Mehr als zehn Hektar umfasst der Park Rekreacji ZOOM NATURY; zugleich erzählen der historische Rynek, das Marienheiligtum und das Quellgebiet Janowskie Stoki von verschiedenen Seiten Janóws. Für die Reiseplanung stellt sich damit die Frage nach dem eigenen Schwerpunkt: Freizeitangebote, sakrale und städtische Geschichte oder Natur und lokale Bräuche.
Freizeitangebote im Park Rekreacji ZOOM NATURY
Der Kletterpark Park Linowy bietet drei Routen mit unterschiedlichen Höhen und Hinderniszahlen. Die grüne Route verläuft in drei bis acht Metern Höhe und umfasst 14 Hindernisse. Die blaue Route hat 16 Hindernisse. Die rote, als schwierigste bezeichnete Route führt in acht bis zwölf Metern Höhe über 17 Hindernisse. Diese konkreten Angaben helfen, die beschriebenen Parcours miteinander zu vergleichen.
Zum Park gehört auch der Park Kreatywny mit aufblasbaren Attraktionen, Trampolinen, einem Sandkasten und Schaumstoffelementen für Kinder von zwei bis 13 Jahren. Andere Aktivitäten setzen jeweils einen eigenen Akzent: Im Exit Room gibt es die Räume „Verrückte 80er“ und „Der verwunschene Keller“. Laser Tag wird mit Infrarotstrahlen gespielt, Archer Tag als Mannschaftsspiel mit Bögen und Pfeilen mit Schaumstoffspitzen. Beim Workshop „Exotische Tiere“ stellen Animateure lebende Tiere vor. So reicht das beschriebene Programm von Kletterrouten und Bewegung bis zu Spielen und einem Tierworkshop.
Stadtgeschichte, Museum und Marienheiligtum
Das Regionalmuseum zeigt Innen- und Freiluftausstellungen zum historischen und kulturellen Erbe des Janówer Landes, der Region Lublin und Polens. Sein Angebot umfasst außerdem archäologische und ethnografische Workshops, Geländespiele sowie Workshops mit Kunsthandwerkern. Damit stehen neben dem Betrachten der Ausstellungen auch praktische und spielerische Vermittlungsformen im Programm.
Der Rynek Starego Miasta wurde nach einem Renaissanceplan im Geist der idealen Stadt angelegt und am Stadtgrundriss von Zamość orientiert. Vier Brunnen auf dem Platz symbolisieren das traditionelle Handwerk von Janów. Eine andere Facette der Ortsgeschichte zeigt das Marienheiligtum: Kirche und Dominikanerkloster stammen aus den Jahren 1694 bis 1720 und wurden von der Familie Zamoyski gestiftet. Die Dominikanerkirche St. Johannes der Täufer bewahrt ihren barocken Charakter. Zu ihren bedeutenden Ausstattungsstücken zählen Rokokoaltäre und eine Rokokokanzel, eine 19-stimmige Orgel sowie ein Taufbecken aus dem Jahr 1870.
Zum Marienheiligtum gehört die häufig von Pilgern und Touristen besuchte Kapelle der Erscheinung. Dort befindet sich eine Marienstatue mit Kind aus dem 17. Jahrhundert; unter der Statue entspringt eine Quelle. Das Fotografiemuseum in Janów Lubelski wurde 2014 registriert und umfasst drei Ausstellungsräume, eine Dunkelkammer und eine Museumsgalerie.
Quellgebiet und Eisenbahnerbe
Janowskie Stoki ist ein natürliches Quellgebiet und ein einzigartiges Naturdenkmal im Stadtzentrum von Janów Lubelski. Mit dem Ort sind lokale Bräuche verbunden. Diese Verbindung von Landschaft und örtlichem Brauchtum bildet einen anderen Zugang zu Janów als die Bau- und Museumsgeschichte.
Am Stadtrand, neben dem Sitz der Forstverwaltung, befindet sich ein Freilichtmuseum der Wald-Schmalspurbahn. Auch die Geschichte der Bahn reicht über Janów Lubelski hinaus: Bis 1952 verband sie Lipa mit Biłgoraj und verlief durch den gesamten Komplex der Janówer Wälder. Ein verbliebener Abschnitt der Schmalspurbahn in den Wäldern wurde bis 1984 genutzt; damals wurde dort der Bahnbetrieb eingestellt.
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Janów suchen, können Sie den gewünschten Schwerpunkt voranstellen: Stadt- und Sakralgeschichte, Natur und Brauchtum oder die unterschiedlichen Freizeitangebote.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Piotrowice-Kolonia.