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Smoldzino lässt sich über unterschiedliche Themen entdecken: längere Rad- und Wanderstrecken, den fünf Kilometer langen Naturlehrpfad Rowokół sowie Museum und historische Bauwerke. Für die Planung hilft der Blick auf die verschiedenen Streckenprofile: Manche Angaben nennen eine Länge, beim Naturlehrpfad auch eine ungefähre Gehzeit und den Aufstieg zum Aussichtsturm.

Rad- und Wanderwege mit unterschiedlichen Streckenprofilen

Der Radweg „Złote Piaski“ ist etwa 25 Kilometer lang, Teil der internationalen Route R-10 und beginnt und endet in Smoldzino. Er führt über Łokciowe und Smołdziński Las. Bei Przybynin bietet die Route einen Blick auf die Wanderdünen. Start und Ende im selben Ort sowie der ausdrücklich bei Przybynin verortete Ausblick geben diesem Radweg ein eigenes Profil.

Der südliche gelbe Wanderweg setzt mit 39 Kilometern einen anderen Maßstab. Er führt von Łeba Żarnowska über Gać, Izbica und Kluki nach Smoldzino, entlang des Hügels Rowokół und weiter nach Gardna Wielka. Im Vergleich zu „Złote Piaski“ ist er länger und als Wanderweg statt als Radweg ausgewiesen; die beiden Strecken lassen sich daher anhand von Länge und Aktivität unterscheiden.

Rowokół zu Fuß und die Verbindung zum Nationalpark

Der Naturlehrpfad „Rowokół“ ist fünf Kilometer lang; die Gehzeit beträgt etwa zweieinhalb bis drei Stunden. In dieser Zeit ist der Aufstieg einer Gruppe auf den Aussichtsturm eingeschlossen. Der Weg beginnt am Platz vor dem Gebäude der Direktion des Słowiński-Nationalparks und führt über die Straßen Lipowa und Kościuszki durch Smoldzino. Weiter verläuft er entlang der Łupawa und durch Waldgesellschaften zum Gipfel des Rowokół und zu dessen Aussichtsturm.

Die Direktion des Słowiński-Nationalparks befindet sich in der Bohaterów Warszawy 1A. Ein sechs Kilometer langer schwarzer Verbindungsweg verbindet Smoldzino mit dem Nationalpark. Er ist als Verbindung zwischen Ort und Park beschrieben, während der Rowokół-Pfad zusätzlich mit einer ungefähren Gehzeit, seinem Verlauf am Fluss und dem Ziel am Aussichtsturm charakterisiert ist. So geben die beiden Routen unterschiedliche Orientierung für die Auswahl eines Weges.

Naturkundemuseum: vier Themenbereiche

Das Naturkundemuseum des Słowiński-Nationalparks in Smoldzino präsentiert die Natur der wichtigsten Ökosysteme des Nationalparks. Seine Ausstellung umfasst die Bereiche Strand, Dünen, Seen und Wälder. Diese Themen geben Naturinteressierten mehrere klar benannte Schwerpunkte, von der Küstenlandschaft bis zu den Waldgebieten. Das Museum befindet sich seit 1974 in seinem heutigen Gebäude.

Zum Museum gehört außerdem ein audiovisueller Unterrichtsraum für Kleingruppenveranstaltungen, multimediale Vorträge und Vorführungen von Naturfilmen. Ausstellung und Unterrichtsraum stehen damit für unterschiedliche Formen der Beschäftigung mit der Natur des Nationalparks: Die Ausstellung gliedert ihre Inhalte nach Landschaftsbereichen, der Raum ist für Veranstaltungen und Vorführungen vorgesehen.

Kirche und Technikgeschichte

Die Dreifaltigkeitskirche in Smoldzino wurde 1632 erbaut und von Herzogin Anna de Croy gestiftet, einer Tochter von Herzog Bogislaw XIII. Ihr frühbarocker Altar ist mit reichem Schnitzdekor versehen. Zu den dargestellten Personen gehören Herzogin Anna und ihr Sohn Ernest Bogislaw, der als zwölfjähriger Junge dargestellt ist. Baugeschichte, Stifterin und Altardarstellung bieten unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte.

Auch das Wasserkraftwerk Smołdzino an der Łupawa gehört zur Ortsgeschichte: Es wurde 1935 nahe der Mündung der Łupawa in den Gardno-See errichtet. Zugleich ist es Bestandteil des Hydrotechnischen Denkmälerwegs in der Woiwodschaft Pommern und eines von fünf Wasserkraftwerken an der Łupawa. Diese beiden Einordnungen verbinden das Bauwerk mit einem regionalen Kulturweg und dem Fluss, an dem die Kraftwerke liegen.

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