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Korycizna ist als prähistorisches Bergbaufeld Teil der UNESCO-Welterbestätte „Krzemionkowski Region des prähistorischen Bergbaus von gebändertem Feuerstein“. Der Ort verbindet damit ein konkretes archäologisches Ziel mit der Einordnung in ein größeres Welterbe-Ensemble. Für Ihre Reiseplanung stellt sich deshalb nicht nur die Frage nach dem Feld selbst, sondern auch nach seiner Rolle im regionalen Zusammenhang.

Korycizna im UNESCO-Ensemble

Die Welterbestätte umfasst vier Bestandteile: das Hauptbergfeld Krzemionki Opatowskie, die kleineren Bergbaufelder Borownia und Korycizna sowie die dauerhafte prähistorische Bergbausiedlung Gawroniec. Korycizna ist damit eines von mehreren Elementen des Gesamtgebiets; die UNESCO-Bezeichnung bezieht sich auf die Stätte als Ganzes. Gawroniec ergänzt die Bergfelder um den Siedlungszusammenhang: Die Siedlung erhielt von den Minen Halbfabrikate von Feuersteinaxtklingen, die vor ihrer Verbreitung dort fertig bearbeitet und poliert wurden. So gehören neben den Bergfeldern auch eine dauerhafte prähistorische Siedlung und die Weiterbearbeitung der Klingen zum Welterbe-Ensemble.

Ein Bergbaufeld mit sichtbarer Geschichte

Auf dem heutigen Gebiet von Korycizna bestand vor mehr als 4.000 Jahren eine prähistorische Feuersteinmine. Die Ausbeutung des Bergbaufelds wird in die frühe Bronzezeit, etwa 2300 bis 1600 v. Chr., datiert. Die Angabe von mehr als 4.000 Jahren bezieht sich auf die Mine auf dem heutigen Gebiet; der Zeitraum 2300 bis 1600 v. Chr. ordnet die Ausbeutung des Bergbaufelds ein. An der Oberfläche des Standorts ist eine sehr gut erhaltene prähistorische Bergbaulandschaft mit deutlichen Schachteinbrüchen, Gruben und den sie umgebenden Abraumhalden sichtbar. Die größten Schachteinbrüche haben einen Durchmesser von bis zu 15 Metern; außerdem sind zahlreiche Reste oberirdischer Feuersteinwerkstätten erhalten.

Ortslage und Schutzrahmen

Korycizna ist heute einer von drei Teilen von Śródborze und war früher ein eigenständiges Dorf. Śródborze ist von Wäldern umgeben und liegt an der Grenze zwischen Wysoczyzna Opatowska und Wyżyna Iłżecka. Die Korycizna-Komponente des Welterbes steht unter einem Schutzplan. Eine Pufferzone ist in den Gemarkungen von Wojciechówka und Śródborze in der Gemeinde Ożarów sowie von Łysowody in der Gemeinde Ćmielów ausgewiesen.

Der Weg des Bergbaus in der Reiseplanung

Der Weg des Bergbaus auf gebänderten Feuerstein führt von Borownia ostwärts in das trockene Korycizna-Tal und erreicht am Talrand im Ortsteil Śródborze das Bergbaufeld Korycizna. Im übergeordneten Reisegebiet verläuft der Weg durch die UNESCO-Welterbestätte. Für die Planung stehen damit zwei Orientierungsebenen nebeneinander: der konkrete Zielpunkt am Bergbaufeld und der Verlauf in einem regionalen Welterbegebiet. Wenn Sie den Weg einbeziehen möchten, prüfen Sie vorab seinen aktuellen Verlauf und die Besuchsbedingungen.

Wenn Sie für einen Aufenthalt mit kulturgeschichtlichem Schwerpunkt eine Ferienwohnung suchen, können Sie Korycizna anhand dieser beiden Maßstäbe abwägen. Liegt Ihr Interesse vor allem bei den archäologischen Spuren am Bergbaufeld, oder möchten Sie zusätzlich den Weg des Bergbaus in Ihre Planung aufnehmen?

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ćmielów.

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