fast 690 Kilometer langen Großen Wasserstraße Wielkopolskas. Wenn Sie eine Fahrt auf dem Wasser planen, prüfen Sie die Bedingungen vor der Abfahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: Jabłonka, Licheń Stary, Konin, Ślesin, Sompolinek, Witnica, Wiśniewa, Julia, Sługocinek, Golina, Skulsk, Brzeźno, Grodziec, Stare Miasto, Osowce, Modła Królewska, Świętne.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Großpolen.

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