Zum Inhalt

Ein Findling, die St.-Nikolaus-Kirche und mehrere mehr als hundert Jahre alte Holzhäuser setzen in Starzno unterschiedliche Akzente: Natur, sakrale Baugeschichte und historische Wohnarchitektur. Ergänzt wird dieses Bild durch zwei Routen, die durch den Ort führen – ein gelb markierter Wanderweg und der Szafirowy Szlak. Für die Reiseplanung sind damit sowohl konkrete Baudetails als auch klar unterscheidbare Streckenmerkmale relevant.

St.-Nikolaus-Kirche: Holzbau und Geschichte

Die St.-Nikolaus-Kirche stammt aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert. Sie wurde an der Stelle einer früheren Kirche errichtet, die aus der Zeit stammt, als das Gebiet zu den pommerellischen Fürsten gehörte. Damit verbindet sich die Datierung des heutigen Baus mit einer früheren Phase der Ortsgeschichte. Die Kirche besitzt eine hölzerne Blockbaukonstruktion. Im Westen steht ein Turm in Ständerbauweise mit zwiebelförmigem Helm. Sie ist einschiffig; ihr Satteldach ist mit Holzschindeln gedeckt. Der Wechsel von Blockbau und Ständerwerk beschreibt zwei unterschiedliche Konstruktionsweisen innerhalb der Kirche.

Historische Ausstattung mit eigenen Datierungen

Auch im Inneren lassen sich mehrere Zeiträume unterscheiden. Der spätbarocke Hauptaltar stammt aus dem späten 17. Jahrhundert und ist reich mit Akanthusdekor versehen; er trägt zwei auf Leder gemalte Bilder. Zwei Glocken stammen aus den Jahren 1648 und 1824 – ihre Entstehungsdaten liegen fast zwei Jahrhunderte auseinander. Das kelchförmige Taufbecken mit Deckel stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ein Kruzifix stammt aus der Zeit um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert; hinzu kommt eine spätbarocke Kanzel. Zusammen zeigen diese Details, dass die Ausstattung der Kirche nicht auf eine einzige Entstehungsphase zurückgeht.

Holzhäuser und Routen durch Starzno

Starzno bewahrt außerdem mehrere Holzhäuser, die mehr als hundert Jahre alt sind. Sie ergänzen die sakrale Architektur um historische Wohnbauten. Damit umfasst das bauliche Erbe des Ortes neben der Kirche auch ältere Häuser mit einer eigenen Geschichte – ein weiterer Anknüpfungspunkt für alle, die sich für die Architektur eines Reiseziels interessieren.

Für Wandernde und Radfahrende führen unterschiedliche Routen über Starzno. Der gelb markierte Wanderweg verläuft im Brda-Tal von Miastko nach Przechlewo und führt über Starzno und Nowa Brda. Der Szafirowy Szlak ist 26 Kilometer lang und führt über Dymin, Dźwierzno, Starzno und Ostrówek; Koczała ist als Start- und Endpunkt angegeben. Die Route ist als mittelschwierig eingestuft. Ihr Untergrund wechselt zwischen Pflastersteinen, Asphalt, unbefestigten Wegen und Betonplatten. Zu den auf dem Szafirowy Szlak genannten Sehenswürdigkeiten zählt auch der Starzeńskie-See. Wenn Sie zwischen den Routen abwägen, bietet der Szafirowy Szlak konkrete Anhaltspunkte zu Länge, Schwierigkeitsstufe und Belag. Beim gelb markierten Wanderweg stehen der Verlauf im Brda-Tal und die Strecke von Miastko nach Przechlewo im Mittelpunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Swieszyno, Dolinka, Gwieździn, Koczała, Debrzno, Polnica, Wierzchowo, Dąbki

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schlochau.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.