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In Sztum liegen Wege am See und markante Zeugnisse der Stadtgeschichte nah beieinander. Der etwa fünf Kilometer lange, beleuchtete Rundweg am Sztumskie-See führt am Erholungsgebiet Jaszczurowe Wzgórze vorbei, wo ein Aussichtspunkt liegt. In der Stadt reichen die historischen Stationen von der Deutschordensburg aus dem 14. Jahrhundert bis zu einem erhaltenen Abschnitt der Stadtmauer.

Am Sztumskie-See: zu Fuß, mit dem Rad oder am Wasser

Der beleuchtete Fuß- und Radweg verläuft rund um den Sztumskie-See und ist etwa fünf Kilometer lang. Entlang der Runde liegt das Erholungsgebiet Jaszczurowe Wzgórze mit einem Aussichtspunkt. So verbindet der Weg eine Runde am See mit einem Blick auf die Umgebung vom Aussichtspunkt aus. Auch über die Promenade am See verläuft ein markierter Weg.

Der Sztumskie-See ist bei Kajakfahrern und Tauchern beliebt. Für ein Panorama von Sztum führt ein Rundgang um den Zajezierskie-See ans gegenüberliegende Ufer. Diese Aussicht und die beleuchtete Runde am Sztumskie-See sind zwei unterschiedliche Möglichkeiten, die Seenlandschaft in die Planung einzubeziehen.

In Sztum gibt es außerdem einen Sport- und Erholungskomplex mit Stadion, Tennisplätzen, einer Plattform mit Fitnessgeräten im Freien und einem gut ausgestatteten Kinderspielplatz. Damit stehen neben den Wegen am Wasser auch Sportflächen und ein Spielplatz als eigene Bestandteile des Freizeitangebots im Ort.

Burg, Kirchen und Stadtmauer

Die Deutschordensburg Sztum stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sie diente als Sitz eines Ordensvogts und als Sommerresidenz des Hochmeisters des Deutschen Ordens. Ihre Geschichte verbindet damit eine Verwaltungsfunktion mit der früheren Rolle als Sommerresidenz. Die Pfarrkirche St. Anna erzählt von einer anderen Baugeschichte: Sie wurde nach dem Dreizehnjährigen Krieg errichtet und um 1900 bis 1901 umgebaut und vergrößert.

Eine weitere historische Station ist die ehemalige evangelische Kirche am Marktplatz. Sie wurde 1818 an der Stelle des früheren Rathauses im zentralen Bereich des Platzes errichtet und beherbergt heute eine Heimatstube. Bauzeit, früherer Standort und heutige Nutzung markieren verschiedene Kapitel des Ortes, ohne dass sie miteinander verwechselt werden müssen.

Auch die Befestigung ist greifbar: Erhalten ist ein 116 Meter langer Abschnitt der restaurierten westlichen Stadtmauer, zusammen mit dem Wassergraben. Burg, Kirchenbau und Mauerstück zeigen unterschiedliche Seiten der Geschichte Sztums – von der Ordensherrschaft über die Stadtentwicklung bis zur Befestigung.

Sztum im größeren Reiseziel Stuhm

Im größeren Reiseziel Stuhm liegt Sztum auf einer Landenge zwischen Jezioro Sztumskie und Jezioro Barlewickie; die beiden Seen waren einst miteinander verbunden. Sztum liegt außerdem an der touristischen Route Danzig–Malbork–Toruń und an der internationalen Radroute R-1. Teil des Reiseziels Stuhm ist auch die Route „Szlak Powiśla“, die von Elbląg über Malbork nach Kwidzyn führt.

Im Reiseziel Stuhm sind die Altstadt von Sztum mit dem Burgkomplex in das Denkmalregister der Woiwodschaft Pommern eingetragen; der Eintrag datiert vom 16. Juli 1959. Die Burg ist heute Sitz einer Außenstelle des Muzeum Zamkowe w Malborku. Ebenfalls zum größeren Reiseziel Stuhm gehört der bewachte Badebereich am Jezioro Sztumskie, der während der Sommersaison besteht. Prüfen Sie vor einem Besuch die örtlichen Betriebsregelungen.

Für die Planung ergibt sich ein klarer Unterschied: Die Burg, Kirchen und Stadtmauer stehen für Sztums Bau- und Stadtgeschichte; die Wege und Seen eröffnen andere Möglichkeiten für Bewegung und Ausblicke. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts danach setzen, ob Sie vor allem historische Bauwerke erkunden oder Zeit am Wasser einplanen möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Górki, Dzierzgon, Stanowo, Stary Dzierzgoń, Kiersity, Przezmark, Sztumskie Pole, Zajezierze

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stuhm.

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