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Das Rathaus von Głubczyce wurde 1570 an der Stelle eines Kaufmannshauses aus dem 14. Jahrhundert errichtet; dabei verwendete man Bauteile des früheren Gebäudes. Im Zweiten Weltkrieg wurde es zerstört und 2006–2008 wiederaufgebaut. Seine Geschichte steht neben Sakralbauten, deren Bauzeiten vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert reichen.

Rathaus und Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten

Die Pfarrkirche zur Geburt der Heiligen Jungfrau Maria in Głubczyce stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Sie besitzt eine Orgel mit mehr als 60 Registern, die 1907 aus der Werkstatt Gebrüder Rieger hervorging. Ein späterer Abschnitt der Baugeschichte zeigt sich am Franziskanerkirchen- und -klosterkomplex: Er wurde 1753–1770 nach einem Entwurf von Jan Innocenty Töpper aus Prudnik errichtet. Zur Anlage gehören eine Barockkirche und ein charakteristisches vierflügeliges Kloster. Seine Flügel bilden ein Viereck mit Innenhof.

Auch in weiteren Orten der Gemeinde finden sich Kirchen mit eigener Baugeschichte. Die Dreifaltigkeitskirche in Opawica, ein Denkmal der Klasse „O“, wurde 1701–1706 errichtet. Die Kirche Johannes des Täufers in Chomiąża stammt aus dem Jahr 1575. Die verschiedenen Daten geben einen Einblick in die zeitliche Spannweite der Sakralbauten in der Gemeinde.

Grobniki: Schloss, Kapelle und Überlieferung

In Grobniki stammt das Schloss aus dem 16. Jahrhundert; im 19. Jahrhundert wurde es umgebaut. Die Barbara-Kapelle datiert auf 1701. Neben ihr befindet sich ein Quellbrunnen, dem nach lokalen Überlieferungen seit dem 17. Jahrhundert wundertätige Wirkung zugeschrieben wurde. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war der Brunnen einer der größeren Wallfahrtsorte Schlesiens. So stehen in Grobniki Baugeschichte und eine ausdrücklich historische religiöse Überlieferung nebeneinander.

Schutzgebiet, Flusstäler und Wald

Der geschützte Landschaftsbereich Mokre–Lewice umfasst 6.527 Hektar, schließt einen Teil des Oppagebirges ein und weist Schluchten sowie die Flusstäler von Troja, Osobłoga und Opawica auf. Ein Teil des Schutzgebiets liegt in der Gemeinde Głubczyce. Dort kommen seltene und geschützte Pflanzen vor; außerdem dient das Gebiet geschützten Tieren als Rückzugsraum.

Im Nordwesten der Gemeinde liegt der Głubczycki-Wald. Er besitzt einen erheblichen biotherapeutischen Wert und ist für Tourismus und Erholung von Bedeutung. Eine dreireihige Lindenallee, die als Naturdenkmal ausgewiesen ist, verbindet den Stadtwald mit Głubczyce. Damit gehören neben dem großräumigen Schutzgebiet auch Wald und geschützte Baumreihen zu den beschriebenen Naturmerkmalen der Gemeinde.

Radroute und Straßenverbindungen

Ein Abschnitt der Opavice-Radroute führt von Lewice über eine lokale Straße und anschließend über einen Feldweg in Richtung Zubrzyce. Zubrzyce gehört zur Gemeinde Głubczyce. Prüfen Sie vor der Fahrt die Wegbedingungen.

In der Gemeinde bestehen Straßenverbindungen nach Tschechien bei Pietrowice–Krnov, Pomorzowiczki–Osoblaha, Lenarcice–Linhartovy, Chomiąża–Chomyz, Równe–Slezské Rudoltice, Rusin–Gadzowice, Ciermięcice–Krnov und Opavica–Město Albrechtice. Prüfen Sie vor der Fahrt den Status des jeweiligen Übergangs.

Kreative Workshops in Głubczyce

BRICK FREAK in Głubczyce bietet Workshops zur Stop-Motion-Animation sowie kreative und pädagogische LEGO-Workshops für Einzelpersonen oder Gruppen. Zu den genannten Formaten zählen LEGO ART, LEGO BRICKHEADS und LEGO DUPLO Pociąg do programowania; außerdem werden LEGO-Steine vermietet. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Angebotsdetails.

Weitere Reiseziele entdecken: Kietrz, Debrzyca, Głubczyce, Pilszcz, Neisse, Olesno, Opolski, Brzeg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oppeln.

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