In Lapalice führt eine Wanderroute am Jezioro Rekowskie entlang bis zum Zamek w Łapalicach. Dazu kommen Radstrecken mit unterschiedlichen Längen, Verläufen und Endpunkten. Für die Planung lohnt es sich, diese Formen auseinanderzuhalten: ein Weg zum Schloss, ein Radweg durch mehrere Orte und eine Rundstrecke bieten jeweils einen anderen Tourenschwerpunkt.
Zu Fuß am Jezioro Rekowskie bis zum Zamek
Die Trasa nr 1 (Łapalice) verläuft am Jezioro Rekowskie entlang und erreicht über einen schmalen Waldweg den Zamek w Łapalicach. Damit führt die Route vom Abschnitt am See über einen Waldpfad zu einem klar benannten Ziel. Wenn Sie das Schloss zu Fuß erreichen möchten, ist genau diese Abfolge der besondere Charakter des Weges.
Radstrecken mit verschiedenen Endpunkten
Der 13,2 Kilometer lange Radwegabschnitt Kartuzy–„Złota Góra“ führt durch Lapalice, Garcz, Chmielno, Zawory und Ręboszewo. Er führt außerdem am zeitgenössischen Zamek w Łapalicach vorbei, der zu den genannten Attraktionen der Strecke zählt. Die Ortsfolge gibt dieser Radstrecke einen anderen Schwerpunkt als den Routen, die vor allem über ihren Endpunkt beschrieben sind.
Die Zamkowa Trasa Rowerowa ist 5,2 Kilometer lang und führt von Lapalice bis zur Gemeindegrenze zwischen Kartuzy und Chmielno in der Nähe von Rekowo. Sie ist im Gelände ausgeschildert. Für den Vergleich mit anderen Strecken sind hier sowohl der Ausgangspunkt als auch das Ende an der Gemeindegrenze ausschlaggebend.
Eine andere Form bietet die Północna trasa gminy Kartuzy: Die 32,8 Kilometer lange Rundstrecke endet in Lapalice. Sie verläuft überwiegend durch Wälder und landwirtschaftlich genutzte Felder und führt an mehreren größeren Seen vorbei, darunter Rekowo, Łapalickie, Białe und Sianowskie. So lässt sich die Wahl nach Streckenform treffen: Der Abschnitt Kartuzy–„Złota Góra“ nennt eine Folge von Orten, die Zamkowa Trasa einen Grenzpunkt als Ende und die Północna eine Runde mit Ziel Lapalice.
Kartuzy im übergeordneten Reiseziel Karthaus
Im übergeordneten Reiseziel Karthaus richtet sich der Blick nach Kartuzy auf Baugeschichte und kaschubisches Kulturerbe. Die gotische Kollegiatkirche dort stammt aus dem 14. Jahrhundert, zählt zu den wertvollsten Baudenkmälern Pommerns und ist im Landesmaßstab einzigartig. Sie zeugt von der Tätigkeit des Kartäuserordens. Zu ihren charakteristischen Elementen gehört ein barockes Dach in Form eines Sargdeckels, das die klösterliche Idee des Ordens mit dem Leitspruch „memento mori“ symbolisiert.
Das Kaschubische Museum Franciszek Treder in Kartuzy vermittelt Literatur, materielle Kultur, Sprache sowie regionale Geschichte und Traditionen. Die Exponate verteilen sich auf acht Ausstellungssäle im Hauptgebäude. Im Museum befinden sich auch die Schmiede von Bazyli, die Ausstellung „Kaszubska współczesność z korzeni wyrasta“ sowie Wechselausstellungen. Damit ist das Museum eine weitere konkrete Möglichkeit, die Kultur der Region in den Blick zu nehmen.
Auch Wege und öffentliche Orte prägen die Orientierung in Kartuzy. Die Promenada Asesora ist ein Fuß- und Radweg am Jezioro Karczemne und mit der Ławka Asesora verbunden, die als Aussichtspunkt von Kartuzy dient. Die Nordic-Walking-Route Nr. 1 führt über 8,4 Kilometer in etwa zwei Stunden von der Ławka Asesora über Kosy und Bilowo nach Kartuzy. Die kommunale Routenseite ist auf den 27. Juni 2016 datiert; prüfen Sie die Routenangaben vor Ihrer Tour.
Weitere Reiseziele entdecken: Leźno, Mezowo, Załakowo, Kamienicki Mlyn, Rąb, Pierszczewo, Tokary, Przewóz.
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