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Für eine Entdeckung Pyskowices bieten sich mehrere thematische Zugänge: der mittelalterliche Grundriss der Altstadt, die Entwicklung des Eisenbahnknotens und die Lage im Tal der Drama. Wenn Sie historische Stadträume nicht nur über ihre Bauwerke, sondern auch über die Stadtgeschichte kennenlernen möchten, finden Sie dazu verschiedene Anknüpfungspunkte. Der Landschaftsbezug ergänzt die Kulturthemen um den Fluss Drama und den von ihm gespeisten Stausee Dzierżno Małe.

Altstadt und Rathaus

Die Altstadt bewahrt einen mittelalterlichen Grundriss und umfasst den historischen Marktplatz sowie das Rathaus. Die meisten Bürgerhäuser am Platz sind in das Denkmalregister eingetragen. Für einen genaueren Blick auf den Stadtkern lohnt es sich, diese Ebenen zusammenzudenken: die überlieferte Anlage, den Platz und die historischen Häuser. Das Rathaus hat dabei eine doppelte Rolle: Es gehört zum historischen Ortsbild und beherbergt seit 2003 Ausstellungen zur Geschichte der Stadt und der Region.

Eisenbahngeschichte in den Ausstellungen

Im Ausstellungszentrum Rathaus Pyskowice zeigt die 2025 wiedereröffnete Dauerausstellung „PYSKOWICE MIASTO“ Archivmaterialien und Erinnerungsstücke zur Entwicklung der Stadt und des Eisenbahnknotenpunkts von 1945 bis 2005. Sie kann während der Öffnungszeiten des Zentrums besichtigt werden; prüfen Sie für Ihren Besuch die aktuellen Zeiten. An der Stacja Kultury MOKiS Pyskowice setzen zwei weitere Dauerausstellungen eigene Akzente. „STACJA PYSKOWICE I“ zeigt in allgemein zugänglichen Räumen Fotografien, die die Entwicklung des Eisenbahnknotenpunkts gerafft darstellen. „STACJA PYSKOWICE II“ ist ebenfalls in allgemein zugänglichen Räumen eingerichtet und präsentiert Exponate und Erinnerungsstücke aus dem Lokschuppen Pyskowice, Modelle sowie ein originalgetreu nachgebildetes fünfkammeriges Lichtsignal. Dieses Lichtsignal wurde beim Abbau des Sandbahnhofs Drama vor der Beseitigung bewahrt. Die Ausstellung „STACJA PYSKOWICE II“ kann während der Öffnungszeiten oder bei besonderen Veranstaltungen besucht werden. Für Ihre Schwerpunktsetzung liegt der Unterschied in der Perspektive: Die Rathausausstellung verbindet Stadt- und Bahnentwicklung im Zeitraum 1945 bis 2005; die STACJA-Präsentationen setzen auf eine geraffte Fotogeschichte beziehungsweise konkrete Eisenbahnexponate.

Drama-Tal und Stadtpark

Pyskowice liegt im malerischen Tal des Flusses Drama, der den künstlichen Stausee Dzierżno Małe speist. Im Unterschied zur Fluss- und Stausee-Perspektive entstand der Stadtpark als Ort, an dem man zwischen Grün spazieren gehen und in Ruhe sitzen konnte. Am Eingang des Stadtparks von der Straße nach Gliwice steht die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk. So treffen ein für Spaziergänge und ruhiges Verweilen gedachter Park und ein konkreter religiöser Bezugspunkt zusammen.

Erhaltene Bauzeugnisse

Auch die Baugeschichte erhält an erhaltenen Details konkrete Konturen. Von der gotischen Backsteinkirche St. Nicholas in Pyskowice ist der Abschnitt vom Hauptaltar bis zur Kanzel erhalten geblieben. Der restaurierte Pyskowice-Meilenstein ist auf einem Platz gegenüber dem ehemaligen Hotel Germania an der ul. Powstańców Śląskich 7 ausgestellt. Die beiden Orte verweisen auf unterschiedliche historische Spuren: hier ein erhaltener Teil der Kirchenarchitektur, dort ein restaurierter Meilenstein im Stadtraum.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gliwice.

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