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Die Geschichte von Krośniewice zeigt sich in unterschiedlichen Themen: im Jerzy-Dunin-Borkowski-Museum, im Rembieliński-Palast mit Park und Obelisk, in der Kirche und in der früheren Funktion einer Schmalbahn. Sammlungen, Baugeschichte und Verkehrsgeschichte bieten verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Für die Suche nach einer Unterkunft können Sie zunächst überlegen, welcher dieser Schwerpunkte für Ihre Reise zählt.

Museum und Sammlungen

Im klassizistischen Gebäudekomplex eines ehemaligen Gutshofs aus der Zeit um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert befindet sich heute das Jerzy-Dunin-Borkowski-Museum. Seine Sammlungen umfassen mehrere Tausend Objekte. Dazu gehören Numismatik sowie eine Faleristik-Sammlung aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Numismatik beschäftigt sich mit Münzen, Faleristik mit Orden und Auszeichnungen. So geben sowohl die Größe der Sammlungen als auch diese konkreten Sammelgebiete einen Eindruck vom Profil des Museums. Wenn Sie einen Museumsbesuch einplanen, prüfen Sie vorab, ob und wann ein Besuch möglich ist.

Palast, Park und Obelisk

Der Rembieliński-Palast wurde 1870 für Pelagia z Zamoyskich Rembielińska und ihre beiden Söhne nach einem Entwurf von Leandro Marconi erbaut. Zum Palastensemble gehören auch eine Kordegarda, eine Orangerie und Verwaltungsgebäude. Den Palast umgibt ein weitläufiger Landschaftspark, der heute verwahrlost ist. Seine heutige Gestalt entstand wahrscheinlich zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Im Park steht ein Obelisk, den Rajmund Rembieliński 1813 zum Gedenken an Fürst Józef Poniatowski errichten ließ. Die Datierungen erlauben einen konkreten Vergleich: Der Obelisk stammt aus dem Jahr 1813, die heutige Gestalt des Parks entstand wahrscheinlich zu Beginn des 19. Jahrhunderts, und der Palast wurde 1870 erbaut. So lassen sich am Ensemble unterschiedliche zeitliche Bezüge der Denkmal- und Baugeschichte betrachten.

Kirche und Bauform

Die heute bestehende Kirche wurde von 1866 bis 1872 auf Initiative der Gemeindemitglieder und der Familie Rembieliński nach einem Entwurf von Franciszek Tourelle erbaut. Am 6. Oktober 1878 konsekrierte sie der kujawisch-kalische Bischof Wincenty Teofil Chościak-Popiel. Bauzeit und Konsekration bilden damit zwei unterschiedliche Stationen ihrer Geschichte. Die Kirche ist einschiffig und hat den Grundriss eines lateinischen Kreuzes. Am Presbyterium liegen zwei zweigeschossige Sakristeien; an der Vorderseite steht ein Turm mit Uhr in profilierter Rahmung. Eins­chiffigkeit beschreibt die Anlage mit einem Hauptschiff, während der Grundriss die Gesamtform der Kirche erfasst. Zusammen mit den Sakristeien und dem Uhrturm ergibt sich eine klar gegliederte architektonische Beschreibung.

Ein Blick auf die Verkehrsgeschichte

Auch die frühere Verkehrsfunktion gehört zu den Themen des Ortes: Der Abschnitt Krośniewice Miasto–Ostrowy Wąskotorowe wurde angelegt, um die Zuckerfabrik in Ostrowy zu versorgen. Damit kommt zu den Sammlungen und Bauwerken eine Perspektive auf die Versorgung eines Betriebs hinzu. Wer sich für regionale Wirtschafts- und Verkehrsgeschichte interessiert, findet hier einen eigenen Anknüpfungspunkt, der sich von der Museums- und Architekturgeschichte unterscheidet.

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