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Miedźno liegt in der Gemeinde Miedźno, im Powiat kłobucki und in der Woiwodschaft Schlesien. Ein markanter Bezugspunkt der Ortsgeschichte ist die Kirche der heiligen Katharina von Alexandrien. Sie ist eine Sehenswürdigkeit in der Ułańska-Straße 2, 42-120 Miedźno. Die Pfarrei zu Ehren der heiligen Katharina wurde 1425 gegründet; das heutige Kirchengebäude entstand jedoch erst mehrere Jahrhunderte später. So lassen sich die lange Geschichte der Pfarrei und die Baugeschichte der heutigen Kirche klar auseinanderhalten.

Kirche und Kunstgeschichte

Die heutige Kirche wurde 1872–1877 an der Stelle einer abgebrannten Holzkirche errichtet. Die während Renovierungsarbeiten entdeckten Polychromien aus dem späten 19. Jahrhundert wurden von Professor Jerzy Nowosielski restauriert. Der neugotische Hauptaltar stammt aus dem 19. Jahrhundert und trägt ein barockes Bild der heiligen Katharina von Alexandrien aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zum historischen Inventar gehören außerdem eine Monstranz von 1620 und eine Turmuhr.

Kapellen, Friedhof und Siedlungsbild

Eine zweite historische Station ist die Friedhofskapelle. Sie wurde um 1840 von der Familie Miączyński errichtet. In ihrer Krypta sind der Woiwode Miączyński und seine Familie bestattet. Auf dem Friedhof befindet sich außerdem ein Massengrab von Aufständischen. Eine weitere Zeitschicht bildet die Johanneskapelle: Um 1900 gab es in Miedźno eine solche Kapelle; das ursprüngliche Gebäude wurde 1939 zerstört und 1945 durch einen Neubau ersetzt. Zusammen erzählen die Kapellen unterschiedliche Abschnitte der Geschichte: Die Friedhofskapelle stammt aus der Zeit um 1840, während die Geschichte der Johanneskapelle von Zerstörung und Wiederaufbau im 20. Jahrhundert geprägt ist.

In Miedźno ist außerdem eine historische lineare ländliche Siedlungsstruktur erhalten, die sogenannte „rzędówka“. Sie reicht vom Friedhof bis zur Kreuzung mit der Straße nach Borowa. Anders als Kirche und Kapelle beschreibt sie kein einzelnes Gebäude, sondern einen räumlichen Zusammenhang des historischen Siedlungsbilds. Wenn Sie auf die Struktur des Ortes statt nur auf einzelne Bauwerke achten, eröffnet die „rzędówka“ einen weiteren kulturhistorischen Blickwinkel.

Geschichte in Mokra und eine Radroute

Im nahe gelegenen Mokra gibt es das Museum für Przeworsk-Kultur und die Gedenkkammer der Schlacht bei Mokra. Für Schülerinnen und Schüler sowie organisierte Gruppen bieten das Museum und die Gedenkkammer Museumsstunden mit dem Titel „Żywe oblicza historii“ an. Auch die Holzkirche der Heiligen Simon und Judas steht in Mokra. Sie wurde 1708 errichtet, besitzt ein mit Schindeln gedecktes Dach und einen kleinen barocken Dachreiter.

Eine andere Perspektive bietet der Radweg Folga na Zakolu. Er ist eine Freizeitroute, die sechs Gemeinden miteinander verbindet, darunter Miedźno. Damit steht neben der örtlichen Kulturgeschichte auch ein überörtlicher Freizeitweg als konkreter Bezug für die Reiseplanung. Wenn Sie die Route fahren möchten, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Streckenbedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Danków, Zawady, Pierzchno, Szarki, Kopiec.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kłobuck.

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