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Eine romanische Burg mit Bergfried und Zisterne, ein kleiner Rundweg und eine 17 Kilometer lange Route für Fuß- und Radverkehr geben Celorico de Basto unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt. Dazu kommen Kirchen aus verschiedenen Bauphasen, Kameliengärten und die Landschaft zwischen den Bergmassiven von Marão und Alvão sowie dem Tal des Tâmega. So können Sie Kultur, Bewegung und Landschaft bei der Reiseplanung unterschiedlich gewichten.

Romanische Spuren und historische Häuser

Das Castelo de Arnóia ist eine romanische Burg mit Bergfried, quadratischem Wehrturm, einer einzigen Tür und einer Zisterne. Es ist über die E.N. 101-4 von Celorico de Basto in Richtung Felgueiras erreichbar; ab der Aldeia do Castelo führt ein Fußweg zum Monument. Die Aldeia do Castelo ist die ehemalige Villa de Basto – der heutige Name und die frühere Bezeichnung markieren zwei historische Namen desselben Ortes.

Auch die Kirchen erzählen von unterschiedlichen Bauphasen. Die Igreja de Santa Maria de Veade wurde im 13. Jahrhundert errichtet und im 18. Jahrhundert tiefgreifend verändert. Die Igreja do Salvador de Fervença bewahrt eine gewölbte romanische Hauptapsis. Ihre erhaltenen romanischen Merkmale weisen in das zweite Viertel des 13. Jahrhunderts; dazu gehören außen sichtbare Strebepfeiler.

In Ribas verbindet die Igreja do Salvador Perlenmotive in der Innen- und Außendekoration mit einer bedeutenden Wandmalereikampagne hinter dem Hauptaltar. Der Überlieferung zufolge wurde in Ribas außerdem ein kleines Kloster von Regularkanonikern des heiligen Augustinus gegründet. Diese Zuschreibung ist eine historische Überlieferung; sie bildet einen eigenen Aspekt neben den erhaltenen dekorativen Merkmalen der Kirche.

Weitere Baugeschichte bieten historische Häuser und Anwesen. Die Casa do Outeiro in Veade wurde im 16. Jahrhundert errichtet und 1860 nach einem Brand, der sie beinahe zerstört hatte, wiederaufgebaut. Die Casa da Boavista samt Garten in Outeiro, Veade, ist als Imóvel de Interesse Público klassifiziert. Beim Solar do Souto umfasst die Klassifizierung die Gärten und die Quinta; das Anwesen liegt in Vilar, Basto (S. Clemente).

Zu Fuß und mit dem Rad

Die Ecopista do Tâmega ist für Fuß- und Radverkehr vorgesehen. Sie verläuft von Celorico de Basto 17 Kilometer nach Norden bis zum Bahnhof von Arco de Baúlhe. Die Strecke wird als sanfter, für alle zugänglicher Weg mit sehr geringer Steigung beschrieben. Ihre Richtung und ihr Endpunkt geben eine klare Orientierung.

Eine andere Form bietet der PR2: Er ist ein kleiner, ausgeschilderter Rundwanderweg in Celorico de Basto. Markante Orte entlang des Wegs sind mit beschreibenden Informationen gekennzeichnet. Der Vergleich der beiden Routen hilft bei der Wahl des passenden Wegtyps: ein kleiner Rundweg oder eine 17 Kilometer lange Strecke mit angegebenem Endpunkt.

Landschaft, Kamelien und Wein

Celorico de Basto liegt zwischen den Bergmassiven von Marão und Alvão sowie dem Tal des Tâmega. Am Rio Freixieiro ist der Uferbereich von Celorico de Basto als Erholungs- und Freizeitraum beschrieben. Der Miradouro do Calvelo bietet Ausblicke auf die Terras de Basto. Zusammen ergeben diese Orte unterschiedliche Landschaftsbezüge: Tal, Flussufer und Aussichtspunkt.

Zur Gartenkultur gehören die zahlreichen Herrenhäuser und typischen Gärten der Region Basto. Die Gärten sind geometrisch angelegt und mit üppigen Kamelien bepflanzt. Die Festa Internacional das Camélias findet am dritten Märzwochenende statt und umfasst eine Kamelienausstellung sowie einen Wettbewerb. Wenn Sie Ihre Reise auf dieses Ereignis ausrichten möchten, ist das dritte Märzwochenende der relevante Termin.

Auch der Wein liefert einen regionalen Bezugspunkt. Die Wein-Subregion Basto umfasst Cabeceiras de Basto, Celorico de Basto, Mondim de Basto und Ribeira de Pena. Dort erreicht die Rebsorte Azal ihr höchstes Potenzial und bringt Weine mit Aromen von Zitrone und grünem Apfel hervor. Die enogastronomische Route Verde Sentido umfasst Celorico de Basto. An den sonnigen Hängen des Tâmega wird Vinho Verde erzeugt.

Anreise und Schwerpunktwahl

Von Porto führt die Straßenanbindung über die A4 in Richtung Vila Real, die Ausfahrt Amarante Oeste und anschließend weiter nach Celorico de Basto. Die genannten Schwerpunkte bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte, ohne einen festen Tagesplan vorzugeben.

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