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Das Jezioro Raduń umfasst 229 Hektar und ist das größte Gewässer innerhalb der Verwaltungsgrenzen von Wałcz. Wasser, Stadtgeschichte und markierte Routen setzen unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Planung. So können Sie vorab entscheiden, ob Sie mehr Zeit am See, mit Museen und Architektur oder auf den Wegen rund um Wałcz verbringen möchten.

Jezioro Raduń: Ufer, Brücke und Wassersport

Die Aleja Gwiazd Sportu liegt im östlichen Teil von Wałcz am Jezioro Raduń und gehört zur Uferpromenade. In den Gehweg eingelassene Metallplatten sind jeweils einem weiteren Sportler gewidmet. Damit verbindet die Promenade ihren Bezug zum See mit einer sportlichen Widmung. Für Ihren Aufenthalt bietet sich hier ein anderer Schwerpunkt als bei einer Besichtigung der Museen oder des Rathauses.

Am See befindet sich auch das Miejski Ośrodek Sportu i Rekreacji. Dort gibt es ein bewachtes Bad; Kajaks, Boote und Tretboote können gemietet werden. Schwimmen und eine Fahrt auf dem Wasser sind somit zwei verschiedene Möglichkeiten, Zeit am Jezioro Raduń zu verbringen.

Die Kłosowski-Brücke, auch Hängebrücke genannt, verbindet die beiden Ufer des Sees. Sie führt über eine Engstelle und ist ausschließlich für Fußgänger bestimmt; zugleich verkürzt sie den Weg zum Wald am gegenüberliegenden Ufer. Wenn Sie sich für die Wegeführung interessieren, ist das eine andere Perspektive auf den See als die Uferpromenade.

Museen und Stadtgeschichte

Das Muzeum Ziemi Wałeckiej bewahrt Sammlungen zur Vorgeschichte und Besiedlung des Wałecker Landes, zur Entwicklung der Stadt sowie zum Bau und zur Durchbrechung des Pommernwalls. Außerdem organisiert das Museum zahlreiche Wechselausstellungen. Sein thematischer Bogen reicht damit von früher Besiedlung bis zur Stadt- und Militärgeschichte.

Das Muzeum Wału Pomorskiego setzt einen engeren Schwerpunkt: Es zeigt Exponate zum Bau des Pommernwalls und zu den Kriegshandlungen in diesem Gebiet. Die beiden Museen behandeln den Wall also in unterschiedlichem Rahmen. Das Rathaus ergänzt den Blick auf die Stadt um ein architektonisches Thema: Es gehört zu den wenigen Rathäusern der Neorenaissance in Westpommern und ist ein markanter Akzent in der Innenstadt von Wałcz.

Auch der Szlak wałeckich zabytków verbindet Sehenswürdigkeiten mit Stadtgeschichte. Er beginnt am Muzeum Ziemi Wałeckiej im Zentrum von Wałcz und endet mit der Besichtigung des Freilichtmuseums Grupa Warowna Cegielnia. Die Trasa Grupy Warownej Cegielnia ist eine eigene, mit Namensschildern markierte Radroute, die ebenfalls durch Wałcz führt. So stehen eine Route mit dem Schwerpunkt auf den Sehenswürdigkeiten und eine längere Radstrecke als unterschiedliche Möglichkeiten nebeneinander.

Routen nach Länge und Charakter vergleichen

Für die Streckenplanung hilft der Vergleich der angegebenen Längen. Der schwarze Weg Wałcz–Kłębowiec ist 7 Kilometer lang und verläuft über Pluskota und Rudnica. Der grüne Weg Wałcz–Czapla–Wiesiółka misst 12 Kilometer. Die Trasa Grupy Warownej Cegielnia ist mit 40 Kilometern deutlich länger; sie führt über Kołatnik, Pluskota, Nakielno, Strączno, Chwiram und Wałcz zurück nach Kołatnik. Bei diesen Routen unterscheiden sich also sowohl die Länge als auch die jeweils genannte Strecke.

Eine kürzere Option im näheren Umfeld ist die Ścieżka edukacyjno-przyrodnicza Morzyce. Sie ist etwa 3 Kilometer lang, verläuft in den Wäldern von Wałcz bei Morzyce und am Jezioro Raduń und ist mit gelben Pfeilen markiert. Die Wahl zwischen dieser Strecke, den Wegen von 7 und 12 Kilometern und der 40 Kilometer langen Radroute hängt davon ab, welche Länge und welcher Routencharakter zu Ihrer Planung passen.

Weitere Reiseziele entdecken: Tuczno, Kolno, Nowa Studnica, Lowicz Walecki, Rusinowo, Hanki, Miroslawiec, Karsibór.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wałcz.

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