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Von der Aussichtsterrasse der Tężnia Solankowa blicken Sie auf den Park Solankowy und Teile der Stadt. Dieser Blick verbindet Parklandschaft und Stadtansicht; weitere Facetten Inowrocławs zeigen sich in Kirchenkunst, Salzgeschichte und einer erhaltenen Volkstradition.

Parklandschaft und Kurzone

Der Park Solankowy umfasst etwa 85 Hektar. Seine Solankowe Trasy Rekreacyjne bieten gute Bedingungen zum Radfahren und für Nordic Walking. Damit gehören sowohl die große Parkanlage als auch konkrete Möglichkeiten für Bewegung im Freien zum Bild Inowrocławs.

Im Westen der Stadt liegt die Kurzone. Im Park Solankowy befinden sich Kureinrichtungen, ein Salzgradierwerk, eine Trinkhalle und Thermen. Die Tężnia Solankowa verfügt über die Aussichtsterrasse mit Blick auf den Park und Teile der Stadt – eine andere Perspektive als die Wege, die zum Radfahren und Nordic Walking einladen.

Die Pijalnia Wód – Palmiarnia „Inowrocławska“ umfasst ein Palmenhaus und eine Kujawska-Hütte. Dort können Besucher das Mineralwasser „Inowrocławianka“ und das Heilwasser „Jadwiga“ verkosten. Neben den Bestandteilen des Komplexes sind also auch zwei konkrete Wasser mit ihren jeweiligen Bezeichnungen und Kategorien Teil des Besuchserlebnisses.

Kirchenkunst zwischen Romanik und Mosaik

Die Basilika des Heiligsten Namens Mariens ist eine romanische Kirche aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Sie enthält eine hölzerne Madonna mit Kind aus dem 14. Jahrhundert sowie einzigartige mittelalterliche Skulpturen und Ritzungen auf Steinquadern. So treffen in einem Bau romanische Architektur und Bildwerke aus unterschiedlichen mittelalterlichen Zusammenhängen aufeinander.

Die Kirche der Verkündigung der seligen Jungfrau Maria besitzt einen 77 Meter hohen Turm und ein einzigartiges Mosaik im Presbyterium. Im Vergleich zur Basilika liegt hier ein anderer Akzent: Dort stehen romanischer Bau und mittelalterliche Steinbearbeitungen im Blick, hier Turmhöhe und Mosaik. Inowrocławs Kirchenkunst lässt sich so über verschiedene architektonische und bildkünstlerische Details erschließen.

Salzgeschichte und lokale Tradition

Die Ständige Ausstellung des Salzbergbaus präsentiert in zehn Ausstellungsräumen die Geschichte der kujawischen Salzgewinnung. Ihr zeitlicher Bogen reicht von der Antike bis zu den letzten Tagen des Salzbergwerks in Inowrocław. Das Thema erschließt damit sowohl eine lange regionale Geschichte als auch die jüngere Geschichte des Bergwerks in der Stadt.

Auch das Stadttheater im Zentrum von Inowrocław beherbergt eine Dauerausstellung zum Salzbergbau. Salzgeschichte begegnet Ihnen damit nicht allein in der zehn Räume umfassenden Ausstellung, sondern auch an einem kulturellen Ort im Stadtzentrum.

Im Stadtteil Szymborze ist die Volkstradition der von Klub Kawalerów organisierten Przywołówki erhalten geblieben. Szymborze war bis 1934 ein Dorf. Die Ortsgeschichte und das fortbestehende Brauchtum geben diesem Teil Inowrocławs einen eigenen kulturellen Bezugspunkt.

Eine regionale Einordnung bietet außerdem der Piastenweg: Inowrocław liegt an seiner Route. So kommen zu den Entdeckungen innerhalb der Stadt auch ein überregionaler Routenbezug und eine weitere Perspektive auf ihre kulturelle Einordnung.

Weitere Reiseziele entdecken: Hohensalza, Gniewkowo, Kruszwica, Tupadły, Pakość, Świecki, Briesen, Lipno.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kujawien-Pommern.

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