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In Borzęta stehen drei Wegkapellen in Pfeilerform und eine steinerne Wegkapelle mit einer Pietà-Figur. Alle vier sind in das Denkmalregister eingetragen. Ihre Daten reichen von 1795 bis 1870; Bauform, dargestellte Figur und Entstehungsjahr geben den historischen Kapellen jeweils einen eigenen Akzent.

Wegkapellen zwischen 1795 und 1870

Die steinerne Kapelle mit Pietà stammt aus dem Jahr 1795. Die Pfeilerkapelle mit einer Figur des heiligen Andreas stammt aus 1818; eine weitere mit dem heiligen Adalbert datiert auf 1865. Die vierte Pfeilerkapelle ist dem heiligen Florian gewidmet und stammt aus 1870. So stehen eine steinerne Bauform und drei Pfeilerkapellen nebeneinander, während die Figuren unterschiedliche religiöse Bezüge setzen. Die zeitliche Reihenfolge beginnt bei der Pietà und endet bei Florian; innerhalb der drei Pfeilerkapellen liegen die Datierungen 1818, 1865 und 1870. Bauform, Figur und Jahr machen die vier Denkmale als kulturhistorische Themen Borzętas interessant, ohne sie auf eine einzige Bauzeit oder Darstellung zu reduzieren.

Wanderwege im übergeordneten Reiseziel Myślenice

Für längere Touren bietet das übergeordnete Reiseziel Myślenice mehrere klar unterscheidbare Wanderwege. Der rote Weg verläuft von Myślenice über Działek, Kudłacze und Łysina nach Jaworzyce; er ist 15,5 Kilometer lang und dauert sechs Stunden. Der gelbe Weg führt von Myślenice über Dalin und Pisania nach Sułkowice. Mit 13,5 Kilometern ist er zwei Kilometer kürzer als die rote Route nach Jaworzyce; seine Dauer von drei Stunden und 45 Minuten liegt zwei Stunden und 15 Minuten darunter. Eine weitere rote Route führt von Myślenice über Sularzówka, Trzebuńska Góra, Babica, Bieńkowska Góra und Końcówka nach Palcza. Sie misst 20,5 Kilometer; die Dauer von fünf Stunden und 45 Minuten gilt ausdrücklich für eine Richtung.

Stadtgeschichte und religiöse Kultur in Myślenice

In Myślenice prägt auch die historische Stadtanlage den kulturellen Rahmen. Sie gilt auf regionaler und nationaler Ebene als wertvolles Denkmal und ist ein Beispiel für eine mittelalterliche Stadtanlage. Zugleich sind Relikte einer Siedlung erhalten, die bereits vor der Stadtgründung bestand. So stehen die mittelalterliche Gründung und ältere Siedlungsspuren nebeneinander. Im Sanktuarium Unserer Lieben Frau von Myślenice verbindet sich die Baugeschichte der Kirche mit religiösen Traditionen. Die Kirche wurde Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut; zwischen 1642 und 1646 erhielt sie eine frühbarocke Kapelle. Im Sanktuarium wird außerdem ein in Italien gemaltes wundertätiges Bildnis aus dem 16. Jahrhundert aufbewahrt, das zum Ziel zahlreicher Pilgerfahrten wurde. Das Hauptfest findet am 8. September statt. Von Mai bis Oktober werden außerdem am 13. Tag jedes Monats nächtliche Fatima-Andachten mit Vigilien abgehalten. Wenn Sie Ihre Reise nach einem dieser Termine ausrichten möchten, prüfen Sie die aktuellen Hinweise vorab.

Freizeit im Zarabie-Viertel

Das Ufergebiet der Raba im Zarabie-Viertel von Myślenice wurde zu einem gut ausgestatteten Freizeitpark mit zahlreichen Fuß- und Radwegen umgestaltet. Eine Rundschleife um Myślenice beginnt in Zarabie. Am Gipfel befinden sich ein Aussichtsturm, ein privates astronomisches Observatorium sowie die obere Station des Skilifts. Dort gehört ein in Betrieb befindliches Restaurant zu den genannten Einrichtungen. Die Schleife verbindet damit mehrere konkrete Ziele am Gipfel; im Zarabie-Viertel bieten die Wege einen eigenen Schwerpunkt für Fuß- und Radtouren.

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Weitere Reiseziele entdecken: Krzyszkowice, Wierzbanowa, Lubień, Wiśniowa, Sułkowice, Pcim, Myślenice, Dobczyce

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Myślenice.

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