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Almeirim liegt in einer offenen Ebene im Tejo-Tal. Zu den Orten von großem touristischem Interesse rund um Almeirim zählen die Ufer des Tejo und die Ribeira de Alpiarça. Von dieser Landschaft aus führt der Blick zu den historischen und religiösen Traditionen sowie zum Weinbau, die Almeirim ebenfalls prägen.

Geschichte zwischen königlicher Anlage und Cortes

Almeirim wurde 1411 von Dom João I. im Zusammenhang mit der Einrichtung der königlichen Coutada Real de Almeirim gegründet; 1424 wurde deren Gebiet abgegrenzt. Die beiden Daten markieren unterschiedliche Schritte: Auf die Gründung im Zusammenhang mit der Einrichtung der Coutada folgte die Abgrenzung ihres Gebiets. Auch die portugiesischen Cortes wurden zweimal in Almeirim einberufen. Dom João III. berief sie zur Vereidigung des Prinzen Dom João ein, später rief Kardinal Dom Henrique sie wegen der Thronfolge zusammen. Damit gehören sowohl die Gründungsgeschichte als auch zwei konkrete Cortes-Einberufungen zum historischen Profil des Ortes.

Kirchenkunst und religiöse Tradition

Die Igreja Matriz de S. João Baptista hat ein einziges Kirchenschiff, eine schlichte Fassade mit barocken Merkmalen und einen Glockenturm. Auch die Ermida do Calvário ist einschiffig; ihre Wand- und Gewölbemalereien zeigen die Passion Christi. Die beiden Kirchen setzen unterschiedliche Akzente: An der Igreja Matriz prägen die Fassade und der Glockenturm die Architektur, während in der Ermida die Passionsdarstellungen hervortreten.

Religiöse Tradition ist auch mit konkreten Anlässen verbunden. Während der Prozession des Senhor Jesus dos Passos findet an der Ermida do Calvário die Zeremonie des Encontro statt. São João Baptista wird in Almeirim jedes Jahr am 24. Juni mit einer Wallfahrt gefeiert. So stehen eine Zeremonie im Rahmen einer Prozession und ein jährlich wiederkehrender Wallfahrtstermin nebeneinander.

Das Museu Municipal de Almeirim befindet sich im Gebäude des Centro Coordenador de Transportes. Seine Aufgabe ist es, das bewegliche Kulturerbe der Gemeinde zu bewahren und zu vermitteln.

Wein zwischen Gemeinde und Region

Die etwa 150 Kilometer lange Tejo Wine Route 118 durchquert die Weinregion Vinhos do Tejo am linken Tejo-Ufer und führt durch sieben Gemeinden, darunter Almeirim. In Almeirim selbst verfügt die Quinta da Alorna über 220 Hektar Rebflächen in der Weinregion Tejo. Damit stehen die Perspektive einer regionalen Route und ein konkret in der Gemeinde verorteter Weinbaubetrieb nebeneinander.

Eine geführte Besichtigung der Quinta da Alorna umfasst die Vinha do Bosque, die Weinkellerei und den Fassraum, eine Weinprobe auf dem Balkon des Palácio sowie einen Besuch des Weinladens. Das Programm kann sich ändern; prüfen Sie vor Ihrer Planung die aktuellen Bestandteile.

Freizeit und Anreise

In Fazendas de Almeirim bietet der Stausee Barragem dos Gagos einen grünen Ort zum Angeln und zur Erholung. Dort gibt es Parkplätze, Grillstellen und Angelplätze. Einen anderen Schwerpunkt setzt das Kartódromo de Almeirim: Seine 920 Meter lange Strecke ist von der Federação de Automobilismo e Karting (FPAK) mit Grad II homologiert. Die beiden Ziele unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung – Erholung und Angeln am Stausee stehen dem Kartfahren auf einer homologierten Strecke gegenüber.

Für die Anreise erschließen die Straßen EN 114 und EN 118 sowie die IC 10 Almeirim. Die Brücke Salgueiro Maia und die A13 binden den Ort an die Autobahnkorridore A1 und A2 an. Prüfen Sie vor der Fahrt die Straßenverhältnisse und die Verkehrslage.

Weitere Reiseziele entdecken: Almeirim, Santarém, Sardoal, Ourém, Golegã, Ferreira Do Zêzere, Mação, Mação.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santarem.

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