Zum Inhalt

Tuchola verbindet eine nahezu unveränderte mittelalterliche Stadtstruktur mit historischen Erinnerungsorten, einem Museum und dem Jagiellonenweg – Zwei Schwerter. Für die Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Perspektiven bereit: die überlieferte Form der Stadt, einzelne Zeugnisse ihrer Geschichte und eine kombinierte Fuß- und Radroute. Dazu kommt ein Landschaftsraum, dessen Bezüge über den Ort hinausreichen.

Altstadt und Stadtgeschichte

Die Altstadt von Tuchola bewahrt einen mittelalterlichen Stadtgrundriss, der seit der Stadtgründung nach deutschem Recht im Jahr 1346 nahezu unverändert erhalten geblieben ist. Die fast unveränderte Anlage gibt der Gründungsgeschichte eine heute noch sichtbare räumliche Dimension. Wer sich für Stadtentwicklung interessiert, kann deshalb nicht nur auf einzelne Bauwerke achten, sondern auch auf den überlieferten Grundriss als Ganzes.

Auf dem Gelände des heutigen Stadtamts stand vom 14. bis zum 18. Jahrhundert die Burg von Tuchola; erhaltene Mauerreste befinden sich in den Kellerräumen des heutigen Stadtamts. So kommen am selben Ort die frühere Burganlage und die heutige kommunale Nutzung zusammen.

An der Kreuzung der Straßen Nowodworskiego und Świecka steht das Denkmal für die heilige Margareta, die Schutzpatronin von Tuchola. Auch im Jahreslauf ist sie präsent: Das Fest der Stadtpatronin wird jedes Jahr am 20. Juli gefeiert. Wenn Sie den Termin zum Anlass für eine Reise nehmen möchten, prüfen Sie vorab die Angaben zum jeweiligen Fest.

Ein Museum in einem älteren Gebäude

Das Gebäude, in dem sich das Muzeum Borów Tucholskich befindet, stammt aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und steht an der Kreuzung der Straßen Podgórna und Murowa. Das Museum wurde am 27. September 1980 für Besucher geöffnet. Gebäudezeit und Museumsöffnung stehen damit für unterschiedliche Zeitschichten: Das Haus verweist auf die Zeit um 1900, die Besucheröffnung auf das Jahr 1980.

Jagiellonenweg – Zwei Schwerter

Der Jagiellonenweg – Zwei Schwerter ist ein etwa 9 km langer kombinierter Fuß- und Radweg. Er beginnt an einem kleinen Platz an der Szkolna-Straße und verläuft durch Tuchola über die Straße Świecka, Rudzki Most und Piszczek. Die ungefähre Länge gibt einen Anhaltspunkt für den Umfang der Route; ob Sie sie zu Fuß oder mit dem Rad betrachten, können Sie nach Ihrem eigenen Reiseplan entscheiden.

Als historische Exkursion wird ein Verlauf entlang der Route vorgeschlagen, auf der polnische Truppen zur Burg von Tuchola zogen. Diese vorgeschlagene Deutung ergänzt die Streckenangaben um einen Bezug zur Geschichte der Stadt.

Zum Weg gehört ein Aussichtspunkt in der Nähe von Wysoka Wieś. Von dort reicht das Panorama über Tuchola, die Tuchola-Ebene und die Tuchola-Heidewälder. Der Aussichtspunkt verbindet damit den Blick auf die Stadt mit dem weiteren Landschaftsraum.

Stadt und Landschaft im weiteren Umfeld

Tuchola gab dem ausgedehnten Waldkomplex der Tuchola-Heidewälder seinen Namen. Die Stadt selbst ist von Wäldern umgeben; auch die malerische Brda und die umliegenden Seen prägen ihr Umfeld. Diese Landschaft gilt als geeignet für Erholung und verschiedene Formen des Tourismus. Damit stehen der konkrete historische Stadtraum und die weiter gefassten Naturbezüge für unterschiedliche Interessen.

Bei der Suche nach einer Unterkunft hilft eine einfache Schwerpunktfrage: Soll Ihr Aufenthalt vor allem von Tucholas Stadtgeschichte geprägt sein, oder möchten Sie auch den Fuß- und Radweg mit seinem Panorama einbeziehen?

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken:

Cekcyn, Legbad, Klonowo, Kowalskie Błota, Cierplewo, Byslaw, Lubiewo, Śliwice

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tuchel.