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Małaszewicze Duże verbindet eine Fortifikationsgeschichte mit weiteren, sehr unterschiedlichen Spuren des Ortslebens. Das Zwischenfortwerk aus den Jahren 1914 und 1915, die Geschichte eines Herrenhauses am Ortsrand, historische Erinnerungen an die Jahre 1943 und 1944 sowie kulinarische Veranstaltungen stehen für verschiedene historische und gemeinschaftliche Themen. Wenn Sie den Ort für eine Reise in Betracht ziehen, können Sie diese Schwerpunkte auseinanderhalten: Die Befestigungsanlage ist nur ein Teil der örtlichen Geschichte.

Zwischenfortwerk und Ortsverbindung

Das Zwischenfortwerk Małaszewicze Duże – Batterie (FDa) entstand 1914–1915 als aus Erdmaterial errichtete Verteidigungsanlage und zählt zu den ausgewiesenen Denkmalen. Der Festungskomplex der heutigen Gemeinde Terespol umfasst insgesamt 31 Objekte: Festungen, Zwischenfortwerke, Batterien, Zwischenfestungswälle und Militärstraßen; dazu zählt auch das Zwischenfortwerk Małaszewicze Duże. Die Zahl beschreibt die gesamte Gemeinde und nicht allein den Ort. Eine weitere konkrete Verbindung bildet die Straße Nr. 023, die Małaszewicze Małe mit Małaszewicze Duże verbindet. Ihr 1.372 Meter langer Abschnitt ist mit Pflastersteinen befestigt. Die Pflasterangabe bezieht sich auf diesen Abschnitt, nicht pauschal auf die gesamte Verbindung.

Weitere historische Zeitschichten

Die Ortsgeschichte reicht außerdem über die Fortifikation hinaus. Am Rand von Małaszewicze Duże wurde in einem Herrenhaus eine polnische Offiziersanwärterschule organisiert. Eine 2021 veröffentlichte historische Erinnerung nennt außerdem ein Lager auf dem Gelände des Luftwaffenstützpunkts in Małaszewicze Duże. Gesucht wurden Unterlagen, Berichte und Zeugen zu Hinrichtungen polnischer Bürger jüdischer Herkunft in den Jahren 1943 und 1944. Das Herrenhaus und die Erinnerung an die Hinrichtungen stehen für unterschiedliche historische Zusammenhänge. Zeitlich liegen die Ereignisse von 1943 und 1944 deutlich nach der Errichtung des Zwischenfortwerks in den Jahren 1914 und 1915; die Ortsgeschichte umfasst damit getrennte Zeitschichten.

Kulinarisches Ortsleben

Auch die gemeinschaftliche Seite zeigt sich in Festen und kulinarischen Veranstaltungen. Die Mitglieder des KGW Małaszewicze Duże nehmen gern an Festen und Erntefesten teil und präsentieren dort ihre Backwaren. Zum Winterprogramm 2023 gehörte am 18. Januar ein kulinarischer Workshop in Małaszewicze Duże; am 24. Januar 2020 stand dort der Workshop „MASTER SZEF“ auf dem Programm. Beide Workshops liegen im Januar, aber in unterschiedlichen Jahren. Die Januartermine stehen neben der Beteiligung an Festen und Erntefesten, bei denen Backwaren präsentiert werden.

Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen

Auch Freizeitaktivitäten gehören zu den Ortsbezügen. Am 19. August 2007 fanden auf dem Dorfsportplatz sportlich-rekreative Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche aus Schulen statt. Spaziergänge sind als Freizeitaktivität mit dem Agrotourismusbetrieb von Regina Wysokińska in Małaszewicze Duże verbunden. Die beiden Freizeitbezüge unterscheiden sich in ihrer Form: Der Wettbewerb war ein konkretes, schulbezogenes Ereignis an einem bestimmten Datum, während Spaziergänge mit einem bestimmten Agrotourismusbetrieb verbunden sind.

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