Zum Inhalt

Ein 120 m² großes Wandbild und die gelbe Route 2 eröffnen zwei unterschiedliche Zugänge zu Złotoria: Kunst im Ort und eine Wanderung von Lubicz Dolny bis zu den Burgruinen Kazimierz Wielkis. Auf dem Weg liegen eine historische Holzbrücke und die St.-Wojciech-Kirche. Hinzu kommen Ortsgeschichte am Plac Flisaka und ein Freizeitpark, dessen Zweck auch Begegnung ist. So können Sie bei der Reiseentscheidung abwägen, ob Sie vor allem wandern, historische Bezüge entdecken oder verschiedene Interessen verbinden möchten.

Wanderung zwischen Brücke, Kirche und Burgruinen

Die gelbe Route 2 ist 7 km lang und führt von Lubicz Dolny zu den Ruinen der Burg Kazimierz Wielkis in Złotoria. Über die historische Holzbrücke an der Drwęca geht es bis zur St.-Wojciech-Kirche. Von dort führt ein unbefestigter Weg am Fluss entlang; nach etwa 1.000 m erreicht die Route die Burgruinen. Die 7 km beziehen sich auf die gesamte Route, die rund 1.000 m auf den beschriebenen Abschnitt von der Kirche bis zu den Ruinen. Damit lassen sich Gesamtstrecke und letzter Wegabschnitt getrennt einordnen. Da sich die Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie vor der Wanderung den aktuellen Zustand der Route.

Geschichte und Bildmotive

Die Burgruinen sind auch ein Bezugspunkt für ein konkretes Ereignis der Ortsgeschichte. Im Mai 1411 trafen sich in ihrer Nähe Jagiełło, sein Bruder, der litauische Großfürst Witold, und Hochmeister Heinrich von Plauen. Dabei tauschten sie bereits besiegelte Urkunden aus, mit denen die Unterzeichnung des Ersten Thorner Friedens vollendet wurde. Die Begegnung verbindet den Ort mit einem diplomatischen Vorgang und gibt der Geschichte Złotorias einen klaren zeitlichen Anhaltspunkt.

Ein weiteres lokales Bildmotiv ist das Wandbild mit einer Fläche von 120 m². Seine Größe ist ein prägnantes Merkmal unter den genannten kulturellen Bezügen des Ortes. Während die Geschichte von 1411 ein Ereignis nahe den Ruinen in den Mittelpunkt rückt, steht beim Wandbild die bildnerische Gestaltung in Złotoria im Vordergrund. Wer sich für Kultur interessiert, findet so unterschiedliche Ansatzpunkte, ohne den Ort auf seine Burgruinen zu beschränken.

Plac Flisaka: Ortsgeschichte und Flößerei

Am Plac Flisaka, am Eingang des Dorfes, gibt eine Informationstafel Auskunft über die Geschichte Złotorias. Auf dem Platz stehen außerdem eine geschnitzte Bank in Fischform und Sitzgelegenheiten für Spaziergänger sowie Nutzer des Radwegs. Der Platz verbindet damit einen Orientierungspunkt zur Ortsgeschichte mit Sitzgelegenheiten für Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind.

Das Symbol Złotorias auf dem Plac Flisaka wurde am 15. September 2013 feierlich enthüllt. Die Flisak-Skulptur erinnert an die jahrhundertealte Tradition der Flößerei und an die schwierige Arbeit der Flößer. Zusammen geben Platzname und Skulptur dieser lokalen Tradition ein konkretes Gesicht: Im Mittelpunkt stehen nicht allein die Wasserwege, sondern auch die Arbeit, die mit dem Flößen verbunden war.

Bewegung und Begegnung

Der Familien-Erholungs- und Freizeitpark in Złotoria lädt zu Spaziergängen, Spielen und Bewegung ein und dient der Begegnung. Damit steht neben der längeren Wanderung auf der gelben Route ein weiterer, anders ausgerichteter Freizeitgedanke: Bewegung und gemeinsames Spielen gehören ebenso zu den beschriebenen Möglichkeiten wie die Auseinandersetzung mit Ortsgeschichte und Flößerei. Welche dieser Seiten für Ihre Reise den Ausschlag gibt, können Sie nach Ihren Interessen entscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Ostaszewo, Dobrzejewice, Zębowo, Stary Toruń, Torun, Czernikowo, Papowo Toruńskie, Łysomice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Toruński.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.