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Eine konkrete Rad- und Kulturstation des gelben Radwegs liegt in Tarnówko. Für die Reiseplanung mit Żarnówko als Suchziel bietet das übergeordnete Reisegebiet Gollnow zusätzliche Kultur- und Naturthemen. So lässt sich die Übernachtungswahl an unterschiedlichen Schwerpunkten ausrichten, ohne die benannten Orte gleichzusetzen.

Kirchenruine und Kirchturm in Tarnówko

Der steinerne Kirchturm in Tarnówko ist dreigeschossig und ein Überrest einer Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Von der ursprünglichen Bausubstanz der Kirchenruine sind niedrige Fragmente der Umfassungsmauern des Langhauses erhalten. Sie reichen ungefähr 40 bis 50 Zentimeter hoch. Der Turm war ursprünglich an die Westwand angefügt. So stehen ein noch dreigeschossig beschriebener Turm und die bodennah erhaltenen Mauerreste für zwei verschiedene Maßstäbe des sichtbaren Baubestands. Mit „Langhaus“ ist der längsgerichtete Hauptteil einer Kirche gemeint.

Der gelbe Radweg

Der gelbe Radweg ist 21 Kilometer lang und führt über Goleniów, os. Helenów, Podańsko, Tarnówko, Stawno, Bącznik und Bolechowo zurück nach Goleniów. In Tarnówko führt er an der steinernen Kirchturmruine vorbei; das Bauwerk ist damit eine konkrete Station entlang der Strecke. Im übergeordneten Reisegebiet Gollnow verläuft der gelbe Radweg auf asphaltierten Straßen durch die Wälder der Puszcza Goleniowska. Ein kurzer Abschnitt führt über einen befestigten Waldweg. Unterwegs präsentiert der Weg historische Bauwerke, Gebäuderuinen und alte deutsche Friedhöfe. Vor der Fahrt empfiehlt sich ein Blick auf den aktuellen Streckenzustand und die Markierung.

Architektur und Wege im übergeordneten Reisegebiet Gollnow

In Goleniów steht die Brama Wolińska, auch Brama Chrobrego genannt. Das im 14. Jahrhundert im gotischen Stil errichtete Wehrtor ist 26 Meter hoch und besitzt sechs Geschosse. Zum mittelalterlichen Stadtbild gehören außerdem erhaltene Abschnitte der Stadtmauer. Der interessanteste und am besten erhaltene Teil liegt im Südwesten der Altstadt an der Ina, die durch die Stadt Goleniów und die Gemeinde Goleniów fließt. An ihrem Ufer befindet sich auch die Goleniowska Aleja Legend, eine 2013 renovierte Promenade mit Granitskulpturen, die örtliche Legenden darstellen.

Eine weitere Streckenoption im übergeordneten Reisegebiet Gollnow ist der grüne PTTK-Wanderweg Szlak Borów Goleniowskich. Er ist 17,1 Kilometer lang, gilt als gut markiert und wird besonders Wandernden und Radfahrenden empfohlen. Sein Verlauf verbindet Krzewno, Łęsko, Pucko und Kliniska Wielkie. Der Längenvergleich mit dem 21 Kilometer langen gelben Radweg hilft bei der Orientierung zwischen zwei unterschiedlich beschriebenen Strecken; die genannten Orte und Routenverläufe bleiben dabei jeweils eigenständig.

Naturräume im Reisegebiet Gollnow

Auch die Schutzgebiete unterscheiden sich in Größe und Landschaft. Das Naturschutzgebiet Wilcze Uroczysko umfasst knapp 63 Hektar und erstreckt sich über die Gemeinden Goleniów und Stepnica. Geschützt werden dort ein Sumpfgebiet und wertvolle Auwälder; außerdem dient das Gebiet als Rückzugsraum für Seeadler. Das 1973 eingerichtete Naturschutzgebiet Uroczysko Święta umfasst 9,5 Hektar im Forstbezirk Goleniów. Als floristisches Reservat schützt es einen Teil eines Laubwaldbestands. Diese Angaben geben dem Naturthema einen anderen Akzent als die Bauwerke und Wege in Goleniów.

Gleichen Sie die konkrete Unterkunftslage anschließend mit den Orten ab, die Sie tatsächlich einplanen. Für eine Fahrt auf dem gelben Radweg lohnt es sich außerdem, den aktuellen Streckenzustand und die Markierung vorab zu prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Jarszewko, Łąka, Załom, Lubczyna, Kliniska Małe, Miodowice, Dąbrowica, Nowogard.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gollnow.

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