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Ein Aufenthalt in Pszów kann sich an drei gut unterscheidbaren Themen orientieren: Wallfahrt, Industriegeschichte und Radfahren. Die Basilika und die Kalwaria Pszowska stehen für das religiöse Erbe; Gebäude aus der Geschichte des Bergbaus geben einen anderen Blick auf den Ort. Hinzu kommen zwei Radwege, die sich anhand ihrer Länge und Ziele vergleichen lassen. So können Sie zuerst festlegen, ob religiöse Orte, Industriekultur oder eine konkrete Strecke den Schwerpunkt Ihrer Planung bilden.

Wallfahrt und religiöses Erbe

Die Bazylika Narodzenia Najświętszej Marii Panny, auch Bazylika Pani Uśmiechniętej genannt, zählt zu den wichtigsten Wallfahrtsorten Oberschlesiens. Seit 300 Jahren pilgern Gläubige nach Pszów, um zu Füßen der Pani Uśmiechniętej zu beten und Gnaden zu erbitten. Auch die Ikone Matki Boskiej Pszowskiej wurde stark verehrt und zog zahlreiche Ausflüge aus Oberschlesien an. Die lange Wallfahrtstradition und die Verehrung der Ikone prägen gemeinsam das religiöse Thema Pszóws.

Nahe dem Zentrum von Pszów liegt die Kalwaria Pszowska, ein Kirchenkomplex mit vierzehn neobarocken Kapellen. Die einzelnen Stationen des Kreuzwegs werden dort durch bildhauerische Kompositionen dargestellt. Während die Basilika mit der Wallfahrtstradition verbunden ist, steht bei der Kalwaria die Darstellung der Kreuzwegstationen im Mittelpunkt. Die beiden Orte geben dem religiösen Erbe damit unterschiedliche Schwerpunkte: Wallfahrt auf der einen, Kreuzwegdarstellungen im Kapellenkomplex auf der anderen Seite.

Industriearchitektur und Bergbaugeschichte

Das Maschinenhaus des Schachts „Chrobry I“ (ehemals „Rudolf“) wurde von Hans Poelzig entworfen. Die Arbeiten begannen 1914, fertiggestellt wurde das Gebäude 1916. Architekt und Bauzeit geben dem Bauwerk eine konkrete historische Einordnung.

Das Gebäude der ehemaligen Direktion des Steinkohlebergwerks „Anna“ dokumentiert sowohl die Geschichte des Bergwerks in Pszów als auch die Geschichte der oberschlesischen Industrie. Zugleich gilt es als wichtiges Beispiel für Verwaltungsarchitektur zur Leitung eines großen Industriebetriebs. Zusammen zeigen die Gebäude unterschiedliche Seiten des Bergbaus: beim Maschinenhaus den Entwurf und die Bauphase, bei der ehemaligen Direktion die Verwaltungsarchitektur und die Geschichte von Zeche und Industrie.

Radwege und ein Aussichtsturm

Der schwarz markierte Radweg Nr. 319 beginnt an der Basilika in Pszów und endet an der Grenze zu Wodzisław Śląski; er ist 2,6 Kilometer lang. Der gelb markierte Radweg Nr. 323 verbindet die Basilika mit der hölzernen Fronleichnamskirche in Jankowice. Dieser Weg ist zugleich ein Pilgerweg, 18 Kilometer lang und leicht, sodass ihn auch Anfänger bewältigen können. Im Vergleich ist Nr. 319 die deutlich kürzere Strecke, während Nr. 323 einen längeren Weg mit Pilgerwegcharakter und der Kirche in Jankowice als Ziel verbindet.

Die Wieża Widokowa Jan ist über 28 Meter hoch; ihre höchste Aussichtsplattform befindet sich auf mehr als 23 Metern Höhe.

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Pszów suchen, können Sie zuerst entscheiden, ob die Wallfahrt, die Industriegeschichte oder das Radfahren den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wodzisław.

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