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Opatów verbindet eine erhaltene mittelalterliche Stadtanlage mit Kirchen verschiedener Bauphasen, einem Museum für Vermessung und Kartografie sowie Radwegen im Tal der Opatówka. Für die Planung eines Aufenthalts stehen damit unterschiedliche Interessen nebeneinander: Stadtgeschichte, sakrale Kunst, technische Sammlungen und Bewegung im Freien. Hinzu kommt ein Workshop rund um die Bonbons „Krówka Opatowska“.

Stadtkern und Stadttor

Der Marktplatz der Altstadt hat seine mittelalterliche Grundanlage bewahrt. Die Brama Warszawska ist das einzige erhaltene der vier historischen Stadttore von Opatów; die Tore gehörten zum Verteidigungssystem der Stadt. Das steinerne Tor wurde zwischen 1520 und 1530 auf quadratischem Grundriss erbaut. Marktplatz und Tor geben so unterschiedliche Einblicke in die historische Stadtstruktur.

Kirchen und Kunstgeschichte

Die Stiftskirche St. Martin ist ein romanischer Bau mit späteren gotischen, renaissancezeitlichen und barocken Umgestaltungen und Details. Ihre Baugeschichte lässt sich daher nicht auf eine einzige Epoche reduzieren.

Ein besonderes Kunstwerk in der Kirche ist der Lament Opatowski. Das Flachrelief befindet sich auf der linken Querschiffseite am Grabmal des Kanzlers Krzysztof Szydłowiecki und ist eines von zwei Reliefs am Grabmal. Seine 40 Figuren trauern um den Tod des Kanzlers.

Auch der Bernhardinerkirchen- und Klosterkomplex verbindet unterschiedliche Zeiten. Die erste hölzerne Kirche des Komplexes wurde 1040 auf dem Gelände der damaligen Siedlung Żmigród errichtet. Die heutige Bernhardinerkirche Mariä Himmelfahrt ist einschiffig und spätbarock; sie besteht aus Stein und teilweise aus Ziegeln. Kirche und Kloster sind von einer erneuerten Mauer umgeben, die teilweise durch Strebepfeiler verstärkt ist und Schießscharten aufweist.

Museum und regionale Erlebnisse

Das Museum für Geodäsie und Kartografie bewahrt Vermessungs- und Kartografieinstrumente aus der Zeit vor der digitalen Ära. Seine Sammlung umfasst nahezu 1.000 Exponate, darunter eine umfangreiche Sammlung von Katasterkarten. Präsentiert werden die Objekte in multimedial ausgestatteten Räumen und in einem im Retro-Stil eingerichteten Büro eines vereidigten Geodäten. Damit ergänzt das Museum die Bau- und Kunstgeschichte um einen Blick auf Vermessung und Kartografie.

In der Krówkarenka werden Workshops angeboten, bei denen Besucher die handwerkliche Herstellung der Bonbons „Krówka Opatowska“ kennenlernen können. Wenn Sie diesen Workshop als festen Programmpunkt einplanen möchten, prüfen Sie vor der Reise, ob er zu Ihrem Termin angeboten wird. BORT – PTTK Oddział Opatów organisiert außerdem Ausflüge zu Denkmälern in Opatów und seiner Umgebung.

Radwege und Orientierung

Opatów liegt in einem Tal an der Opatówka. Der Radweg Sandomierz–Opatów ist 34,1 Kilometer lang und endet in Opatów. Der gelb markierte Radweg führt durch das Tal der Opatówka und verläuft über Straßen mit geringem Verkehrsaufkommen.

Zur Straßenorientierung: Opatów liegt an der Kreuzung der Nationalstraßen 9 von Radom nach Barwinek und 74 von Sulejów nach Hrubieszów. Die Woiwodschaftsstraße 757 beginnt ebenfalls in Opatów und führt über Iwaniska und Staszów nach Stopnica.

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Weitere Reiseziele entdecken: Karsy, Jakubowice, Wyszmontów, Ćmielów, Podole, Iwaniska, Skolankowska Wola, Ożarów.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Opatów.

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