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Ein geschützter Sandsteinaufschluss im stillgelegten Steinbruch bildet den geologischen Schwerpunkt in Ciosowa. Rote Sandsteine, ihre Schrägschichtung und Spuren prähistorischer Reptilien geben dem Ort einen klaren Bezug zur Erdgeschichte. Ein roter Wanderweg führt durch den Wald bergauf zum Steinbruch; so lässt sich ein konkretes Naturziel mit einer Wegstrecke verbinden. Wenn Sie sich für Geologie und Wandern interessieren, bietet Ciosowa dafür einen klaren Anknüpfungspunkt.

Der Steinbruch und seine Geologie

Der geschützte geologische Aufschluss liegt im stillgelegten Steinbruch „Ciosowa“ am Südhang des Hügels bei Ciosowa. Die Wand ist bis zu 20 m hoch und etwa 70 m lang. Im untertriassischen roten Sandstein zeigt der Aufschluss großmaßstäbliche Schrägschichtung. Zusammen mit weiteren Sedimentstrukturen dokumentiert sie die äolische, vom Wind geprägte Entstehung der Ablagerung.

Die Maße beschreiben die Ausdehnung des sichtbaren Aufschlusses; die Schichtmerkmale erschließen eine andere Ebene, nämlich die Entstehung des Gesteins. So können Sie den Ort sowohl als Felswand als auch als geologisches Zeugnis betrachten. Wer sich für Erdgeschichte interessiert, findet hier neben einem konkreten Landschaftspunkt auch eine Erklärung für die Entstehung der roten Sandsteine.

Wanderwege und Ankunft

Als Straßenbezug führt die Straße Nr. 74 in Richtung Porzecze durch Ciosowa am Waldrand entlang. Etwa 250 m von der Abzweigung von der Hauptstraße kann man auf einem breiten Seitenstreifen parken. Dort steht eine Informationstafel; von dort führt ein roter Wanderweg bergauf durch den Wald zum Steinbruch. Am oberen Rand des Steinbruchs verläuft ein roter Wanderweg; dort lassen sich die Sandsteine betrachten. Prüfen Sie die Bedingungen am Seitenstreifen bei der Ankunft.

Der rote Edmund-Massalski-Weg führt durch Ciosowa und verläuft von Gołoszyce nach Kuźniaki. Die Route „Grzbietem Wzgórz Tumlińskich“ führt ebenfalls über Ciosowa. Die Wegangaben beantworten unterschiedliche Planungsfragen: Der Waldweg führt konkret zum Steinbruch, während die benannten Routen Ciosowa in ihrem Verlauf verorten. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Straßen- und Wegbedingungen sowie die Markierungen.

Gestein, Fundort und Geschichte

Der Abbau im Steinbruch begann wahrscheinlich im frühen Mittelalter. Diese Datierung betrifft die Nutzung des Steinbruchs und ist von der untertriassischen Entstehung der Sandsteinablagerung zu unterscheiden. Auf dem Hügel über Ciosowa liegt außerdem ein paläontologischer Fundort mit Spuren prähistorischer Reptilien. So lassen sich Gesteinsentstehung, prähistorische Spuren und die wahrscheinliche frühe Nutzung des Steinbruchs als unterschiedliche Zeitbezüge betrachten.

Übernachten in Ciosowa

Das Agrotourismusangebot „Podgórski kącik Alicji“ ist mit der Adresse Ciosowa 49 verbunden. Wenn Sie es als mögliche Übernachtungsbasis erwägen, klären Sie direkt, ob für Ihre Reisedaten eine Unterkunft verfügbar ist.

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