Krempna verbindet Naturwege, Themen des Magura-Nationalparks und Bau- und Kulturgeschichte. Zwei Wege unterscheiden sich durch ihre Streckenmerkmale und Aussichtspunkte; Museum, Kriegsfriedhof und Kirche setzen eigene Akzente mit Sammlungen, Architektur und erhaltener Ausstattung. Lemko-Gehöfte zählen zu den Sehenswürdigkeiten, der Stausee dient der Erholung inmitten der Natur. Für Ihre Planung können Sie Naturpfade, naturkundliche Sammlung, historische Bauformen und Erholung als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.
Naturpfade: Strecke oder Aussichtspunkte?
Der gelb markierte Naturlehrpfad Hałbów–Kamień ist 10 Kilometer lang und beginnt und endet in Krempna. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen. Der Landschaftspfad „Dobry widok – Krempna“ führt über fünf Aussichtspunkte. Für die Wegwahl ergibt sich ein konkreter Unterschied: Wenn für Sie eine bezifferte Strecke zählt, liefert Hałbów–Kamień diese Angabe; wenn Sie Aussichtspunkte als Orientierung nehmen, ist „Dobry widok“ durch fünf davon umrissen. Länge, Markierung und Endpunkte charakterisieren den einen Weg, während beim anderen die Aussichtspunkte den benannten Schwerpunkt bilden.
Magura-Nationalpark und Museum
Krempna ist Sitz des Magura-Nationalparks. Im Pavillon des Parks sind die Parkdirektion, das Jan-Szafrański-Bildungszentrum und das Museum des Magura-Nationalparks untergebracht. Die umfangreiche Sammlung des Museums umfasst Pflanzen- und Tierpräparate sowie geologische Exponate. Damit verbindet sie biologische Naturkunde mit geologischen Themen. Der Naturbezug erscheint hier in zwei Formen: draußen auf den Wegen, im Museum über die Sammlungsobjekte. Diese Gegenüberstellung hilft Ihnen bei der Frage, ob Sie den Schwerpunkt auf eine Route oder auf die Themen einer Sammlung legen möchten.
Architektur und religiöses Erbe
Auf dem Gipfel des Łokieć-Hügels südwestlich von Krempna liegt Kriegsfriedhof Nr. 6. Sein zentrales Element ist ein von Dušan Jurkovič entworfenes Mausoleum auf kreisförmigem Grundriss mit sechs steinernen Pfeilern und einem Betonkranz, der mit Eichenblättern aus Kupferblech verziert ist. Der runde Grundriss beschreibt die Form der Anlage; Pfeiler, Betonkranz und kupferner Blattschmuck machen die Gestaltung anschaulich. Mit dem namentlich bekannten Entwerfer kommen Form, Material und Urheberschaft als konkrete architektonische Merkmale zusammen.
Die Kirche in Krempna wird heute als römisch-katholische Kirche genutzt. In ihrem Inneren sind eine vollständige Ikonostase von 1835 und eine Deesis aus einer älteren Ikonostase des 17. Jahrhunderts erhalten. Eine Ikonostase ist eine mit Ikonen gestaltete Bildwand; die beiden Ausstattungsstücke verweisen auf unterschiedliche historische Phasen. Im Unterschied zur äußeren Gestaltung des Mausoleums lenkt die Kirche den Blick auf erhaltene Details im Innenraum. So stehen zwei verschiedene Zugänge zu Bau- und Kulturgeschichte nebeneinander.
Weitere Themen für den Aufenthalt
Zu den Sehenswürdigkeiten in Krempna zählen außerdem Lemko-Gehöfte. Der Stausee in Krempna ist ein Ort zum Erholen inmitten der Natur. Er setzt gegenüber den Wegen einen anderen Akzent: Während bei den Pfaden Strecke oder Aussichtspunkte im Vordergrund stehen, geht es am Stausee um Erholung in der Natur.
Weitere Reiseziele entdecken: Jasło, Nowy Żmigród, Nawsie Kołaczyckie, Polany, Kołaczyce
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jasielski.