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In Stare Wierzchowo treten zwei eigenständige Themen für die Reiseplanung hervor: die Gwda mit ihren Kajakbezügen und die Baugeschichte der Kirche Muttergottes vom Guten Rat. Der Ort liegt an der Gwda; der Kajakweg „Gwda“ führt durch Stare Wierzchowo zwischen Jezioro Wierzchowo und Jezioro Smolęsko. Dazu kommt eine Kirche, an deren Standort sich eine ältere Fachwerkkirche und ein späterer neobarocker Bau abwechseln.

Kajakwege und Radroute

An der stein- und ziegelgemauerten Brücke über die Gwda gibt es auf beiden Seiten geeignete Stellen für einen kurzen Halt oder zum Beginn einer Paddeltour. Die Brücke bietet damit einen konkreten Orientierungspunkt für alle, die den Flussabschnitt in ihre Planung aufnehmen möchten. Auch die Kajakroute „Pętla Szczecinecka“ liegt an Stare Wierzchowo; sie ist 61,4 Kilometer lang. Während der Kajakweg „Gwda“ den Abschnitt zwischen zwei Seen benennt, lässt sich die „Pętla Szczecinecka“ anhand ihrer angegebenen Gesamtlänge einordnen.

Für eine andere Fortbewegungsart führt der rot markierte Radweg „Szczecineckie Jeziora“ durch den Ort. Seine Länge beträgt 65,1 Kilometer. Zusammen mit der 61,4 Kilometer langen Kajakroute ergeben sich zwei klar unterscheidbare Streckenoptionen: Radfahren auf der einen, Paddeln auf der anderen. Die Längen gehören zu unterschiedlichen Routen und Aktivitäten; bei der Planung steht daher zunächst die Frage im Vordergrund, ob Sie den Ort mit dem Rad oder auf dem Wasser einordnen möchten. Aktuelle Streckenführung und Beschilderung lassen sich vor dem Aufbruch prüfen.

Fachwerk und Baugeschichte

An der Stelle der heutigen Kirche der Muttergottes vom Guten Rat stand zuvor eine 1757 errichtete Fachwerkkirche. Gestiftet wurde sie vom damaligen Gutsherrn Jurgen Hans von Zarten. Die heutige neobarocke Kirche entstand 1928. Diese zeitliche Abfolge macht den Ortsbezug der beiden Bauten deutlich: Es handelt sich um verschiedene Kirchen am selben Standort, nicht um ein unverändert erhaltenes Gebäude aus dem Jahr 1757.

Auch die heutige Kirche vereint unterschiedliche architektonische Details. Ihr Turm ist ab der Höhe des Obergeschosses in Fachwerk ausgeführt und wird von einem Zwiebelturm mit Laterne bekrönt. Im Inneren ist eine Holzdecke mit originaler Polychromie erhalten. Außen lenkt der Turm den Blick auf die Fachwerkkonstruktion; die Decke setzt einen eigenen Akzent im Kirchenraum. Zum Ortsbild gehört außerdem eine restaurierte Fachwerkhütte. Zusammen zeigen Kirche und Hütte zwei unterschiedliche Beispiele für Fachwerk in Stare Wierzchowo, während die Baujahre der Kirche die Veränderung des Ortsbilds über die Zeit nachvollziehbar machen.

Neustettin als größerer Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Neustettin kommen weitere, an anderen Orten verankerte Kultur- und Naturthemen hinzu. In Trzebiechowo gehören dazu ein Schlosskomplex aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und eine Kirche aus dem dritten Viertel desselben Jahrhunderts, die der Muttergottes von Tschenstochau geweiht ist. Diese historischen Bezugspunkte erweitern den Blick auf das kulturelle Erbe, ohne die Baugeschichte von Stare Wierzchowo zu ersetzen.

Ein Naturthema im übergeordneten Reiseziel Neustettin ist der Natur- und Waldlehrpfad „Wielkie Błoto“ am Südufer des Wierzchowo-Sees, südöstlich von Wierzchowo. Er umfasst fünf Informationstafeln, einen hölzernen Steg über das Moor und einen Aussichtsturm. Prüfen Sie vor einem Besuch den Zustand vor Ort. So stehen im größeren Rahmen Neustettins neben Kirchen und historischer Architektur auch Landschaft und Naturlehrpfad als eigene Interessen zur Auswahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Lubowo, Drezno, Rakowo, Silnowo, Pilawa, Sitno, Borne Sulinowo, Szczecinek

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neustettin.

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