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Kiełpino gilt als kleine Ortschaft im Zentrum der Kaschubei. Die Pfarrkirche des heiligen Erzengels Michael und eine Kajakroute mit Ziel im Ort geben dem Aufenthalt zwei konkrete Anknüpfungspunkte; nördlich liegen außerdem Małe Jezioro und Duże Kiełpino, zwei glaziale Seen. So können Sie vorab entscheiden, ob Architekturgeschichte oder Zeit am Wasser den Schwerpunkt bildet.

Kirche und Ortsgeschichte

Die Pfarrkirche des heiligen Erzengels Michael wurde 1647 erbaut. 1879 wurden dort Orgeln installiert, die bis heute der Gemeinde dienen. Eine weitere Bauphase folgte 1926: Die Kirche erhielt ein Querschiff, einen polygonalen Chorraum, eine Kapelle und eine Sakristei. Die drei Jahreszahlen machen unterschiedliche Etappen ihrer Geschichte greifbar. Für einen Besuch der Kirche sollten Sie die Zugangsmöglichkeiten vorab prüfen.

Ein weiteres Kapitel der Ortsgeschichte ist das ehemalige Gasthaus an der Długa-Straße. Es wurde im späten 19. Jahrhundert erbaut, diente bis 1944 als Gasthaus und wird heute zu Wohnzwecken genutzt. Zum historischen Raumprogramm gehörten ein Tanzsaal, ein Speisesaal, eine Küche, eine Speisekammer, Räume der Eigentümer und Gästezimmer. Das Nebeneinander von Sälen, Küche und Gästezimmern vermittelt ein konkretes Bild des früheren Gasthausbetriebs.

Radunia, Seen und Kajak

Für Natur- und Wasserinteressen sind die Seen nördlich des Ortes und die Radunia unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Der etwa 15 km lange Abschnitt der Radunia von Ostrzyce bis Kiełpino gilt als besonders malerisch und eignet sich für Menschen, die Natur und Ruhe schätzen. Die Kajakroute Ostrzyce–Kiełpino endet in Kiełpino an einer bequemen Anlegestelle mit einem Platz zum Ausruhen nach dem Wasserabenteuer.

Auch in Kiełpino wird ein Kajakerlebnis in der Natur angeboten: KAJACZKOWO beschreibt es zwischen Bäumen und auf dem Wasser. Wenn Sie dieses Angebot einplanen, prüfen Sie die Anbieterdetails vor einer Buchung. Für die Reiseentscheidung lassen sich so eine beschriebene Route mit Ziel in Kiełpino und ein am Ort angebotenes Naturerlebnis getrennt betrachten.

Kulturelle Ergänzungen im übergeordneten Reiseziel Karthaus

Im übergeordneten Reiseziel Karthaus bietet Kartuzy eigene Kulturthemen. Die dortige gotische Kollegiatkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert, gilt als eines der wertvollsten Baudenkmäler Pommerns und ist im Landesmaßstab einzigartig. Ihr barockes Dach in Form eines Sargdeckels symbolisiert die klösterliche Lebensidee der Kartäusermönche mit den Worten „memento mori“ – „Gedenke des Todes“.

Das Kaschubische Museum Franciszek Treder in Kartuzy vermittelt Literatur, materielle Kultur, Sprache sowie regionale Geschichte und Traditionen. Die Exponate sind in acht Ausstellungssälen des Hauptgebäudes zu sehen. Zu den genannten Ausstellungsbereichen gehören die Schmiede von Bazyli, „Kaszubska współczesność z korzeni wyrasta“ und Wechselausstellungen.

Wege und Orientierung in Kartuzy

Auch die Promenada Asesora gehört zum übergeordneten Reiseziel Karthaus: In Kartuzy verläuft sie als Fuß- und Radweg am Ufer des Jezioro Karczemne und ist mit der Ławka Asesora verbunden, die als Aussichtspunkt von Kartuzy dient. Die grüne Nordic-Walking-Route rund um Kartuzy beginnt und endet ebenfalls an der Ławka Asesora. Sie führt vollständig durch den Wald, über breite befestigte Wege und hügeliges Gelände sowie nahe an kleinen Waldseen vorbei.

Kartuzy verfügt über eine Bahnverbindung mit Trójmiasto. Wenn diese Verbindung Teil Ihrer Reiseplanung ist, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan vor der Fahrt.

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Weitere Reiseziele entdecken: Czeczewo, Miechucino, Delowo, Przewóz, Sikorzyno, Miszewko, Brodnica Górna, Ostrzyce

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Karthaus.

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