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Łącko bietet unterschiedliche Anlässe für einen Aufenthalt: die Pfarrkirche mit ihrer Geschichte und dem historischen Taufbecken, markierte Wege zum Wandern und Radfahren sowie das jährliche Święto Kwitnącej Jabłoni im Mai. So können Sie Ihre Reise auf Kultur, Bewegung oder einen Veranstaltungstermin ausrichten. Für die Planung sind die konkreten Wegverläufe und Gehzeiten besonders hilfreich: Eine Wanderung ist mit sieben Stunden angegeben, während sich die Radrouten anhand ihrer Längen und genannten Orte vergleichen lassen.

Pfarrkirche, Taufbecken und Fledermausschutz

Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer und des Erzengels Michael stammt aus dem 18. Jahrhundert; Bischof Jan Tarło weihte sie 1720. In der Kirche befindet sich ein gotisches Taufbecken aus dem Jahr 1493. Es ist aus Stein und Holz gefertigt, kelchförmig und 120 cm hoch. Die Datierungen verweisen auf unterschiedliche Zeiten: Das Taufbecken ist älter als die Kirche in ihrer überlieferten Entstehungszeit. Damit lässt sich die Kirchengeschichte an zwei konkreten Bezugspunkten einordnen – an der Weihe und an einem älteren, genau datierten Objekt.

Mit der Kirche ist auch ein Naturschutzthema verbunden. In ihrem Dachgeschoss beherbergt sie Fortpflanzungskolonien der Kleinen Hufeisennase und des Großen Mausohrs. Beide Fledermausarten sind europaweit gefährdet und benötigen aktiven Schutz. Wer sich für Kultur und Natur interessiert, findet hier beides am selben Ort: die Bau- und Objektgeschichte der Pfarrkirche sowie den Schutz der dort lebenden Fledermäuse.

Wanderungen: Strecke und Gehzeit im Blick

Eine gelb markierte Wanderung auf die Modyń beginnt am Marktplatz von Łącko. Für den Hinweg sind ungefähr drei Stunden, für den Rückweg zweieinhalb Stunden angegeben. Eine weitere gelb markierte Route verläuft über Modyń, Kicznia und Łącko zur Radbrücke über den Dunajec in Czerniec. Danach führt sie über Łąckie Zawodzie und Suchy Groń weiter nach Dzwonkówka; die angegebene Gehzeit beträgt sieben Stunden.

Beide Wegbeschreibungen nennen Modyń, beziehen sich aber auf unterschiedliche Streckenverläufe und Zeitangaben: Bei der ersten sind Hin- und Rückweg getrennt ausgewiesen, bei der zweiten ist eine Gehzeit für die genannte Route angegeben. Wenn Sie Ihre Zeit planen, orientieren Sie sich deshalb am vollständigen Verlauf und nicht allein am gemeinsamen Ortsnamen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen.

Radwege nach Markierung und Länge

Die Radwege lassen sich nach Streckenlänge, Markierungsfarbe und Verlauf unterscheiden. Die schwarze Route ist 4 km lang und führt von Łącko über Jeżowa nach Byniowa. Auf der roten, 14 km langen Strecke geht es über Zagorzyn, Wola Piskulina, Wola Kosnowa, Dudówki, Tomaszki, Zagrodniki und Pod Modyń nach Modyń. Ebenfalls nach Modyń führt die blaue Route: Sie verläuft über Kicznia, Góra Klończyk und Wyrobiska und ist 12 km lang.

Eine weitere Option ist die 10 km lange gelb-grüne Route. Sie führt von Łącko über Kiczonki, Pożogi, Czarny Potok und Wolaki zurück nach Łącko. Damit unterscheiden sich die Radwege nicht nur in ihrer Länge: Zwei führen nach Modyń, während bei der gelb-grünen Strecke Łącko ausdrücklich als Rückkehrpunkt genannt ist. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Markierungen und Bedingungen.

Das Apfelblütenfest im Mai

Das jährliche Święto Kwitnącej Jabłoni – das Fest der blühenden Apfelbäume – findet im Mai im Amphitheater auf dem Góra Jeżowa statt. Wenn das Fest den Termin Ihrer Reise bestimmen soll, gleichen Sie Datum und Programm mit den aktuellen Veranstaltungsankündigungen ab. So können Sie den Mai-Termin bei Ihrer Planung berücksichtigen und entscheiden, ob das Fest den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll oder ob Sie vor allem die Pfarrkirche und die markierten Wander- oder Radwege einplanen.

Weitere Reiseziele entdecken: Nowa Wieś, Krynica-Zdrój, Białawoda, Stary Sącz, Florynka, Muszyna, Kąclowa, Berest

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nowy Sącz.

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