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Der erhaltene Rest eines Gutsparks gibt Borki einen konkreten Kulturerbe-Bezug: Zu seinen Elementen zählen Teiche, eine Linden-Einfahrtsallee und ein monumentales Granitkreuz. Im Gemeindegebiet Jadów kommen eigenständige Themen hinzu – Flusslandschaften, geschützte Natur und eine blau markierte Radroute.

Gutsparkreste in Borki

Der Parkrest befindet sich im zentralen Teil von Borki, östlich der Straße, die Borki und Jadów verbindet. Das Gelände ist überwiegend eben und fällt sanft nach Osten zu einem Bach ab, der von Süden nach Norden fließt. Damit gehören die Geländeform und der Verlauf des Wassers ebenso zum Bild des Parks wie die erhaltenen Pflanzenbestände.

Die erhaltenen Elemente lassen sich nach ihrer Lage unterscheiden: Im östlichen Teil liegen zwei Teiche, im westlichen Bereich ist eine Linden-Einfahrtsallee erhalten. Nahe dieser Allee steht ein monumentales Kreuz aus rotem Granit. Wasserflächen und Allee bilden unterschiedliche Bestandteile des Parkrests; das Kreuz setzt einen weiteren markanten Punkt.

Der Baumbestand wird von Laubgehölzen geprägt, darunter Linden, Eschen, Ahorne, Schwarzerlen und Robinien. Neun ausgewachsene Fichten stehen für den Nadelholzanteil. Bei den Ziersträuchern dominieren Flieder und Schneebeere. Neben der Allee gehören damit verschiedene Gehölzgruppen zu den kennzeichnenden erhaltenen Elementen der Anlage.

Landschaft und Radroute im Gemeindegebiet Jadów

Die Gemeinde Jadów liegt an Liwiec und Osownica; der Liwiec bildet zugleich ihre natürliche Ostgrenze. Kiefernwälder bedecken rund 28,7 Prozent des Gemeindegebiets. Im Liwiec-Tal kommen außerdem Erlen-Eschen-Auenwälder und Weiden-Auenwälder vor. Flusslage, Waldanteil und Auenvegetation zeigen unterschiedliche Maßstäbe der Landschaft: Die Prozentzahl bezieht sich auf die Gemeinde, die Waldtypen auf das Tal.

Im Landschaftsreservat Śliże trennen ein Damm zwei Wasserflächen. Die beiden Wasserflächen und der Damm umfassen zusammen 9,94 Hektar. Der Liwiec wird außerdem mit dem Habitat-Schutzgebiet Ostoja Nadliwiecka und dem Vogelschutzgebiet Dolina Liwca in Verbindung gebracht. Dieses Vogelschutzgebiet wurde hauptsächlich zum Schutz von 19 Vogelarten des Anhangs I der Vogelschutzrichtlinie eingerichtet.

Der blaue Radweg Ost–West führt durch Jadów und verläuft nahe an örtlichen Teichen sowie am Śliże-Reservat vorbei. Anschließend setzt er sich durch Felder und Wälder fort, die für ihre Pilze bekannt sind. So kommen auf der Route Gewässer-, Feld- und Waldlandschaften als unterschiedliche Eindrücke zusammen. Wenn Sie die Route einplanen, prüfen Sie am besten den aktuellen Verlauf, denn Routenbedingungen können sich ändern.

Kirchliches Kulturerbe in Jadów

Die Kirche in Jadów wurde 2013 zum Heilig-Kreuz-Heiligtum erhoben; im Heiligtum befinden sich authentische Reliquien des Kreuzes. Damit steht neben dem Parkrest in Borki ein eigener kirchlicher Kulturerbe-Bezug in Jadów.

Die römisch-katholischen Gläubigen in Borki gehören zur Pfarrei des heiligen Apostels Jakobus in Jadów. Wenn diese Zuordnung für Ihre religiöse Planung wichtig ist, bestätigen Sie sie bitte aktuell.

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