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In der zugehörigen Gemeinde erweitert der DinoPark Kołacinek den Themenkreis um Märchenfiguren, Dinosaurier und Ausstellungen zur Vorzeit. So lassen sich die Baugeschichte Dmosins und die verschiedenen Schwerpunkte des Parks als getrennte Aspekte eines Aufenthalts betrachten.

Pfarrkirche: Bau und spätere Erweiterung

Die Pfarrkirche St. Andreas Apostel wurde 1728 erbaut und 1761 geweiht. Die Weihe erfolgte unter dem Patrozinium des heiligen Andreas Apostel und der heiligen Margareta, Jungfrau und Märtyrerin. Baujahr und Weihejahr bezeichnen verschiedene Stationen: Der erste Termin ordnet die Errichtung ein, der zweite die kirchliche Weihe. Die beiden Patrozinien benennen die Heiligen, denen die Kirche gewidmet ist.

Eine weitere Bauphase folgte zwischen 1925 und 1930. In diesen Jahren wurde die Kirche um zwei Seitenschiffe und zwei Vorhallen erweitert. Diese Ergänzungen gehören zu einer deutlich späteren Phase als Errichtung und Weihe. Für den zeitlichen Überblick ergibt sich so eine klare Folge vom Bau im 18. Jahrhundert über die Weihe bis zum Ausbau im 20. Jahrhundert. Wer sich für Kirchenbau interessiert, findet hier nicht nur ein einzelnes Baudatum, sondern mehrere datierte Entwicklungsschritte.

Gutshofspuren an der Flussbrücke

Ein anderer Teil der Ortsgeschichte zeigt sich an der Flussbrücke. Dort befinden sich Überreste der ehemaligen Gutshofanlage: eine erhaltene gemauerte Mühle aus den 1920er-Jahren sowie die Ruinen des Herrenhauses. Das Herrenhaus war aus Lärchenholz und brannte im Frühjahr 2002 ab. Mühle und Herrenhaus stehen damit für unterschiedliche Formen des Erhalts: Von der Mühle blieb ein gemauertes Gebäude erhalten, vom Herrenhaus sind Ruinen geblieben. Diese Gegenüberstellung macht die Gutshofspuren konkret, ohne die beiden Bestandteile zeitlich gleichzusetzen.

DinoPark Kołacinek in der zugehörigen Gemeinde

Der pädagogische Märchenpfad „Bajkowa Ścieżka“ zeigt Figuren aus Märchen. Der mesozoische Pfad setzt mit lebensgroßen Dinosaurierfiguren und der Darstellung des Dinosaurierlebens einen anderen Schwerpunkt. Im historischen Park werden außerdem Baum- und Pflanzenexemplare vorgestellt. Die beiden Wege unterscheiden sich damit in ihren Themen: Märchenfiguren stehen einer Beschäftigung mit Dinosauriern sowie den Pflanzenexemplaren gegenüber.

Eine weitere Perspektive bietet die interaktive Ausstellung „Świat Prehistorii“ in der 3D-Halle. Sie wird mit Führung besichtigt und umfasst einen Dinosauriertunnel, einen Vulkan und ein Pteranodon-Nest. Gegenüber dem mesozoischen Pfad, auf dem lebensgroße Dinosaurierfiguren stehen, liegt der Akzent hier auf einer geführten interaktiven Ausstellung.

Die Ausstellung „Świat Lodu“ vermittelt Wissen über Säugetiere des Pleistozäns und die Eiszeit. Die geologisch-paläontologische Ausstellung zeigt Millionen Jahre alte Fossilien, darunter Ammoniten, Trilobiten, Schwämme und Belemniten, sowie Halit aus dem Salzbergwerk in Kłodawa. Die Ausstellungen setzen somit unterschiedliche Schwerpunkte: eiszeitliche Säugetiere auf der einen, Fossilien und Halit auf der anderen Seite.

Für Ihre Auswahl können Sie die Ortsgeschichte Dmosins und die Themen des DinoParks getrennt gewichten. In Dmosin stehen die Bauphasen der Pfarrkirche und die unterschiedlichen Zustände der Gutshofreste im Vordergrund; im DinoPark reichen die Themen von Märchen über Dinosaurier bis zu Eiszeit und Fossilien. Das ergibt mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt, ohne sie zu einem einzigen Besuchsprogramm zusammenzufassen.

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