Die erhaltenen Stadtmauerreste geben Białogard einen gut greifbaren historischen Anfang: Mit der Brama Wysoka und ihren Schalentürmen zeigen sie, wie die Verteidigungsanlagen einer mittelgroßen pommerschen Stadt geprägt waren. Die Brama Wysoka, auch Połczyńska genannt, entstand zusammen mit den Stadtmauern zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Teile der Mauer sind über die Matejki-Straße zugänglich; prüfen Sie vor dem Besuch die Bedingungen vor Ort.
Stadtgeschichte und Radwege
Auch auf dem Rad lässt sich die Umgebung aus verschiedenen Blickwinkeln erkunden. Die Radroute zwischen Białogard und Karlino verbindet die beiden Städte und ist Teil des Stary Kolejowy Szlak Rowerowy. Eine weitere Strecke zwischen Białogard und Moczyłki ist knapp zwei Kilometer lang, 2,5 Meter breit und bituminös befestigt. So steht der Verbindung zwischen Białogard und Karlino eine kurze Strecke zwischen Białogard und Moczyłki gegenüber.
Eine Radroute auf den Spuren der ältesten Siedlungsspuren im Białogarder Land beginnt an der Płowiecka-Straße, an der Stelle einer frühmittelalterlichen Burganlage. Diese lag ursprünglich zwischen Parsęta und Leśnica. An der Route liegt auch das Jezioro Rybackie: Dort gibt es Möglichkeiten zum Angeln und Ausruhen. Im südlichen Teil des Sees befand sich vor mehr als 1.000 Jahren eine Pfahlbausiedlung – ein Hinweis auf die lange Siedlungsgeschichte dieser Landschaft.
Hügelblicke und Landschaft
Die Góra Kościernicka ist ein freiliegender Moränenhügel mit Panoramablick auf das im Tal gelegene Białogard. Östlich der Stadt liegt die Góra Niwka: Der Kamehügel erhebt sich über einer sumpfigen Senke und bietet Ausblicke auf Białogard sowie auf die Góra Kościernicka. Die beiden Aussichtspunkte eröffnen damit unterschiedliche Blickbezüge zur Stadt und zur umgebenden Landschaft.
Die natürliche Landschaft der Gemeinde Białogard umfasst Flusstäler, Waldseen, Teiche, Torfmoore, Moränenhügel, Kames und Wälder. Ein konkretes Beispiel für die Flusslandschaft ist der Durchbruch der Parsęta zwischen Rzyszewo, Tychówko, Osówko und Wicewo. Dort prägen ein tief eingeschnittenes Tal mit Seitentälern, deutliche Höhenunterschiede und Laubwald das Gebiet. Rzyszewo liegt dabei außerhalb des Gebiets, in der Gemeinde Tychowo. Der Schlosspark von Czarnowęsy ergänzt das Bild mit 23,38 Hektar am Südufer der Mogilnica.
Wasserwege und Ausflüge
Für Kajakfahrten eignen sich die Flüsse Parsęta, Radew, Pokrzywnica und Chotla. In Białogard verfügt die Kajakstation an der Szpitalna-Straße über einen schwimmenden Steg an der Parsęta. In Dargikowo, Lulewiczki und Nawino bieten Reitställe Reitunterricht an. Wenn Sie diese Möglichkeit einplanen, klären Sie die konkreten Arrangements vor der Anreise direkt mit dem jeweiligen Stall. In Rościno befindet sich außerdem ein einzigartiges Wasserkraftwerk.
Wanderwege mit unterschiedlichen Maßstäben
Ein nicht markierter Wanderweg rund um Białogard führt über Rościno, Lulewice, Żelimucha, Kościernica, Pomianowo, Dargikowo und Klępino Białogardzkie zurück nach Białogard; die Strecke kann an einem Tag begangen werden. Ein weiterer nicht markierter Wanderweg verläuft auf dem Bahndamm der ehemaligen Schmalspurbahn. Er führt von Białogard über Kisielice, Łęczno, Nasutowo, Zagórze und Podwilcze nach Rarwino und ist 20 Kilometer lang. Für den Rundweg können Sie einen Tag vorsehen; beim Weg über den früheren Bahndamm planen Sie mit 20 Kilometern Strecke.
Weitere Reiseziele entdecken: Retowo, Białogard, Karlino, Greifenhagen, Choszczeński, Pölitz, Kolberg, Wałcz.
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