Mosina verbindet eine konkrete Radroute mit einem markanten Ortszentrum und Landschaften am Stadtrand. Der Łącznikowy Szlak Rowerowy führt von Poznań über Luboń und Puszczykowo bis zum Marktplatz von Mosina. Außerdem verbindet er die Stadt mit einem Abschnitt des Pierścienia Rowerowego Dookoła Poznania. Wer eine Radroute mit einem Ortsbesuch verbinden möchte, findet im Marktplatz einen klar benannten Endpunkt.
Landschaft, Wege und Glinianki
Geschützte Landschaften reichen bis an den Rand von Mosina: der Wielkopolski Park Narodowy ebenso wie der Rogaliński Park Krajobrazowy. Im näheren Umfeld des Reiseziels gibt es im Wielkopolski Park Narodowy 18 Bereiche mit strengem Schutz. Diese Angaben geben der Landschaft rund um Mosina einen eigenen Platz neben den Sehenswürdigkeiten im Ort.
Ein besonderer Ort für Erholung sind die Glinianki: Die gefluteten ehemaligen Tongruben bilden heute ein grünes Erholungsgebiet. Ein ausgeschilderter Fußweg führt vom Parkplatz zum Aussichtsturm. Informationstafeln behandeln eiszeitliche Landschaftsformen, Fauna und Flora. Schwimmen und Erholung gehören dort zu den saisonalen Möglichkeiten. So stehen an den Glinianki ein konkreter Weg mit Aussichtspunkt und naturkundlichen Themen einer saisonalen Nutzung am Wasser gegenüber.
Stadtgeschichte und Kunst
Der erhaltene mittelalterliche Stadtgrundriss zeigt sich in einem zentral gelegenen, viereckigen Marktplatz und den schmalen Straßen, die von ihm abgehen. Die Kirche des Heiligen Nikolaus erzählt von einer späteren Bauphase: Sie wurde 1952 bis 1954 auf den Fundamenten einer früheren Steinkirche errichtet, die aus dem Jahr 1905 stammte. Zu ihrer modernen Innenausstattung gehören eine Polychromie von Ewa Buczyńska und Walenty Gabrysiak sowie Glasfenster von Edmund Hałas.
Auch die Galeria Sztuki verbindet Kunst mit der Baugeschichte Mosinas. Sie befindet sich in einem historischen Gebäude einer ehemaligen jüdischen Synagoge, die um 1876 errichtet wurde. Die Galerie zeigt Malerei, Skulptur, Zeichnung, Druckgrafik, Textilien, Installationen, neue Medien und Animationsfilm. Im selben Gebäude veranstaltet die Galeria Historyczna, auch Galeria na Piętrze genannt, zeitweise historische Ausstellungen zur Ziemia Mosińska sowie Foto- und Kunstausstellungen.
Zu den weiteren markanten Motiven gehört Obrabad, ein Backsteingebäude mit hohem Turm, das vom Mosiński-Kanal aus zu sehen ist. An der Wand des Stadtamts in Mosina wurde am 24. Mai das Wandbild „Tam, gdzie ptaki śpiewają…“ enthüllt. Eine lokale Legende führt den Ursprung des „Elegant z Mosiny“ auf örtliche Schneiderwerkstätten zurück. Einen eigenen Zugang zur Ortsgeschichte bietet der touristische Quest „Mosina w XIX wieku“, ausgearbeitet von Schülerinnen und Schülern der Grundschule Nr. 2 in Mosina.
Praktische Orientierung
Der ganzjährig geöffnete Touristeninformationspunkt im Gminne Centrum Informacji (GCI) befindet sich in der ul. Dworcowa 3, im ersten Stock. Montags ist er von 8 bis 16 Uhr geöffnet, dienstags bis freitags von 7 bis 15 Uhr. Dort erhalten Sie Informationen zu Sehenswürdigkeiten der Region sowie Broschüren, Flyer und Karten. Wenn Sie den Informationspunkt gezielt einplanen, prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrem Besuch.
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