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Felgueira liegt in der grünen Landschaft der Serra da Freita an den klaren blauen Gewässern des Rio Cabrum. Terrassenweise betriebene Landwirtschaft prägt die Farbigkeit und den ländlichen Charakter des Ortes; die Häuser bestehen aus Granit und tragen Schieferdächer. Felgueira trägt den Titel „Aldeia de Portugal“. So treten hier Landschaft, Landwirtschaft und Bauweise gemeinsam in den Blick.

Wege mit unterschiedlichen Zielen

Die Wanderwege in Vale De Cambra führen durch verschiedene Landschaften und verbinden unterschiedliche Orte. Der autofreie PR2 „À N. Sra da Saúde por caminhos de antigamente“ zeichnet den alten Pilgerweg zum Santuário de Nossa Senhora da Saúde nach. Der PR5 „Aldeias do Arestal“ beginnt am Santuário da Senhora da Saúde, ist mit dem PR2 verbunden und führt zur Capela de S. Tiago. Rund um die Kapelle befindet sich ein Freizeitpark mit Picknicktischen.

Der PR3 „Vereda do Pastor“ beginnt in Côvo und führt über einen alten Pfad, einen bewaldeten Forstweg und eine steinerne Fußbrücke nach Agualva. Beim PR4 „Trebilhadouro“ sind Start und Ziel im Dorf Trebilhadouro; die kleine Rundroute verläuft an den Hängen der Serra da Freita und durch die Flusslandschaft nahe der Barragem Engenheiro Duarte Pacheco am Rio Caima. Prüfen Sie die Routendetails vor der Abreise. Auf dem PR4 können Spechte, Habichte, Rebhuhn-Schwärme und kupferfarbene Bergschmetterlinge zu sehen sein; solche Beobachtungen sind nicht immer gleich.

Der PR6 „Paraduça“ führt zum Wasserfall Poço do Linho am Eingang der Ortschaft an der Ribeira de Paraduça. Im Tal der Ribeira de Agualva hebt die Routenbeschreibung einen Wald besonders hervor. Ein weiteres Naturthema erschließt die Rota da Água e da Pedra: Zu ihren Landschafts- und Kulturspuren zählen Wasserfälle, Flüsse, Torfmoore, alte Bergwerke, Dolmen, Felsformationen, Fossilien, geologische Erscheinungen, Täler, Quarzitplatten und prähistorische Gravuren. Die Serra do Arestal erreicht eine maximale Höhe von 830 Metern; dort sind bedeutende megalithische Überreste erhalten.

Dörfer, Granit und Mühlen

Das Dorf Trebilhadouro wurde für den ländlichen Tourismus wiederhergestellt. Seine Häuser und Wege bewahren die traditionelle portugiesische ländliche Gestaltung aus Granit. Die Felsgravuren von Trebilhadouro zeigen Spiralen, Schälchen, Linien und Waffen; bei einer Darstellung handelt es sich wahrscheinlich um eine Steinaxt. In Lomba wiederum liegt der Ort auf einer Anhöhe, die in einer kleinen Halbinsel endet. Dort befinden sich eine Kirche, ein Friedhof, mehrere Häuser und mehr als 15 Canastros. Die Ortsform und die vielen Canastros geben dem Dorf ein eigenes bauliches Profil.

Auch die Mühlen von Paraduça erzählen von der Nutzung der Landschaft. Fünf Mühlen, die der Ortschaft dienten, wurden 2004 wiederhergestellt. Von den wiederhergestellten Mühlen sind derzeit vier in Betrieb und werden regelmäßig von der örtlichen Bevölkerung genutzt. Da sich der Betrieb ändern kann, fragen Sie vor einem Besuch nach dem aktuellen Stand. Natur und Kultur begegnen sich auch an der Levada de Santa Cruz: Sie führt durch üppige Wälder, die der Wassereidechse, dem Iberischen Frosch und dem Fischotter Lebensraum bieten.

Kultur im Ortszentrum und im Museum

Das Museu Municipal de Vale de Cambra befindet sich in den ehemaligen Gemeindeverwaltungsgebäuden von Macieira de Cambra. Macieira war bis 1926 Sitz einer Gemeinde; das Museum wurde 1997 eröffnet. Seine Dauerausstellung behandelt die ländliche Kultur, örtliche Traditionen und die bäuerlichen Zyklen von Brot, Leinen und Wein. Zum Bestand gehören archäologische Stücke, landwirtschaftliche Geräte, schwarze Keramik, Fayencen der ehemaligen Fábrica Nalda, regionale Trachten, traditionelle Krippen und Kunstgegenstände. Das Museum bietet außerdem interaktive Ausdrucks- und Kreativworkshops für Kinder. Prüfen Sie vor dem Besuch, ob die Workshops stattfinden.

Das Roteiro de Santo António beschränkt sich auf das Stadtzentrum und kann zu Fuß zurückgelegt werden. Zu seinen Stationen gehört das Santuário de Santo António, ein Werk des Architekten Agostinho Ricca und des Ingenieurs António Alpoim mit Glasfenstern von Domingos Pinho. Zur Baugeschichte der heutigen Capela de Santo António gehören zwei genaue Daten: Der Bau wurde 1924 beschlossen und 1928 fertiggestellt. In Felgueira finden jährlich die religiösen Feste Festa de São Tiago und Festa de Nossa Senhora da Liberação statt. Das Roteiro dos Presépios Comunitários ist eine lebendige Weihnachtstradition, die sich heute über Vale de Cambra erstreckt.

Auch die lokale Küche lässt sich an konkreten Gerichten entdecken: Im Restaurant Mira Freita in Felgueira werden Vitela Arouquesa und Cabrito da Gralheira angeboten. Speisekarten können sich ändern; erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch nach dem Angebot.

Wasser und praktische Orientierung

Die Praia Fluvial de Burgães liegt am Rio Caima und ist der einzige Flussstrand der Gemeinde mit Rettungsschwimmern. Die Betreuung durch Rettungsschwimmer ist saisonal; prüfen Sie sie vor dem Baden. Der Flussstrand ist als „Praia Acessível“ ausgewiesen und verfügt über ein ColourAdd-System zur Farberkennung. Klären Sie vor der Reise, welche konkreten Barrierefreiheitseinrichtungen aktuell verfügbar sind.

Weitere Reiseziele entdecken: Vale De Cambra, Macieira De Cambra, Torreira, Castelo De Paiva, Águeda, Estarreja, Arouca, Albergaria-A-Velha.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aveiro.

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