Zum Inhalt

Szydłowiec verbindet eine mehr als 600 Jahre alte Steinbearbeitungstradition mit Sandstein-Baudenkmälern, Wegen und historischen Orten. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich verschiedene Schwerpunkte: von Spazierwegen und Baugeschichte bis zu weiteren Themen aus Kultur und Freizeit.

Sandstein und Wege

Der Lehrpfad „Szydłowiec – miasto na kamieniu“ führt durch die Stadt; bei einem Spaziergang können Sie bedeutende, aus Sandstein errichtete Baudenkmäler kennenlernen. Der Steinbruch Podkowiński verfügt über Spazierwege und Aussichtsterrassen. Die beiden Angebote setzen unterschiedliche Akzente: Der Lehrpfad richtet den Blick auf das gebaute Erbe, während am Steinbruch Wege und Aussichtspunkte den Charakter bestimmen. Die mehr als 600-jährige Bedeutung der Steinbearbeitung gibt beiden Themen einen gemeinsamen lokalen Bezug. Prüfen Sie vor dem Aufbruch den Zustand des Lehrpfads.

Geschichte im Stadtraum

Die St.-Sigismund-Kirche steht an der Südseite des Großen Marktplatzes. Die Lodownia ergänzt den Blick auf die Stadtgeschichte um eine frühere Brauereinutzung: Als ehemaliger Keller der Brauerei Stumpf und Engeman diente sie zur Lagerung von Malz und Bier. Sie wurde in den Fels gehauen, ihre Wände sind mit Sandstein verkleidet. Der jüdische Friedhof von Szydłowiec entstand in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und zählt zu den größten erhaltenen jüdischen Friedhöfen Polens. So stehen unterschiedliche Themen nebeneinander: der öffentliche Stadtraum, die frühere Lagerung von Brauereiprodukten und jüdisches Erbe.

Erholung und lokale Küche

Das Szydłowiecer Staubecken ist ein Ort der Erholung und Freizeitgestaltung. Eine kulinarische Perspektive bietet der Weg „Jak smakuje Szydłowiec“: Im Zusammenhang mit einem Projekt aus den Jahren 2017 bis 2019 umfasste er neun Gastronomiebetriebe. Jeder bot mindestens ein Gericht, eine Speise oder ein Produkt aus der traditionellen Küche von Szydłowiec an.

Im übergeordneten Reiseziel Szydłowiecki

Im übergeordneten Reiseziel Szydłowiecki steht die Burg von Szydłowiec auf einer künstlich aufgeschütteten Insel im Überschwemmungsgebiet des Flusses Korzeniówka. Zwischen 1470 und 1480 errichtete Stanisław Szydłowiecki in Szydłowiec eine gemauerte Burg. Das Museum für Volksmusikinstrumente wurde 1968 gegründet und 1975 im Schloss Szydłowiec eröffnet. Es gilt als weltweit erstes eigenständiges Museum, das den Volksmusikinstrumenten gewidmet ist. Seine Ausstellungen befinden sich in den Kammern der Burg, darunter drei Dauerausstellungen.

Auch das Eksperymentarium Dźwięku befindet sich in einer der ältesten Kammern der Burg und gilt als in Polen einzigartiger Ort. Dort können Besucher seltene Musikinstrumente spielen und digitale Kompositionen erstellen. Das Museum bietet Kindern und Erwachsenen Museumslektionen in Form von Workshops oder Vorträgen an.

Für die Auswahl einer Radroute stehen unterschiedliche Längen zur Verfügung: Der Radweg Nr. 1 ist 23 Kilometer lang und hat eine 33-Kilometer-Variante. Er führt von Szydłowiec über Szydłowiec PKP, Sadek und Barak zurück nach Szydłowiec. Der Radweg Nr. 6 ist 25 Kilometer lang und beginnt und endet in Szydłowiec. Prüfen Sie vor der Abfahrt den Zustand der Wege. Eine kombinierte Fuß- und Fahrpromenade verbindet den Stausee von Szydłowiec mit dem Großen Markt; am Stausee führt außerdem ein 4,5 Kilometer langer Spazierweg nach Süden aus der Stadt.

Weitere Reiseziele entdecken: Jastrząb, Chlewiska, Sulistrowice, Chustki, Ostałówek.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Szydłowiecki.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.