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Die Salzmine prägt Wieliczka mit einer Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Ein Museum im Żupny Castle und der zugehörige zweiterrassige Garten setzen weitere kulturelle Akzente.

Salzgeschichte unter Tage

Die Salzmine Wieliczka ist das älteste Salzunternehmen auf polnischem Gebiet; ihre Anfänge reichen bis ins Mittelalter zurück. Eine markante Station der Bergwerksgeschichte ist der Regis-Schacht: Er ist der älteste erhaltene Schacht des Salzbergwerks und der einzige erhaltene mittelalterliche Bergbauschacht in der Stadt.

Am Regis-Schacht beginnt die etwa zwei Kilometer lange Miners’ Route. Der Schacht wurde 2012 für Touristen wiedereröffnet; prüfen Sie vor Ihrer Reise die aktuelle Durchführung der Tour. Sie ist geführt: Teilnehmende erhalten Bergbauausrüstung, lernen frühere Arbeitsmethoden kennen und führen praktische Bergbauaufgaben aus. Die Kapelle der Heiligen Kinga liegt 101 Meter unter der Erde; zahlreiche Elemente ihrer Innenausstattung sind in Salz gehauen. Die beiden Zahlen beschreiben unterschiedliche Dinge: 101 Meter die Lage der Kapelle, etwa zwei Kilometer die Länge der Miners’ Route.

Schlossmuseum und Garten

Im Żupny Castle in Wieliczka befindet sich das Muzeum Żup Krakowskich. In den Räumen werden Ausstellungen zur Salzmine gezeigt. Der Żupny Garden ist ein integraler Bestandteil des Schlosses. Er wurde von 1993 bis 1995 rekonstruiert; der wiederhergestellte Garten besteht aus zwei Terrassen. Museum und Garten bieten damit unterschiedliche Perspektiven auf die Kulturgeschichte des Salzorts.

Im übergeordneten Reiseziel Wieliczka

Die Salzmine Wieliczka ist Teil des UNESCO-Welterbes „Königliche Salzbergwerke Wieliczka und Bochnia“. Zu den weiteren Kulturorten in Wieliczka zählen die hölzerne St.-Sebastians-Kirche, die 1582 erbaut wurde und Renaissancegemälde enthält, sowie die Pfarrkirche St. Klemens. Sie wurde 1381 aus einer Stiftung der Bürger errichtet; in ihr sind architektonische Elemente aus dem 13. und 14. Jahrhundert erhalten. Die Franziskanerkirche und das Franziskanerkloster wurden in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut und waren die erste steinerne Kirche der kleinpolnischen Reformatorenprovinz.

Auch außerhalb dieser Kirchen finden sich unterschiedliche historische Bezüge im übergeordneten Reiseziel Wieliczka. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Grabie stammt aus dem Jahr 1742 und enthält ein gotisches steinernes Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert. Das Ursulinenkloster in Siercza befindet sich in einem ehemaligen Lubomirski-Palast aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. In Raciborsko sind Reste einer ehemaligen Gutshofanlage erhalten, darunter ein Speicher. Der jüdische historische Friedhof in Wieliczka stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Für Aktivitäten im Freien unterscheiden sich die beschriebenen Wege nach Verlauf und Nutzung: Der gelbe Weg ist eine Wander- und Fahrradroute zwischen Wieliczka und Dobczyce. Der rote Fahrradweg bildet eine 27 Kilometer lange Schleife durch Wieliczka und Siercza. Das ökologische Schutzgebiet „Las i stawy na Grabówkach“ liegt an der Wander- und Fahrradroute ab Wieliczka. In Siercza gibt es außerdem einen Reitstall, der Reiten unter Anleitung eines Reitlehrers ermöglicht; prüfen Sie die aktuelle Verfügbarkeit.

Für das Zamek Żupny und seinen Innenhof gilt ein zeitgebundener Hinweis: Am 8. September 2026 waren beide wegen Renovierungsarbeiten geschlossen; die Arbeiten sollten bis Ende 2028 dauern. Prüfen Sie vor einem Besuch den aktuellen Stand. Am 19. Januar 2024 verbanden Linienbusse des Ballungsraums Wieliczka mit Krakau. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Linien und Fahrzeiten.

So richten Sie Ihre Suche nach den Erlebnissen aus, die Sie während des Aufenthalts verbinden möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Biskupice, Byszyce, Łysokanie, Zabawa, Zakrzów, Podstolice, Gdów, Czarnochowice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wieliczka.

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